Wie eine Ikone entsteht: Matthias Winkler über das Geheimnis des Sacher
Shownotes
Respekt vor der Vergangenheit kombiniert mit Begeisterung für die Zukunft – das ist laut Mag. Matthias Winkler, CEO der Sacher-Gruppe, der eigentliche Kern des Erfolgs. Was macht eine Hotellegende aus, die seit Generationen Bestand hat und sich gleichzeitig täglich neu erfindet?
Winkler erklärt offen, dass echte Tradition nichts mit Äußerlichkeiten zu tun hat, sondern mit kompromissloser Qualität und dem Einbeziehen aller Mitarbeitenden. (Das klingt einfach, ist aber in der Praxis alles andere als selbstverständlich.) Jährlich empfängt das Sacher rund eine Million Besucher, und bei durchschnittlich fünf Berührungspunkten pro Person müssen praktisch alle fünf Millionen Interaktionen stimmen. Konsequent zieht er dabei auch eine klare Grenze: Persönliche Gästebetreuung darf niemals automatisiert werden, administrative Prozesse hingegen schon.
Besonders interessant ist, wie Winkler von anderen Branchen lernt. Von Airbnb etwa erkannte er, dass der Ausblick aus einem Zimmer wichtiger ist als die genaue Quadratmeterzahl. Selbst traditionelle Produkte wie die Sachertorte werden heute neben veganen Alternativen angeboten. Neue Mitarbeitende werden dabei über die Sacher School of Excellence gezielt entwickelt und gefördert.
Hör rein – dieses Gespräch bietet wertvolle Denkanstöße weit über die Hotellerie hinaus.
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Mehr zu Mag. Matthias Winkler und der Sacher-Gruppe findest Du hier:
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00:00:09: Herzlich willkommen zum The Passive Purpose Podcast.
00:00:11: Es geht um Leadership, große Visionen, cooles Business, Transformation, Innovation und reflektierte Führung!
00:00:18: Du hörst Thought-Lieder die Antworten haben auf die großen Themen von Wirtschaft und Gesellschaft mit Simona Deckers.
00:00:23: Los geht's!
00:00:29: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge im The Paths of Purpose Podcast.
00:00:33: Heute mit Magister Matthias Winkler, er ist CEO der gesamten Sacha-Gruppe vom Hotel Sacher Wien und Salzburg über das Hotel Bristol.
00:00:41: Es gibt mehrere Sacher Cafes und Restaurants bis hin zur originalen Sacher Tortenmanufaktur.
00:00:47: Herzlich Willkommen Herr Magister Winklar!
00:00:51: Herzlichen Dank für Ihre Änderung und für einen unglaublich sympathischen Versprecher.
00:00:56: Danke vielmals, ich freue mich auch über die Sprechen
00:00:58: Freue ich mich auch sehr drauf.
00:01:00: Herr Magister Winkler, die erste Frage – wie wird man eine Ikone?
00:01:05: Das weiß ich nicht sonst hätte ich dieses Pisten wahrscheinlich schon vielfach sehr erfolgreich verkauft.
00:01:13: Das was sich auf jeden Fall für uns in Anspruch nehme.
00:01:16: wir haben eine lange Geschichte, eine turbulente Geschichte mit vielen Auf- und Abs Fantastische Mitarbeitende.
00:01:26: Wir haben ein Fundament aus Schokolade, wir haben ein unbedingtes Qualitätsversprechen und wir haben eine große Leidenschaft in dem was wir tun.
00:01:35: vielleicht sind das wesentliche Zutaten.
00:01:38: womit wird man keine Ikone mit kurzfristigen Denken, mit schnellen Erfolgen?
00:01:46: Das ist alles gut aber das sind Strohfeuer die bleiben nicht.
00:01:50: Also, ich kann Ihnen wahrscheinlich nur teilweise eine Antwort geben und wie wir es im Sacher versucht haben, überlaufen der Zeit zu tun.
00:02:01: Ja?
00:02:01: Wie spielt Positionierung da heute auch eine Rolle?
00:02:05: Na ja ganz zentral!
00:02:06: Ich glaube, in einer Sache hat zuhören neunzig Prozent seiner Gäste international, also nicht aus Österreich.
00:02:13: Die Mitarbeiterinnen sind aus über vierzig Nationen, Gästen aus über hundert Nationen... Also wir spielen letztlich globalen Markt, auch wenn wir in Österreich beheimatet sind.
00:02:25: Und mit uns sind tausende andere Märkte, tausend andere Luxushotels die auch alle gut und spannend sind.
00:02:36: Ich glaube Marke und Positionierung ist in einer Zeit der unglaublichen Information ein zentraler Orientierungspunkt.
00:02:50: geben wir dem auch sehr viel Stellenwert und Bedeutung.
00:02:55: Jetzt reicht Ihre Geschichte bis ins neunzehnte Jahrhundert, und Sacher ist eine Marke mit einer ungewöhnlich starken Geschichte – mit einer unglaublich starken Legacy!
00:03:06: Und ja, hundertfünfzehn-hundertachzig Jahre alt?
00:03:13: Da müssen Sie gleichzeitig diese Legacy dieses Erbe bewahren und gleichzeitig modernisieren.
00:03:19: Und wie entscheidet man da, welche Tradition bleibt und welche Tradition vielleicht heute hinderlich ist um zukunftsfähig zu bleiben?
00:03:30: Sie haben richtig Eingangs erwähnt.
00:03:31: Das hat bei uns begonnen mit der Erfindung der Sachertorte die inzwischen die Original-Sachertorte, dechzehnzweiunddreißig ist.
00:03:39: Und wären wir auf dem stehen geblieben hätten wir also nur das bewahrt, bag ich die Behauptungen es gebe uns heute nicht mehr.
00:03:47: Sondern aus einer Torte wurde ein Delikatessengeschäft.
00:03:50: Aus einem Delikatessengeschäft wurde ein Hotel, aus einem Hotel wurden mehrere Hotels und jetzt sind wir gerade dabei letztlich zu einem Erlebnisanbieter mit angeschlossenem Hotel und Torte zu werden.
00:04:03: Was will ich damit sagen?
00:04:06: Bei uns hat alles den Leitspruch Respekt für die Vergangenheit denn sie hat uns hierher gebracht aber und zwingend notwendig Begeisterung für die Zukunft.
00:04:14: dazu gehört Neugier dazugehört Unternehmerischer Mut und so weiter.
00:04:19: Und wir haben dann lange darüber nachgedacht, was ist denn eigentlich unsere Tradition?
00:04:27: Ist es der Rote Samt oder ist es da Mama Boden und die Eiche und das Messing?
00:04:35: Nein, das ist letztlich nicht das, was im Sacher immer Traditions hatte war eben das unbedingte ohne Kompromisse Qualitätsversprechen.
00:04:45: große Leidenschaft und Einbeziehung aller Mitarbeiter.
00:04:49: Diese Dinge haben Tradition, damit sind wir über den Lauf der Zeit durchaus auch in sehr schwierigen Zeiten, also wer die Sache Geschichte liest weiß dass das Sache auch schon mal Bankrot war sich aber wieder mit diesen Werten im Vorgearbeitet und heute als einziges Fünfsteinhaus in Linien, das noch eine Familie gehört.
00:05:13: Der Rest sind internationale Ketten auf einem globalen Markt behaupten kann.
00:05:18: Und deshalb glaube ich beschreibt dieser Respekt für die Vergangenheit aber nicht ausruhen darauf sondern Begeisterung für die Zukunft zu entwickeln am besten.
00:05:27: Und was sind die Punkte, die man dabei beachten muss?
00:05:29: Also... Was darf auf gar keinen Fall angerührt werden?
00:05:36: Und wo sagen Sie, da müssen wir aber immer wieder mal hingucken.
00:05:39: Da muss immer wieder dran gedreht werden?
00:05:41: Also
00:05:42: ich glaube unsere Werte wollen wir nicht angreifen.
00:05:45: Die haben uns und das meinte ich.
00:05:48: was hat Tradition gehört dieses Qualitätsversprechen?
00:05:51: Wir haben damals nicht heute nicht und werden auch in Zukunft nichts tun wo wir nicht hundert Prozent Qualität versprechen können Wo nicht hundert Prozent Leidenschaft unserer Kolleginnen und Kollegen dahinter stecken.
00:06:04: Das greifen wir nicht an.
00:06:06: Aber wie ein Zimmer aussieht, wie groß es ist.
00:06:11: Heute haben wir in meinem Zimmer ein historisches Gebäude und der schnellste Switch natürlich genauso Platz nebeneinander.
00:06:21: und das Wienerschnitzel darf ich heute genau so geben aber eben auch die vegane Version davon.
00:06:28: Und die Original Sache hat heute noch keine Hand nach dem Originalrezept gefertigt, aber natürlich schaut die Verpackung unter Online-Vertrieb ganz anders aus als es damals war.
00:06:39: Zusammenfassung?
00:06:40: Ich glaube an unseren Werten rühren wir nicht.
00:06:44: Almen anderen sind wir durchaus selbstkritisch und hinterfragen uns was ist doch zeitgemäß, was beginnt gerade aus der Zeit zu fallen und was ist vielleicht schon hinaus gefallen.
00:06:57: Da tut ein Blick über Grenze von Wien, die Grenze from Österreich.
00:07:02: Aber auch über die Branchengrenze hinweg sehr gut tun wir regelmäßig ist bei uns ein Teil des strategischen Führers.
00:07:11: Ja, spannend!
00:07:12: Also der Inhalt, die Substanz muss bleiben und das Aussehntrum herum kann sich ändern?
00:07:19: Absolut ja.
00:07:20: und die Substance ist eben nicht ein Produkt oder nicht ein starres Bild sondern die Substanzen letztlich unsere Werte Die Frage, wie wir etwas tun.
00:07:30: Ja.
00:07:31: Spannend ja genau!
00:07:33: Das ist auch hinterher die Liedership-Frage ne?
00:07:37: Wie machen wir das und warum machen wir dass finde ich sehr spannend.
00:07:40: Gibt es denn auch eine Tradition, die Sie heute neu erfinden würden oder die sie dabei sind ganz anders zu machen?
00:07:48: Das kann mich heute noch nicht sagen weil die originale Sachertorte war einst Innovationen und ist heute Tradition.
00:07:58: Das Commitment des Unternehmens zu seinen Mitarbeitenden war damals neu, ist heute noch immer so und damit Tradition.
00:08:09: Wahrscheinlich bricht gerade Luxus auf und kommt weg vom standardisierten Produkt – ich sage jetzt einmal von dieser einen Handtasche oder diesem einen Schuh oder diesen einen Auto oder dieser einen Uhr um ja keine Namen zu nennen, aber Sie wissen was ich halte.
00:08:29: Es bewegt sich hin zu einem individualisierten und personalisierten Erlebnis im weitesten Sinn.
00:08:37: Also wenn sie von einer Reise zurückkommen werden sie nicht über die Quadratmetereszimmers erzählen.
00:08:45: Sie werden nicht erzählen welchen Bodenbelag ob Stein oder Fließe sie in Badezimmer vollgefunden haben.
00:08:51: Da ist höchste Qualität quasi das Mindestmaß, aber das erzählen sie nicht.
00:08:55: Sondern Sie erzählen davon, dass das Unternehmen erfahren hat, dass sie Geburtstag hat und sie zum Geburtstag überrascht hat.
00:09:01: Dass sie auf Hochzeitsreise waren und statt des Taxis zu ihrem Jubiläum eben eine Kutsche organisiert wurde.
00:09:10: Dass das Abendessen nicht im Restaurant stattfand sondern in einem geschlossenen Museum vor einen berühmten Bild.
00:09:18: mit Besteck ihr Abendessen gegessen haben, das zurückgeht auf eighteenhundert XX.
00:09:23: Dass sie aus Gesen getrunken haben die das Unternehmen seit fast zweihundert Jahren hat.
00:09:28: Dass Sie unter einem Luster gesessen sind der früher mit Kerzen war und einer der ersten elektrifizierten Lustern war.
00:09:35: also um das sind die Dinge die Sie erzählen werden und diese Dinge kümmern wir uns sehr intensiv und da bricht wahrscheinlich Luxus alt jetzt gerade und damit meine ich innerhalb dieser zehn Jahre plus-minus in etwas Neues.
00:09:53: Und diese Brüche, glaube ich die muss man verstehen und diesen Weg auch gehen weil er letztlich auch bedeutet das Mitarbeitende und auf Digitalisierung nebeneinander und miteinander nicht nur existieren sondern zwingend notwendig sind um genau diese Individualisierung möglich zu machen.
00:10:12: und wenn sie einen Wunsch haben dann Nehmen wir die Hotelreservierung.
00:10:17: Sie haben früher Briefe oder Faxe geschrieben, die jungen Mitarbeiter und jungen Zuhörerinnen und Zuhörper werden gar nicht mehr wissen was das ist.
00:10:24: Und sie hatten letztlich Geduld bis zu einer Woche auch auf eine Antwort zu warten.
00:10:28: Wenn Sie heute ein E-Mail bekommen, ist die erwartete Antwort seit ihr in Minuten für Leichtstunden aber ganz sicher nicht mehr in Tagen.
00:10:36: also Wir stehen hier vor sehr vielen Umbrüchen, die wir als Unternehmen mit Digitalisierung und Mitarbeitern gleichzeitig erfüllen müssen.
00:10:45: Ihr Wunsch müssten wir jetzt erkennen und jetzt beantworten.
00:10:49: Da helfen Standards nicht, da helfen Budgetfreigaben nichts sondern wir müssen jetzt und gleich ihren Grundschirch finden.
00:10:56: Ganz genau!
00:10:57: Also ich finde gerade die Transformation im Gastro in der Bereich in der Hotellerie unglaublich spannend weil es sind knifflige Märkte, weil das sehr stark von den Menschen abhängt, von den Mitarbeitern Gästen von der Anziehungskraft.
00:11:16: Und es gibt keinen Maschinenraum, also das was passiert, dass passiert an der Rezeption jeder sieht ist.
00:11:22: Die Gäste sehen es für alle sichtbar und nachvollziehbar.
00:11:29: und gleichzeitig die Sache Hotels oder die Sache Marke ist ein starkes Erbe hat eine starke Tradition genauso wie Europa.
00:11:40: Hat ein sehr starkes Erbe, sehr starke Legacy und muss sich total transformieren.
00:11:46: Und deshalb finde ich diese ihre Transformation so spannend weil sie irgendwo exemplarisch ist oder ein Playbook ist für Transformation generell in Europa.
00:11:56: also da können sich sehr viele eine Scheibe von abschneiden und ihnen zuschauen.
00:12:01: Ja und jeder muss seinen eigenen Weg finden, der in einem Familienbetrieb auch zur DNA nicht nur des Familienbetriebs sondern auch der Unternehmerfamilie passt.
00:12:11: Er muss in eine Branche passen, er muss in einen Markt passen.
00:12:13: also die blicken auch voll des Interesses in andere Branchen, in anderen Unternehmen.
00:12:21: Copy-Paste funktioniert nicht aber Lernen funktioniert ja.
00:12:25: dann das zu übertragen wie Es ist ein spannendes Thema.
00:12:29: Wie können wir das adaptieren und auf uns selbst versuchen anzuwenden?
00:12:36: Und ich glaube, dass die zuerst von Ihnen angesprochene Transparenz, Sie haben gesagt unsere Gäste bewerten alles auf diversen Plattformen.
00:12:50: Das hat eine Zeit gegeben wo Hotels und Hoteliers das sehr gestört hat.
00:12:54: Wir haben das immer als ganz grandios empfunden Weil damit sehr, sehr viel Lob und auch natürlich Beschwerde.
00:13:03: Und auch Anregung was können wir anders machen kommen?
00:13:06: Und damit unsere Nähe zum Gast und Nähe zu Kunden auch strukturiert transparent ist.
00:13:14: Wir empfinden das als positiv weil wir daraus wenn man richtig damit umgeht wenn man bereit ist auch zu lernen sehr viel positives ziehen können.
00:13:24: Sie haben gerade gesagt, sie gucken auch in anderen Branchen.
00:13:27: Wo bekommen Sie Ihre Inspiration?
00:13:30: Wo gucken Sie hin?
00:13:32: Das kann der Kinderspielplatz sein!
00:13:34: Das kann ein Tech-Unternehmen, das kann ein YouTube Video... ...das kann ein Buch und ein spannendes Gespräch sein letztlich überall.
00:13:45: Um Ihnen ein Beispiel zu geben wir haben Airbnb zusehend in den Markt kommen gesehen und haben nicht wie viele andere Hotels es verteufelt, sondern selbst Zimmer auf Airbnb gestellt und haben alleine durch die Fragen, die uns die Plattform gestellt hat.
00:14:03: Die ganz andere waren als wir sie uns selbst gestellt haben sehr viel gelernt zum Beispiel dass der Ausblick aus einem Hotelzimmer wesentlich wichtiger ist, als ob das jetzt thirty-seven oder forty Quadratmeter hat.
00:14:19: Daraus haben wir Kategorien verändert.
00:14:22: daraus haben Wir letztlich auch mehr Umsatz gemacht.
00:14:24: Also das war das Learning von einem Mitbewerb, von einem anderen Tech-Branche.
00:14:31: Haben wir gelernt wie viel Aufwand wird in Stammgäste und wie viele Aufwände die Neuakvise von Potenzialkundinnen und Kunden gesteckt?
00:14:42: Und oft wird das im Sinne eines... Das eine tun, dass andere lassen.
00:14:46: Darum geht es nicht sondern es geht das eine vielleicht ein bisschen mehr, das andere ein bisschen weniger zu tun.
00:14:51: also auch da haben wir von den Telekom's sehr, sehr viel gelernt.
00:14:55: Wir haben regelmäßig mit Professor Petrowitsch einen Trendfolgeforscher.
00:15:01: also der beschäftigt sich nicht mit dem Trend sondern mit denen was danach kommt und was für Auswirkungen.
00:15:06: das hat uns zusammengesetzt ohne jetzt mit einer Tuturliste aus diesem Gespräch zu gehen Sondern um offen zu bleiben Für Was sind Entwicklungen?
00:15:16: Wo geht die Reise hin?
00:15:19: Und da lebe ich letztlich auch.
00:15:21: Ich weiß ich bin schon sehr lange in meiner Antwort aber Letztlich auch eine nächste Generation, von der wir sehr viel lernen können.
00:15:29: Also ... Wir haben die ja als Mitarbeitende und wir haben sie hoffentlich in ein paar Jahren also unsere Gäste.
00:15:36: Auch von denen können wir diese ... Gerade zum Thema Nachhaltigkeit wie denkt man das?
00:15:41: Wie tut man das?
00:15:42: ?
00:15:43: Sehr viel Lernen und haben für uns auch Luxus ohne schlechtes Gewissen definiert.
00:15:47: Also wir wollen CO-Zweibelastung reduzieren, wir wollen nachhaltig mit allen Ressourcen, die wir kaufen oder haben wollen da sorgsam umgehen.
00:15:58: Nicht nur weil wir ein Familienbetriebchen und es eines Tages an den nächsten Generationen übergeben wollen sondern weil wir daraus abgeleitet auch eine Verantwortung spüren haben, wo der umgehen muss.
00:16:11: Ja ganz spannend Sie sprechen die jüngeren Generationen an die neuen Gäste, die zukünftigen Gästen.
00:16:19: was erwarten sie?
00:16:20: Also, vielleicht waren früher die Gäste sehr anspruchsvoll.
00:16:23: Sie hatten sehr ansspruchsvolle Gäst.
00:16:25: Wie werden die neuen Gästen sein?
00:16:26: Haben sie da schon irgendwie ... Noch Anspruch!
00:16:29: Ja.
00:16:30: Ich glaube
00:16:30: es werden noch ansprungsvoller sein.
00:16:32: Sie sind noch weiter gereist.
00:16:37: Sie haben noch viel mehr von dieser Welt gesehen und wollen letztlich dass sie erkannt werden im Sinne von verstanden werden.
00:16:49: und damit einhergehend auch ihre Wünsche verstanden und erfüllt werden.
00:16:55: Und diese Wünschen haben sehr oft mit einmaligen Erlebnissen zu tun, wir haben hundertfünfzig Zimmer bei Doppelbelegung, dreihundert Menschen – und wir haben wahrscheinlich noch mehr als dreihundert verschiedene Ideen von diesem Aufenthalt.
00:17:09: Um dieses Jahr kennen, damit richtig umzugehen, zu sagen es geht um letztlich sehr viel Wahrheit, Authentizität.
00:17:19: Es gibt so viele schöne Hotels, auch in Wien.
00:17:22: Aber es gibt nur eines, das zurückgeht auf die Achtzehn-Zweihren-Dreißig.
00:17:25: Die Acht Zehn- Zweihran-Dreißig ist zu wenig, sondern was haben wir heute davon?
00:17:30: Und wo spielt sich dieses Erlebnis ... Wo kann ich diese Geschichte erleben?
00:17:36: und das können Sie bei uns und das finden sie auf der Menükarte genauso wie in unserer Bar.
00:17:42: Das finden Sie im Gespräch mit unseren Mitarbeitern.
00:17:46: Also ist es ... Erkannt werden, wahrgenommen werden und dreihundert verschiedene Ideen dieser Reise im Purpose auch zu erfüllen.
00:17:57: Das ist die Herausforderung, die wir heute haben.
00:18:00: Ein Hinweis darauf wie wichtig unsere Mitarbeiter sind.
00:18:05: Genau!
00:18:06: Die Schlüsselfiguren sind dass das alles reibungslos funktioniert.
00:18:10: Jeder einzelne Mitarbeiter ist genau dieses Sacha-Erlebnis.
00:18:14: Die Gäste kommen nicht zu mir und die kommen auch nicht zu unserer Familie, und sie kommen letztlich zu einer Marke, die repräsentiert wird von jedem Einzelnen.
00:18:23: Absolut ja!
00:18:24: Kommen wir gleich noch mal drauf zurück.
00:18:25: Sie haben ja auch die Sacher School of Excellence.
00:18:28: Komm ich gleich nochmal darauf zurück?
00:18:30: Sie haben jetzt sehr viele unterschiedliche Kategorien Hotels, Café, Conditorei, Online Shop... Was ist das Schwierigste dabei, diese unterschiedlichen Kategorien oder schon fast Branchen zusammenzubringen?
00:18:46: Oder was ist überhaupt so der Schwierige dabei, dass alles zu jonglieren.
00:18:51: Wenn jeder Gast, der zu uns kommt, egal ob er nur einen Café und eine originale Sache hat heute, isst oder in einer Suite wohnt, hat zu sehr vielen Teilbereichen von Sacher Kontakt.
00:19:07: Das kann die Website sein.
00:19:08: Das kann der TikTok-Kanal sein, das kann die Reservierung am Telefon sein.
00:19:13: Da konnte sich erst die Rezeption der Mitarbeiter, den man im Aufzug trifft, der kocht und serviert.
00:19:21: Also all diese vielen Kontaktpunkte, die alle zum Schluss immer Sache bedeuten, dass sie alle funktionieren – das ist wahrscheinlich das Schwierigste!
00:19:31: Es geht nicht um einen großen Hebel oder ein großes Ereignis sondern die Summe der vielen.
00:19:39: Und wenn wir nur mein Beispiel zu nehmen, wir haben circa eine Million Menschen pro Jahr, die in Sachertorte und Kaffee konsumieren.
00:19:51: Jeder von denen hat wahrscheinlich drei bis vier Punkte des Kontakts Website.
00:19:58: Das erreicht man es, wenn er zum Tisch gebracht wird von der Hostess.
00:20:02: Das servieren das Produkt.
00:20:04: also nehmen wir mal ganz einfach nur fünf Kontaktpunkte dann sind das fünf Millionen alle fünf Millionen dreihundertsechzig Tage im Jahr vierundzwanzig Stunden lang immer richtig mit dem hundertprozentigen Qualitätsversprechen zu haben.
00:20:22: dass ist das Schwierige und darin entsteht auch die Nichtskalierbarkeit von diesem Erlebnis.
00:20:32: Da sozusagen, von diesen vielen, vielen Stellschrauben müssen... ...fünfundneunzig Prozent, neunundneinzig Prozent richtig gestellt sein, damit es zum Schluss auch ein finanzieller Erfolg ist, den wir reden und investieren können.
00:20:47: Und das glaube ich ist die Hauptschwierigkeit!
00:20:51: Das kann ich mir vorstellen weil da kommen so viele unterschiedliche Erwartungen Kundengruppen Altersgruppen und Kulturen zusammen, dass das alles unter einen Hut zu bringen.
00:21:01: Das kann ich mir auf jeden Fall sehr gut vorstellen.
00:21:06: Gibt es auch irgendwie eine Schwierigkeit in verschiedenen Kunden oder Zielgruppen?
00:21:12: Dass sie sagen, oh, das wird schwierig wenn wir ... Ich sage mal dieser Kunde oder potenzielle Kunde mit diesen Merkmalen.
00:21:20: Oh, dass die da vielleicht schon so ne so eine Liste haben mit Punkten, wo sie sagen oh das werden wir vielleicht gar nicht hinkriegen oder nicht auch.
00:21:33: Mitarbeiter aus vierzig Nationen, Gäste aus über Hundert Nationen Das ist schon eine sehr heterogene spannende Mischung.
00:21:43: Was es nicht mehr gibt ist diese Kategorisierung nach Mannfrau Jung alt Ost West Nord Süd Asiade Amerikaner etc.
00:21:57: Das funktioniert eigentlich nicht mehr und deshalb gibt es diese wahrscheinlich Standard Antwort auch nicht, aber wir wissen natürlich dass jeder Einzelne eigentlich ganz bestimmt ein sehr spezielles Interesse hat auf das wir aufpassen müssen um wo wir im besten Fall vorab schon erkennen Worum geht's dabei?
00:22:25: Und deshalb eher ein Nein auf Ihre Frage.
00:22:29: Es gibt also wenig, wo man sagen kann, aha diese Gruppe das wird sicher schwierig, sondern wir stellen das wirklich auf den einzelnen nach oder die jetzt
00:22:41: nicht.
00:22:42: Gibt es auch eine Lieblingskategorie der Sacha-Gruppe?
00:22:46: Motels, Kaffee, Torte, Onlinehandel.
00:22:50: Also finanziell gibt es das Hotelgeschäft.
00:22:53: Das ist unser profitabelster Teil, wenn Sie so wollen aus finanzieller Überlegung des Lieblingsgeschäfts.
00:23:02: aber sehr viel Herz steckt natürlich im Essen und Trinken.
00:23:06: Es ist bei Weitem nicht so profitabel.
00:23:12: Dort entstehen sehr, sehr viele Erlebnisse.
00:23:14: Egal ob das jetzt das Vorstieg oder das Abendessen oder das Mittagessen oder am Nachmittag noch die Torte ist.
00:23:19: Also dort pulsiert Sacher und das ist auch für mich persönlich wenn ich so durchgehe und in Gesichterblicke und Gespräche führe, dort lebt es besonders.
00:23:33: Ja absolut!
00:23:35: Jetzt gab es Corona.
00:23:39: Was sind so jetzt nach einigen Jahren ihre Lehrende daraus?
00:23:43: Was sind vielleicht die Vorteile?
00:23:44: oder was hat sich verbessert, oder was ist da ganz anders geworden.
00:23:50: Da muss ich kurz nachdenken.
00:23:51: Das ist eine fast philosophische Frage.
00:23:55: Ich glaube das Corona... Ich bin ja geringer in den Sechzig, also ich bin in siebenundfünfzig Jahre alt.
00:24:03: Corona war ein Einschneidendes Erlebnis insofern als dass es zum ersten Mal nicht mehr automatisch bergauf ging.
00:24:10: Bis jetzt war Wirtschaftswachstum drei, fünf, sieben Prozent.
00:24:14: Immer automatisch und ich bin so aufgewachsen immer mehr währendmehr.
00:24:19: Das war für mich persönlich glaube ich diese Erinnerung daran.
00:24:24: Achtung das kann auch ganz ganz anders sein.
00:24:27: Menschen die ersten oder zweiten Weltkriege erlebt haben haben immer nur nicht geschmunzelt.
00:24:32: aber Sie haben schon gesagt dass ist noch gar nichts gegen das was wir erlebt haben.
00:24:39: Also es ist, wenn Sie so wollen für mich persönlich ein deutlich bewussteres und auch ein Demo, das ist ein großes Wort.
00:24:48: Aber ich glaube wir haben alle zusammen viel gelernt.
00:24:52: Wieviel die Menschheit davon gelernt hat?
00:24:54: Da hatte ich größere Hoffnungen.
00:24:57: Ich glaube wir sind zurück zum Status Groante also so als hätte es Corona nie gegeben.
00:25:05: Es gab eine Zwischenzeit wo viele Menschen glaube ich sehr dankbar waren, dass sie wieder ausgehen konnten, wieder reisen konnten.
00:25:14: Ich glaub diese Dankbarkeit ist inzwischen zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
00:25:18: es ist so wie zwei tausend neunzehn unter vor.
00:25:21: also ich sehe jetzt in der Allgemeinheit keine kein großes Learning aus dieser fundamentalen Krise die für den Tourismus war.
00:25:32: absolut.
00:25:33: wir waren ja mehr geschlossen als wir offen hatten durchaus vor existenziellen Fragen.
00:25:41: Wir sind gut durchgekommen, ich für mich habe meine Lehren gezogen.
00:25:48: Kommen wir jetzt mal auf die Zukunft und die Transformations- und Innovationsfähigkeit.
00:25:58: Was braucht es damit das gelingt?
00:26:00: Damit diese Zukunftsfähigkeit gelingt.
00:26:04: Mut, Begeisterung – diese Dinge!
00:26:07: Weil dass es wirklich dort beginnt.
00:26:09: Ich betrachte KI als große Chance mit einem Paris, die jede neue Entwicklung hat.
00:26:15: Das ist ein Werkzeug der Anwender, die Anwänderinnen entscheiden ob es gut oder böse angewendet wird.
00:26:22: Wir haben eine nächste Generation, die ich für besonders reflektiert, besonders gut ausgebildet etc... Ja!
00:26:28: Mit den Paaren, die sich in sozialen Netzen ausruhen.
00:26:33: das war immer so.
00:26:36: Es sind die sozialen zu einfach geworden, um sich darin auszuruhen.
00:26:41: Das glaube ich schon aber wir haben alle Zutaten für eine gelungene Zukunft mit Herausforderungen die wir einfach akzeptieren und dann auch glaube ich mit Technologie, mit Mut, mit Freude, mit Begeisterung angegen können also sowohl den Nachhaltigkeit der Umweltschutz das sorgsame Umgang mit Ressourcen auch miteinander.
00:27:05: wie begegnen wir einander?
00:27:08: ist Geld das einzige Reichtumwohlstand, das Einzige, wo auch wir streben müssen.
00:27:15: Ich glaube dass diese Debatte unseren Podcast deutlich sprengen würde aber ich glaube die differenzierte Debatte darüber wenn es uns gelingt hier zu führen dann wird die Zukunft eine gute sein.
00:27:29: Wenn wir glauben mit einfachen Antworten des rechten und linken Rands werden wir ohne seine politische Diskussion starten Werden wir nicht umhinkommen, also werden wir nicht erfolgreich sein.
00:27:40: Also ich glaube es beginnt wirklich mit diesem positiven Zukunftsvertrauen.
00:27:45: jetzt nicht Optimismus im Irgendwerdet schon machen sondern Protokollismus.
00:27:52: also was können wir wirklich tun?
00:27:54: und jeder kann viel tun?
00:27:56: Ja welche Frage stellen Sie sich zu erkennen?
00:28:01: wo Innovieren wir gerade, optimieren wir grade.
00:28:04: Sprechen wir grade nur über Innovation und es passiert doch nichts.
00:28:09: Worauf achten Sie?
00:28:10: Was muss da geschehen?
00:28:12: Also die erste Frage, die ich mir immer stellt bin ich ein guter Vater weil das sehr viel mit diesen Fragen zu tun hat ja versuche ich meinem Umfeld Mut und Zuversicht zuzusprechen oder erkläre ich dass ist eh immer schon so warm zu bleiben sollte und übertrage ich das auf so ein Unternehmen.
00:28:32: Ich glaube, ich habe die richtigen Kolleginnen und Kollegen gefunden.
00:28:35: Wir geben da einander keine Ruhe Und in der Sekunde wo sich einer beginnt zufrieden zurückzulehnen kommen die anderen schon und ziehen im Bildlich Die Rückenlehne weg und sagen nein Das ist nicht gut genug.
00:28:48: Also ich glaube es sind vor allem die Mitarbeitenden und unser Team Dass sich da Nicht ausruht Sondern Wir uns gegenseitig ermutigen und ich muss Ihnen dazusagen, dass wir auch unser Geschäft zu kompetitiv geworden ist.
00:29:07: Dass zurücklehnen sehr schnell sichtbar bestraft wird Und dann sehr mühsam wieder aufzuholen dieser Gap der vielleicht aufgeht.
00:29:19: Also es ist letztlich wie ein Formel eins Rennen als Team Sport Wenn wir nicht permanent dran sind Und das haben wir in unseren Strukturen vereinbart.
00:29:32: Ich erzählte zuerst, dass wir regelmäßig über Landesgrenzen und über Branchengrenzen hinweg schauen.
00:29:38: Das ist in unserem Tun verankert.
00:29:41: Wir tun das einmal im halben Jahr und zwar nicht durch Zeitungslektüre sondern wirklich gehen in dieses Unternehmen.
00:29:48: Wir sehen uns an.
00:29:49: Wir suchen die Parallelitäten, wir suchen das was wir uns mitnehmen können egal ob es sie zuerst genannten oder auch die Medienbranche Printversus online kämpft.
00:29:59: Also wir versuchen uns wirklich intensiv darum zu bemühen, wir gehen als Management Team setzen wir uns ins Cockpit eines Flugsimulators fliegen dort und testen gleichzeitig wie gut ist unsere Kommunikation sehr viel Learnings dorthin aus.
00:30:17: Wir gehen auch mal mit dem blinden Stock durch die Stadt und versuchen den Perspektivenwechsel.
00:30:23: also hier haben das in uns Und deshalb strukturell verankert.
00:30:29: Das findet einfach alle halben Jahre statt und da stehen anderen Varianten, beschäftigen uns mit sozial schwachen Menschen und gehen dort kochen und gehen mit Menschen durch Parks die vielleicht noch mehr am Rollator gehen können.
00:30:43: also das permanente Perspektivenwechsel ist in uns drinnen.
00:30:48: Das Unternehmen hat inzwischen eine Kultur der Veränderung.
00:30:50: wenn ich baue.
00:30:51: Das sehr gut ja was... muss man für die Zukunft loslassen?
00:31:00: Den Erfolg der Vergangenheit.
00:31:03: Also ich glaube, dass es nicht so gefährlich ist wie es heute gut gegangen ist.
00:31:09: Das war immer schon gefährlich aber heute ist das halt nicht nur gefährlich sondern auch sehr schnell gefährlich.
00:31:15: also diesen heutigen Tag den gibt's nur einmal und mit dem aus dem müssen wir das Beste machen und wenn wir das nicht tun haben wir einen einen Tag Zukunft verloren.
00:31:26: Ich weiß, dass das ein sehr schwammiges Bild ist.
00:31:29: Aber ich hoffe Sie verstehen, welches Bild ich zeichnen möchte.
00:31:34: Wir können uns über die Erfolge, die wir heute und in den letzten Wochen und Jahren erreicht haben, sehr freuen.
00:31:41: Aber sie wirken nur sehr überschaubar in eine Zukunft.
00:31:48: Letztes Jahr und heuer wieder, darüber freuen wir uns sehr in die fünfzig besten Hotels der Welt gewählt worden von achthundert Jurorinnen.
00:31:56: Und Juroren – das war ein schöner Erfolg!
00:31:58: Zu glauben dass wir das nächste Jahr wieder werden ist ein schwerer Fehler.
00:32:04: zu glauben, dass wir es jetzt zweimal geschafft haben.
00:32:06: Na dann wird das dritte Mal von alleine gehen ist ein schwerer Fehler.
00:32:09: Wir arbeiten jetzt schon dran um es nächstes Jahr wieder zu schaffen.
00:32:13: Ich glaube darum ist es wichtig wenn man in Zukunft erfolgreich sein will.
00:32:18: Freuen wir uns über die Vergangenheit, aber arbeiten wir in der Zukunft.
00:32:21: Ja, wunderbar!
00:32:24: KI ist ein Thema der Gegenwart und der Zukunft und wenn der Sachergruppe Hightech- und historische Atmosphäre aufeinandertreffen – und sie vielleicht auch viel automatisiert wird durch KI – was darf in ihrem Segment, in ihrem bedingungslosen Versprechen der Qualität niemals automatisiert werden?
00:32:48: Und was sollte automatisiert werden?
00:32:51: Also ich will Ihnen da versuchen, ein konkretes Beispiel zu geben.
00:32:55: Die persönliche Begrüßung unserer Gäste wird sicher niemals automatisiert worden.
00:33:02: Es wird weder eine Maschine noch ein automatischer Prozess sein.
00:33:07: Aber das Ausfüllendes Meldezettel ist die Passkopie.
00:33:11: Das könnten wir standardisieren und auch auf eine digitale Ebene verlangen.
00:33:20: Das ist so das konkrete Peilspiel, glaube ich dafür.
00:33:25: Wir lassen unseren Gästen die Möglichkeit Room Service am Telefon, iPad über das eigene Smartphone wie auch immer.
00:33:37: Das sollen unsere Gäste entscheiden.
00:33:39: aber Hospitality hat schon sehr viel mit Mensch zu Mensch Kontakt der wohl nicht automatisierbar und auch nicht digitalisierbar ist.
00:33:51: Die Prozesse dahinter, ich hoffe dass wir da größer als digitalisieren können.
00:33:58: Gibt es auch eine Grenze für Sie?
00:34:00: Bis hierhin kann KI alles machen und hier wirklich... Da rütteln wir nicht dran muss dieser Mensch-zu-Mensch Kontakt stattfinden.
00:34:12: Es gibt diese Grenzen aber ich kann sie ihnen jetzt nicht beschreiben und nicht ziehen.
00:34:16: Ich glaube, sie wird auch verschwimmen.
00:34:20: Es werden vielleicht eine Hotelbuchung über einen Chatbot einfacher sein als ... Weil ich Sie TV-TV-Service-Six-TV machen kann und vielleicht in meiner Sprache durchführen kann.
00:34:34: Und für den einen wird das die Ideallösung sein.
00:34:37: Für ein Stammgast aus Düsseldorf, der seit zwanzig Jahren zu uns kommt, wäre es das Falscheste was wir tun können.
00:34:44: Guck, glaub' ich dass diese auch Systeme nebeneinander bestehen werden und sich letztlich Gäste aussuchen werden.
00:34:51: Wo wollen sie mit Menschen?
00:34:52: Wo wollen Sie mit Maschinen, wo wollen Sie digitalisiert, automatisiert?
00:34:56: Wo wollten Sie ganz individuell betreut werden?
00:35:00: Also ich glaube es gibt diese Grenzen aber Sie sind halt individuell.
00:35:07: Sie haben mal gesagt dass die Leistung dieses Qualitätsversprechen so einmalig sein muss das dass es dann keine Preisdiskussion mehr gibt.
00:35:16: Aber gibt es irgendwo auch eine Preissgrenze oder doch irgendwo ein Preispunkt, wo Sie sagen hier verlieren wir unsere Zielgruppe?
00:35:22: Da können wir ... das ist mehr geht nicht, oder?
00:35:26: Ja bestimmt aber sie ist eher schwer feststellbar.
00:35:30: Ich gebe Ihnen ein persönliches Beispiel ich bin einen Glühender Pink Floyd Fan und sie treten nicht mehr auf würde man mir jetzt sagen.
00:35:40: und ein normales Konzert-Dicket kostet in Österreich zwischen Siebzigund vierhundert Euro.
00:35:45: Mhhm.
00:35:46: Wie kann man mir sagen, die treten noch mal auf und ich soll nach London pflegen und da den Stadion gehen und die Karte kostet drei tausend Euro,
00:35:54: wo wir
00:35:55: jetzt eine Fantasiezahl zu nennen?
00:35:57: Ja!
00:35:57: Dafür würde ich es ausgehen.
00:36:01: Ich glaube das ist umgekehrt auch... Es gibt Erlebnisse, die once in a lifetime sind.
00:36:08: Für diese dann wahrscheinlich leichter, sehr viel mehr Geld ausgeben als wenn sie nach Wien zu einem Meeting kommen und am nächsten Tag wieder nach Hause fliegen.
00:36:16: Da werden Sie eine andere Bereitschaft haben für Ihr Zimmer oder für Ihr Frühstück in einen entsprechenden Preis zu zahlen.
00:36:23: Also ich glaube einen Preispunkt gibt es immer und es gibt auch soviel Wettbewerb dass man sich da glaube ich nicht allzu große Sorgen machen muss.
00:36:34: Und noch dazu ist ja ein Luxus-Hotel nichts, was Sie müssen.
00:36:36: Sondern das ist Ihre Entscheidung.
00:36:39: Wenn Sie wissen Sie, Butter brauchen sie, Milch brauchen sie und Brot brauchen sie.
00:36:43: Aber die neuen Eissachertorte brauchen wir und das wird sich jetzt unser Anführungszeichen.
00:36:48: Brauchen Sie nicht sondern wollen Sie!
00:36:52: Da glaube ich gibt es so viel Transparenz auch im Internet.
00:36:56: Soviel Kundinnen und Kunden mitbewerb ... dass der Preis wahrscheinlich alle diese Faktoren beinhaltet und zum Schluss immer in einem fairen Verhältnis zu manövner stehen wird.
00:37:11: Ja, das ist ein guter Punkt dieses fairen verhältnis.
00:37:14: ich glaube das muss der Kunde auch dann empfinden.
00:37:16: ganz genau
00:37:18: so teuer ist keine strategie.
00:37:21: ja
00:37:22: das haben auch wir steht bei uns überall.
00:37:25: also ure teuer zu sein ist nicht der punkt Ja.
00:37:28: Aber natürlich ist eine Hand in vierunddreißig Schritten handgemachte, nach einem Originalrezept von achtzehnzehren dreißig entstandene Torte wesentlich auch in der Herstellung dramatisch teurer als ein fließbaren Produkt mit Konservierungsmitteln.
00:37:46: Absolut.
00:37:48: Und das wird sich immer auch im Preis reflektieren.
00:37:51: Ja.
00:37:54: Kommen wir zu ihren Mitarbeitenden, von denen Sie schon sehr häufig gesprochen haben?
00:37:59: Sie wollen nicht nur eines der besten, oder sind auch nicht nur eins der besten Hotels der Welt.
00:38:03: Sondern sie wollen auch einer der besten Arbeitgeber sein.
00:38:08: Ihre Mitarbeitenden sind ganz wesentlich und ihre Kollegen.
00:38:12: Wie funktioniert das konkret im Arbeitsalltag?
00:38:16: Das zu gewährleisten oder das herzustellen dieser beste Arbeitgebers zu sein?
00:38:22: Ich glaube es beginnt mit fairer Bezahlung.
00:38:24: wir haben wieder den Begriff der Fairness aber dass es einen Markt gibt weil es eine große Transparenz gibt.
00:38:30: Es gibt Bewertungsplattformen auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, wo Mitarbeitende ganz transparent und sehr anonym klar sagen können was ist Sache in diesem Unternehmen?
00:38:43: Aber okeins ist sicher mal Bezahlung!
00:38:46: Es muss möglich sein davon ein Leben zu bestreiten und auch subjektiv gefühlt dieser Aufwand soll bezahlt werden und ich habe allergrößten Respekt um ein Beispiel jetzt mal aus Salzburg zu nehmen, wenn bei thirty-fünf Grad Mitarbeiter in ihren Uniformen mehr als dreißigtausend Schritte pro Tag gehen und das soll und muss bezahlt werden.
00:39:13: Ein zweiter Punkt ist wahrscheinlich Benefit?
00:39:19: Was ist über die reine Bezahlung hinaus?
00:39:23: Was kann das Unternehmen noch für seine Kolleginnen und Kollegen tun?
00:39:27: Wir haben zum Beispiel das öffentliche Verkehrsticket, stellen wir unseren Mitarbeitenden zur Verfügung.
00:39:33: Keine Garagenplätze, wohl aber Garagen-Plätze für Fahrräder und das Ticket für den öffentlichen Verkehr.
00:39:42: Einer dieser Benefits.
00:39:43: Und ich gab damit dieser Mal Geldwerte teil als Säule Nummer eins.
00:39:49: Zweitens – und ich achte dass wir genauso wichtig faires Miteinander.
00:39:54: Wir haben eine Mitarbeiterinnen und Mitarbeitercharta, wo wir auf zwei Seiten festgelegt haben was bekommt er von uns?
00:40:00: Und auf zwei Seiten, was wollen wir von euch?
00:40:03: Ingestehen ineinander im Gleichgewicht!
00:40:07: Da ist auch drinnen ein Gespräch mit der Geschäftsführung innerhalb von fünf Arbeitstagen das Recht jedes einzelnen Mitarbeitenden ist.
00:40:17: Beschweren um ein Thema zu besprechen, um eine Idee einzubringen Hierarchie, dazu bekenne ich mich.
00:40:24: Das braucht ein Unternehmen und eine Organisation.
00:40:27: Aber man kann trotzdem auf Augenhöhe sein.
00:40:29: Hierarchiek quasi regelt wer ist, wofür zuständig und trägt, wufür Verantwortung.
00:40:34: aber deswegen bin ich nicht besser oder schlechter und habe die gleiche Höflichkeit verdient wie jeder Kollege oder jede Kollegin.
00:40:41: das ist glaube ich so der Punkt Wertschätzung Aufmerksamkeit Fairness.
00:40:47: Und dann kommen wir schon in eine Frage der Kultur Begehen wir denn darüber hinaus miteinander rum?
00:40:56: Sind Fehler erlaubt, was tun wir wenn es irgendwo ungerecht wird.
00:41:03: Wie verhält sich das Unternehmen, wenn ein Mitarbeiter oder Mitarbeiter physisch oder psychisch angegriffen wird?
00:41:09: um auch eine ganz klare Linie ziehen.
00:41:11: Es hat Rassismus keinen Platz und da haben wir schon Gäste gebeten zu gehen die das wahrscheinlich nicht verstanden haben, aber wie wir eine Grenze überschritten gesehen haben.
00:41:26: Ich glaube dieser Kulturaspekt ist jetzt in meiner Antwort trittgereit, aber genauso wichtig und die drei Dinge gehören ganz wesentlich zusammen.
00:41:37: Und wenn man das ernst meint – und das merken alle sehr schnell -, wenn man sich dazu committet Dann sind Mitarbeiter nicht gerne da und nur Mitarbeiter, die Freude haben.
00:41:55: Keine Luxuserwebnisse zu haben.
00:41:57: Absolut, das stimmt.
00:41:59: Vielen Dank dafür!
00:42:00: Und kommen wir auf den Fachkräftemangel zu sprechen?
00:42:05: So wird ja immer gesagt auch die Schwierigkeit im Hotellerie- und Gastrobereich mit Arbeitenden langfristig gute Mitarbeitende zu rekrutieren und auch zu halten.
00:42:17: Wie sieht es bei Ihnen aus?
00:42:18: Sie haben jetzt schon gerade von der Kultur gesprochen von der Charter, von der Fairness und von Augenhöhe.
00:42:25: Gibt es da sonst noch Punkte?
00:42:29: Ja ich glaube schon dass wir ein großes gesellschaftliches Thema haben nämlich einen unglaublichen Wohlstand gepaart mit einer Vollkaskomentalität, der startweise sich um alles kümmern, der letztlich dazu führt das die Leistungsbereitschaft abnimmt.
00:42:48: Und ich spreche jetzt hier nicht von Zuständen, die wir vor hundert oder zweihundert Jahren haben.
00:42:53: Aber auf der anderen Seite muss auch klar sein das mit freiwilliger Teilzeittätigkeit und ich betone hier das Wort Freiwillig weil es natürlich Situationen gibt wo das nicht freiwillig ist.
00:43:05: aber mit frei williger Teil Zeit wird sich das Eigenheim nicht finanzieren lassen.
00:43:10: Und Karriere funktioniert nach wie vor nur mit besonderem Einsatz Pflichterfüllung und ich bin jemand der das offen ausspricht, immer und überall.
00:43:24: Und ich glaube dass wir als Gesellschaft – und ich betone, das ist kein Problem der nächsten Generation sondern es ist ein Problem das in meiner und auch in anderen Generationen vorherrscht.
00:43:37: Ich würde das mal vorausschicken als Preamble.
00:43:40: Und alles was danach kommt sprich Fachkräftemangel Problems oder ein Ergebnis dieses Grundproblems.
00:43:53: Aber auch da ist es nicht eine Aufgabe der anderen, oder der Gesellschaft, oder die Regierung und des Staates sondern jedes Unternehmen ist hier gefordert.
00:44:03: Wir nehmen jedes Jahr fünfundzwanzig Azubis – Lehrlinge wie mein Österreich sagt – und bilden diese aus!
00:44:12: Und ich kann nur aufhoffen dass das andere Betriebe auch tun.
00:44:18: Wir zeigen in dieser Ausbildung, dass unsere Branche eine schwierige ist aber auch eine wunderschöne.
00:44:24: Zeigen in dieser ausbildung das wenn man hart arbeitet auch viel Geld verdienen kann und ich glaube um dieses Thema geht's.
00:44:31: haben wir immer und überall ausreichend Mitarbeitende?
00:44:35: Nein!
00:44:35: Auch wir suchen manchmal.
00:44:38: Da wird es mehr Flexibilitäten in den Sozialsystemen, da wird es flexibilität in der Arbeitsmigration gehen müssen usw.. Letztlich tragen wir das Unternehmen schon ein Stück weit Verantwortung für die Entwicklung bisher her.
00:44:53: Und wir haben es auch in der Hand, was tun wir in Zukunft?
00:44:59: Wie schaffen Sie das, dass sich die Mitarbeitenden wohlfühlen und lange bleiben?
00:45:04: Ich meine, sie haben schon eben gesagt bei thirty-five Grad Uniformen, dreißig Tausend Schritte sehr viel Stress an Feiertagen arbeiten wie gehen Sie damit um?
00:45:18: Nach Dienstschluss stehen wir zusammen und die, die rauchen, rauchen.
00:45:25: Und wenn das Unternehmen das hin- und wieder auch bezahlt und sponsert ist das glaube ich eine ganz gute Idee.
00:45:31: Wir feiern unsere Erfolge wirklich auch laut und lustig mit allen.
00:45:38: Ich glaube dass sind so die Symbole für.
00:45:41: wie gehen wir damit um?
00:45:43: Wenn ein Mitarbeiter oder eine Kollegin spürt dass auch die Firmenleitung, die Eigentümerfamilie der direkte Vorgesetzte aber auch Gäste Respekt davor haben was hier geleistet wird.
00:45:54: Wenn diese Leistung anerkannt wird dann ist das neben der Bezahlungen wahrscheinlich sowas wieder Applaus für den Künstler oder die Künstlerin.
00:46:03: und wenn ich so in unsere Küche blicke nach einem Opernballabend also der intensivste Tag die Sache erleben in Wien ist ohne nach einer Premiere bei den Salzburger Festspielen.
00:46:15: Wenn ich da hineinblicke, dann sehe ich dort Bühne aber fröhliche Teams und ich gehe dann auch hin und bedanke mich für diesen Abend und unsere Direktoren tun dasselbe und ich glaube das es Respekt und Anerkennung der erbrachten Leistung ist.
00:46:35: nicht nur Ich bezahle dich ja eh und das ist deine Pflicht sondern auch Und das sind manchmal nur Augenblicke im wahrsten Sinne Das sind die Momente, die Teams schaffen.
00:46:47: Die Zusammengehörigkeit nicht nur signalisieren sondern auch manifestiert.
00:46:55: Sie haben jetzt die Sachaschool of Excellence gegründet?
00:46:59: Ist das die Ausbildungsstätte oder eine Weiterbildungsstätte?
00:47:04: Wie funktioniert das für die Hotelmitarbeiten also für alle?
00:47:09: Wie haben sie das konzipiert?
00:47:10: Das ist Ausbildung, Weiterbildung und auch Bildung.
00:47:15: Und zwar überall dort, wo wir Bedürfnis erkennen.
00:47:20: Wir saßen oft zusammen und haben gesagt die Berufsschulen bilden eigentlich nicht mehr das aus was wir brauchen.
00:47:25: Manchmal haben Elternhäuser auch ausgelassen und das freundliche Grüßen in der Früh ist schon ein Problem.
00:47:35: Und all diese Dinge können wir wiederholt analysieren und beschimpfen gemeinsam oder werden ohne etwas dagegen.
00:47:42: Die Sachaschool of Excellence ist eine Tat dagegen, wo ja alle drei Bereiche, sprich Ausbildung, Weiterbildung und Bildung abbilden.
00:47:50: Im Mitarbeitergespräch des Kollegen mit dem oder der Vorgesetzten wird festgestellt was brauchst du für deinen Job?
00:47:58: Was brauchst Du für deine Weiterentwicklung?
00:48:01: Diese Dinge werden aggregiert und gesammelt.
00:48:03: Und werden in ein Ausbildungsprogramm gegossen, damit er oder die Mitarbeitende dann gehen kann und auch soll.
00:48:11: Wir können hier intern nicht alles abdecken und natürlich auch nicht jedes Bedürfnis befriedigen aber ich würde jetzt mal schätzen.
00:48:19: Achtzig Prozent bekommen wir da schon hin!
00:48:22: Wenn es wirklich etwas Besonderes ausgefallen ist, dann gehen wir auch außerhalb unserer eigenen Ausbildung Und finanzieren das.
00:48:31: Wenn es ein rein privates Interesse ist, sprich ein Origami-Kurs und dann hat er natürlich bei uns keinen Platz war.
00:48:40: wir wollen unseren Kolleginnen und Kollegen diese Wertschätzung auch im Sinne einer.
00:48:47: Wir wollen dir die Möglichkeiten bieten dich weiter zu entwickeln.
00:48:52: Es gibt diesen berühmten Karton dazu wo der CFRO sorgenvoll zum CEO sagt, stell dir vor wir bilden die jetzt alle aus investieren sehr viel Geld und die gehen dann.
00:49:05: Und die Antwort des CEO war stell dir für wir tun das alles nicht und sie bleiben.
00:49:09: Ja.
00:49:10: Und glaube ich so muss man Aus- und Weiterbildung sehen.
00:49:13: ja da haben auch einige Ausbildung genossen und sind dann weitergegangen.
00:49:17: aber entweder Sie werden eines Tages zurückkommen oder Sie werden dadurch Sache erleben lang mit sich nehmen.
00:49:24: Auch das ist uns wert.
00:49:26: Ja, ja.
00:49:27: Wunderbar!
00:49:29: So die letzten Fragen.
00:49:30: jetzt, wenn Sie heute komplett freie Hand hätten und könnten Sachen nochmal komplett neu erfinden?
00:49:37: Was will sie da verändern?
00:49:40: oder was wird sie da empfinden?
00:49:42: Ich würde Ihnen noch einen Standort in London eröffnen und einen standort wahrscheinlich ... In New York.
00:49:48: das ist so meine höchstmessliche Stadt.
00:49:51: Das würde ich verändern.
00:49:53: ansonsten bin nicht meinen Vorfahren Beziehungsweise auch allen, die diese Aufgabe gemeistert haben.
00:50:00: Einfach nur sehr dankbar, dass sie so hartnäckig und konsequent gearbeitet haben.
00:50:06: Ich
00:50:07: würde nicht wagen an diesem Erbe zurück.
00:50:10: Und wenn heute ein junger CEO auf Sie zukommt, der auch ein Unternehmen mit hundert-zwonehntjähriger Geschichte übernehmen soll?
00:50:19: Was sollte er auf keinen Fall machen oder unbedingt machen?
00:50:22: Also mit keinem Fall und das habe ich selbst versucht, mit dem Kopf durch die Wand.
00:50:28: Ich musste, obwohl es meiner Familie gehört, erst lernen dass die DNA eines Unternehmens eine wichtige Größe ist.
00:50:36: Das heißt nicht, dass man alles akzeptieren muss aber man muss es mit berücksichtigen.
00:50:41: Das war einer meiner Fehler.
00:50:43: Ich wollte zu schnell, zu viel, zu ehrzeitig.
00:50:48: Zahl der Schritte Ich glaube, ich bin gleich geblieben.
00:50:51: Aber auf der Zeitachse habe ich ein bisschen nachgelassen.
00:50:55: Und dadurch ist vieles einfacher und besser gegangen, weil ich mehr Menschen mit auf die Reise nehmen konnte.
00:51:00: Das war wichtig!
00:51:02: Ich würde mal sagen, du hörst ja gar nichts von einem alten Mann an.
00:51:05: Gar keine Ratwege.
00:51:07: aber wenn er mich oder sie mich wirklich lange fragt dann würde ich sagen Ja, mit den Aodes Unternehmens musst Du verstehen und dann beginnen Geschwindigkeit und Richtung festzukriegen.
00:51:19: Und allerletzte Frage.
00:51:20: Was ist so die Message, die Sie gerne mitgeben wollen oder die die Sachagruppe auch gerne der Welt mitgeben möchte?
00:51:29: Haufen sie Sachertrote!
00:51:31: Nein natürlich nicht, aber wir sind ein ganz gutes Beispiel dass das Miteinander stärker ist als das Gegeneinander.
00:51:40: und wenn ich in Wirtschaftswelt, wenn ich im Gesellschaftswelt ,wenn ich im Politikwelt blicke dann erleben wird dort leider gegen Keilinges.
00:51:49: Wir sind erfolgreich mit dem Miteinander geworden.
00:51:52: Und das ist meine Botschaft.
00:51:55: Radikal, rechts und links Ränder bringen nix in Schärf-Situationen Ob das jetzt zwischen Mitarbeitenden oder eine strategische Entscheidung des Unternehmens ist.
00:52:09: Das Verbindende, das Miteinander, das Gemeinsamvorwärtsgerichtete Das hat Zukunftspotenzial.
00:52:17: Alles andere ist der Blick zurück, verklärt in eine Vergangenheit.
00:52:23: Der wird uns nicht vorwärts bringen.
00:52:27: Wunderbar!
00:52:28: Herr Magister Winkler vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit und auch für die tollen Antworten auf diese Fragen.
00:52:33: ganz, ganz spannend.
00:52:35: Vielen Dank fürs tolle Gespräch.
00:52:37: Danke Ihnen für das Interesse.
00:52:39: ich freue mich auf ein Wiederhören eines Tages oder ein Wiedersehen bei original Saharze.
00:52:44: Sehr gerne sehr, sehr gerne.
00:52:53: Ich bin Simona Deckers und das ist der The Paths of Purpose Podcast.
00:52:59: Connecte mit mir auf LinkedIn und Instagram, auch dort findest du das neueste zu Leadership & Power pur!
00:53:06: Buche dir ein Beratungsgespräch mit mir wenn Du mehr über gute Führung und Leadership wissen möchtest.
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