Chancengleichheit und Female Entrepreneurship: Kerstin Rückers Weg zur Unterstützung von Gründerinnen

Shownotes

Mut, Grenzenlosigkeit und die gläserne Decke

Trotz einer Top-5-Platzierung wurde Kerstin Rücker nicht befördert, weil sie Kinder hatte. Dieser Moment veränderte alles.

Kerstin Rücker, Geschäftsführerin von Co-Strive, hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich. Aufgewachsen in den USA, Schweden und Deutschland, prägte sie jedes Land auf seine eigene Weise, jedes Land formte ihre Sichtweise auf Arbeit, Gleichberechtigung und Führung. Bei Accenture blieb sie über 15 Jahre, baute dort eine Women Initiative auf und lernte dabei: Das System muss sich ändern, nicht nur die Frauen darin.

Warum gründen Frauen trotz besserer Bildungsabschlüsse seltener als Männer?

Durch das Programm "CoCo - Frauen gründen" unterstützte sie rund tausend Gründerinnen in nur drei Jahren. (Dass sie dabei auch Kaffeekochen verweigerte, als Analystin, sagt viel über ihren Charakter.) Mit ihrer Buchreihe "Frauen schaffen Zukunft" macht sie weibliche Perspektiven in der Wirtschaft sichtbar und fördert den echten Dialog zwischen den Geschlechtern.

Wer verstehen möchte, wie Mut, Werte und Verantwortung zusammenpassen, sollte diese Episode hören.

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Mehr zu Kerstin Rücker findest Du hier:

CO-STRIVE: https://www.co-strive.com

LinkedIn: https: //www.linkedin.com/in/kerstin-ruecker-509120101/

Ihr Buch: https://www.amazon.de/Innovationen-Strategien-Organisation-Wirtschaft-Gesellschaft/dp/3962512306/

Transkript anzeigen

00:00:09: Herzlich willkommen zum The Paths of Purpose Podcast.

00:00:11: Es geht um Leadership, große Visionen, cooles Business, Transformation, Innovation und reflektierte Führung.

00:00:18: Du hörst Thought-Lieder

00:00:19: die Antworten haben

00:00:20: auf die großen Themen von Wirtschaft und Gesellschaft

00:00:22: mit Simona Deckers.

00:00:23: Los geht's!

00:00:44: Vordenker, Pioniere gestalter Game Changer zu Wort um ihre Perspektiven auf eine neue Wirtschaft visionäres Handeln und überzeugenden Impact zu teilen.

00:00:55: Und

00:00:55: im

00:00:56: Jahr zwanzig fünfzwanzig wurde dieser Podcast im Rahmen der Progressive Voices Award von Brand New Bundestag in der Kategorie Strong Voices nominiert.

00:01:08: heute habe ich zu Gast Kerstin Rücker.

00:01:11: Sie ist Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Coast Drive und berät Menschen- und Organisation.

00:01:18: Sie ist Expertin für Human Resources und Organisationsentwicklung, Transformation, Leadership und soziale Nachhaltigkeit.

00:01:25: Und nach vielen Jahren als Strategieberaterin bei Accenture war sie als Direktorin einer internationalen Unternehmsgruppe verantwortlich für

00:01:33: Personal-,

00:01:34: Organisationsentswicklung und sozialer Nachhaltigkeit.

00:01:39: Als Gründungsmitglied und langjährige Vorstandsvorsitzende von Social Business Women ist sie seit über fünfzehn Jahren im Thema Gründung und Female Entrepreneurship aktiv, und hat in den letzten drei Jahren rund tausend Gründerinnen begleitet.

00:01:54: Kerstin ist zudem Speakerin, Autorin und Co-Herausgeberin der Buchreihe Frauen schaffen Zukunft!

00:02:00: Herzlich willkommen Kersti!

00:02:02: Danke

00:02:02: Simone!

00:02:03: Ja sehr spannend.

00:02:04: ich freue mich dass Kerstiin heute Bei uns im Podcast ist mit so einer spannenden, wieder mit so vielen spannenden Station.

00:02:14: und Kerstin fangen wir doch mal ganz von vorne an.

00:02:17: Du hast einen Teil deiner Kindheit, Studienzeit, Schulzeit in Schweden und in den USA verbracht und bist dann sehr früh bei Accenture eingestiegen und bist mehr als fünfzehn Jahre dort geblieben.

00:02:31: was hat dich geprägt?

00:02:33: In diesen grünen Jahren?

00:02:37: Gab es da etwas, was du wieder eher lernen bzw.

00:02:41: verlernen musst?

00:02:43: Spannende Frage denn tatsächlich ich glaube meine Auslandserfahrung und auch so das Wandel zwischen den drei Welten Deutschland USA Schweden hat mich tatsächlich geprägt.

00:02:55: USA während der Schulzeit würde ich sagen ein Stück weit in Richtung Offenheit einfach mal machen Dinge in die Hand nehmen auch Fehlerkultur zu erlernen.

00:03:10: Wenn man in einem fremden Land, in einer anderen Schule ist... Man muss sich neu verbinden!

00:03:15: Man muss andere Kontakte knüpfen und neue Geflogenheiten lernen.

00:03:18: Manches funktioniert, anderes funktioniert nicht.

00:03:21: Die Erfahrung zu machen war für mich sicher sehr sehr prägend genauso wie Schweden.

00:03:26: dort ist es tatsächlich glaube ich das soziale Auch das sozialstaatliche.

00:03:32: Wie wird auf Menschen geschaut?

00:03:34: Wie wird auch Familie geschaut?

00:03:36: wie wird auch auf das Thema Gender Diversity geschaut.

00:03:40: Dort waren Dinge vor vielen, vielen Jahren normal und Teil des Alltags bei denen wir hier noch ein bisschen Luft nach oben haben würde ich sagen also dass sicherlich in den jungen Jahren ganz prägend und auch der Einstieg bei Accenture oder die langen Jahre bei Accentsure Ich bin da ursprünglich mal angetreten so in dem Denken na das machst du mal zwei drei Jahre solange es Spaß macht.

00:04:05: Es hat deutlich länger Spaß gemacht und hat mich sicherlich auch geprägt, weil die Menschen dort für mich auch ganz wichtig waren.

00:04:14: Die Strategieberatung oder Beratungen im Allgemeinen ist ja ein spezielles Berufsumfeld.

00:04:18: man trifft da eine sehr bewusste Entscheidung auch on the road zu sein zumindest so derzeit als ich eingestiegen bin.

00:04:26: Man war viel unterwegs vom Montag bis Freitag im Grunde genommen also eine bewussten Lebensentscheidung.

00:04:31: das heißt es ist auch wichtig mit den Leuten, mit denen man zu tun hat abends mal ein Wein oder ein Bier trinken gehen zu können.

00:04:38: Und das war damals mein Auswahlkriterium.

00:04:40: Kann ich mir das vorstellen?

00:04:42: Konnte ich und bin sehr, sehr lange dann und sehr gerne dort geblieben bevor ich dann abgestrungen bin in dem Mittelstand.

00:04:49: Da hast du dir ja auch schon sehr früh sehr moderne oder sehr progressive Themen angeschaut also mit Schweden Diversity sich Kollegen auszusuchen, mit denen man so gerne zusammen ist auch noch über die Arbeitszeit hinaus.

00:05:07: Man hört sich sehr progressiv an.

00:05:11: Danke ich glaube es kam ein bisschen ganz naturgemäß irgendwo daher.

00:05:16: Gab's denn damals auch mein Accenture also die ganzen Big Four?

00:05:22: Da hat man auch bestimmtes Bild im Kopf.

00:05:24: Gabs da auch Bielregeln oder Geflogenheiten, die du nicht angenommen hast.

00:05:32: Also die Leute anakronistisch oder veraltet waren.

00:05:36: Das sagt das nie also hier.

00:05:38: Das kann ich nicht mitmachen.

00:05:39: Das geht überhaupt nicht mit meinem Leben zu Entwurf und damit meiner Sicht aufs Leben zusammen.

00:05:47: Ja vielleicht gar nicht so radikal aber im Kleinen... Ich würde sagen vielleicht ein bisschen im ungekehrten Sinne des Wortes Nudging.

00:05:55: Es gibt so'n bisschen Spielregeln weiß ich gar nicht, aber vielleicht Rollenzuschreibung.

00:06:01: Ich erinnere als junge Analystin war die einzige Frau in einem Projekt mit Managern Senior-Managern Das heißt da gibt es dann schon mal einen Hierarchiegefälle und so die Geflogenheiten unter Männern sind anderer als unter Frauen.

00:06:16: Und in dem Jahr habe ich beispielsweise keinen Kaffee getrunken oder behauptet ich trinke keinen Kaffeo, obwohl ich sehr gerne Kaffees und Tee trincke weil ich mich einfach verweigert habe, Kaffee zu kochen.

00:06:29: Und das ist vielleicht so ein bisschen rule breaking?

00:06:33: Weil die automatische Zuschreibung gewesen wäre, dass ich selbstverständlich den Kaffeeskoche und ... Das wollte ich nicht mehr.

00:06:39: Was denn?

00:06:40: Sehr schön!

00:06:41: Kann ich sehr nahem empfinden... Ja, gibt es denn auch Arbeitsweisen damals, die du heute schwierig finden oder auch hinterfragen würdest?

00:06:54: Ja, ich glaube es hat sich viel verändert.

00:06:56: Also zu der Zeit als ich dort gestartet bin da war das, ich sag mal gefühlt ein twenty four seven Modell.

00:07:02: Man hat sehr viel gearbeitet.

00:07:04: Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass heute weniger gearbeitet wird aber es wird anders gearbeitet.

00:07:09: damals das sachte ich eingangs waren's fünf Tage aufm Projekt das heißt ich bin montags früh um vier aufgestanden und freitag irgendwann gegen abend zurückgekommen.

00:07:19: also deswegen auch bewusste Lifestyle-Entscheidung, weil das muss man schon abkönnen und muss man mögen.

00:07:27: Heute würde ich da vielleicht ein bisschen anders draufgucken.

00:07:30: Jetzt gibt's Homeoffice, es gibt Remote Work ... Das hab' ich damals manchmal sicherlich auch vermisst.

00:07:35: Und es hat eine hohe Einsatzbereitschaft abgefordert.

00:07:39: Die würd ich heute insofern infrage stellen, dass wir nach anderen Art und Weisen dann mit Homeoffices, mit Remote Work das auch anders ausbalancieren kann.

00:07:47: Und das hat sich glaub ich auch so entwickelt.

00:07:51: Du sprichst von Vereinbarkeit.

00:07:52: Du bist Mutter, hast zwei Kinder,

00:07:56: war es bei

00:07:57: achtzehn Jahren bei Accenture in einem sehr raumgreifenden Job und hast deine Vereinbarkeits selber finanziert aus eigener Initiative mit Betreuung die du gekauft hast,

00:08:07: also

00:08:08: der organisierte hast eingekauft hast.

00:08:10: Das klingt nach einer sehr aktiven Lösung aber vielleicht auch ein bisschen nach Systemlücke.

00:08:18: Wie siehst du das heute?

00:08:20: Gibt es da Chancengleichheit oder wie ist das das aktuelle System für dich aus deiner Sicht als Mutter und auch als jemand, der viel arbeitet geschickt.

00:08:30: Also ich muss dazu sagen, ich habe immer – und auch tu's auch heute noch gerne – gearbeitet und für mich war eigentlich keine Option meinen Job aufzugeben.

00:08:41: Das wäre nicht ich gewesen!

00:08:43: Und das war eine Suche nach Lösungen, weil zu der Zeit als meine Töchter geboren wurden.

00:08:48: Ich habe zwei erwachsene Töchter, das war Anfang der zweitausender.

00:08:53: Da gab es eben diese Lösung mit Kita oder auch Krippe, Ganztags-Kita, Ganstagsbetreuung, Kripe ... Die gab's einfach nicht und in Kindergarten hat aufgemacht irgendwann um acht oder halb acht und um fünf Uhr geschlossen.

00:09:08: Und je nachdem wo man wohnte, hatte man auch ne Mittagszeit dazwischen gehabt.

00:09:12: also Das war eine Lösung, die natürlich für die Frühphase von Kleinstkindern überhaupt nicht zur Verfügung stand.

00:09:19: Und insofern habe ich meine eigene Lösung gebaut und dann vielleicht auch so ein bisschen in Exzension-Manier heute schmunzelte Ich drüber tatsächlich einen Job-Posting gelornt und eine nennie gesuchten Telefonauswahl interview geführt und dann ein persönliches kennenlernen.

00:09:36: Und das hat aber gut geklappt.

00:09:38: Aber na klar war dass auch ein invest.

00:09:41: es waren invest vielleicht auch in meiner Zukunft, weil zu der Zeit ging das Gehalt dann quasi weiter an jemanden, den ich angestellt hatte.

00:09:52: Aber ... Ich bin natürlich darüber auch im Job geblieben und hab auch meinen Weg gehen können, der für mich gepasst hat, aber gleichzeitig auch meine Familie gepasst ist.

00:10:04: Und das vielleicht noch mal wichtig?

00:10:05: Weil der Gradmesser war schon immer meine Töchter!

00:10:09: Machen die das mit?

00:10:10: Passt das?

00:10:10: und wenn es an irgendeiner Stelle nicht gepasst hätte, hätte ich umdenken müssen oder umdenkten wollen.

00:10:17: Das hört sich so

00:10:19: nach

00:10:19: individuellen Lösungen an.

00:10:23: Ist das eine individuelle Frage für dich oder eine systemische Frage auch?

00:10:29: Es ist schon ne Systemfrage weil ja das ganz große Thema ist welche Zugangsbarrieren Haben wir quasi wirtschaftlich, gesellschaftlich?

00:10:38: und ich glaube nach wie vor die Kinderbetreuung ist eine Zugangsbarriere für Frauen.

00:10:43: Die Verfügbarkeit dessen auch die Flexibilität im System.

00:10:47: bei mir war die damals nicht gegeben also habe ich sie mir proaktiv selbst geschaffen.

00:10:52: aber das A glaube ich ist das jetzt auch nicht in jedem Fall überhaupt so möglich Und man muss es auch wirklich wollen.

00:11:01: Da war eine hohe Anstrengungsbereitschaft und auch eine hohen Frustrationstoleranz dahinter, also insofern ja Systemthema.

00:11:10: Ich glaube heute hat das sich Gott sei Dank weiterentwickelt.

00:11:13: ist da noch Luft nach oben?

00:11:15: Ja sicher!

00:11:16: Definitiv.

00:11:20: Du hast in einem Gespräch, dass wir mal geführt haben gesagt du hast patriarchale Strukturen erst viel später erkannt.

00:11:29: Was war der Moment?

00:11:30: Wir hatten darüber gesprochen.

00:11:31: Ich hatte es auch gesagt, was war der moment als du das erkannt hast?

00:11:36: oder was konntest du dann nicht mehr übersehen?

00:11:38: also was waren diese strukturen?

00:11:43: ich glaube es war nicht ein ja vielleicht etwas doch einen moment wenn ich drüber nachdenke.

00:11:49: Es ist war eher eine phase der schon berufserfahrenden Zeit in der mir das bewusst geworden ist Und ich gehe vielleicht noch mal den Schritt zurück.

00:12:02: Hättest du mich in jungen Jahren im Studium gefragt, ob ich mich mal für Gender Diversity engagiere?

00:12:10: Hätte ich dich wahrscheinlich irritiert angeguckt und gefragt warum?

00:12:13: Warum sollte ich das tun?

00:12:14: Wir sind doch alle gleichberechtigt und ich war der vollen Überzeugung Ich bin sehr liberal und gleich berechtigt aufgewachsen durch Studium gegangen In den Job eingestiegen zum gleichen Gehalt wie meine männlichen Kollegen.

00:12:27: Ich habe da erst mal gar kein Problem gesehen.

00:12:30: Das Problem oder die Herausforderung, sag ich mal, kam dann später nämlich in den Phasen, wenn es um die Beförderungen ging, wenn's um Teilhabe an bestimmten Netzwerken und Zirkeln auch innerorganisatorisch ging – wo vielleicht die Dynamiken unter dem männlichen Kollegen einfach etablierter, ausgeprägter, die waren auch in der Mehrheit.

00:12:54: Das funktioniert einfach schon!

00:12:58: In einer Beförderungsrunde war ich unter den Top-Fünf und bin trotzdem nicht befördert worden.

00:13:06: Ich hatte zu der Zeit Kinder, da war die Frage, ob ich nicht sowieso zu Hause bleibe.

00:13:11: Wahnsinn!

00:13:14: Und dann habe ich festgestellt, aha also die gläserne Decke gibt es doch.

00:13:19: Das war für mich auch eine Phase, mich stärker zu engagieren, starkzumachen für wie können Frauen ihren Weg gehen?

00:13:28: unabhängig davon, in welchem Umfeld sie sind.

00:13:30: Also das habe ich innerhalb Exzenges getan und dort die Women Initiative für Deutschland geleitet.

00:13:35: Das tue ich aber auch im Ehrenamt sehr stark seit vielen Jahren.

00:13:40: Noch mal ganz provokant gefragt weil du hast gesagt hier sind diese Strukturen erst aufgefallen als du schon später also ein bisschen senioriger warst ne?

00:13:49: Also nicht ganz so ganz ganz jung junger Starterin gewesen bist.

00:13:56: Glaubst du, dass man das auch erst später sieht?

00:13:58: Also er später auf diese gläserne Decke wahrnimmt.

00:14:05: Ja,

00:14:06: erst mit ein bisschen Erfahrung oder ab einer bestimmten Stufe im Unternehmen.

00:14:16: Ich glaube in dem Rückspiegel mit einer gewissen Erfahrung stellt man es vielleicht fest.

00:14:22: Bei mir waren das so zwei drei Jahre in den Job rein, den ersten Job ruhigemerkt.

00:14:32: Du hast, ja es ist eine Frage von Erfolg.

00:14:35: Es ist ne Frage von Erfahrung glaube ich.

00:14:38: und die Perspektiven, die man anlegt an den Job, an Career Progression, an Möglichkeiten.

00:14:49: Die werden einem glaube ich im Verlauf dann auch bewusst.

00:14:54: als junger Newstarter war mir das so nicht bewusst.

00:14:59: Spannend, also da müssen wir einen nochmal tiefer das einsteigen.

00:15:02: Das wäre noch mal eine ganz besondere Folge für sich.

00:15:07: patriarchale Strukturen.

00:15:09: aber machen wir doch weiter mit Impact weil dein Lebenslauf auch sehr geprägt ist bestimmte Werte zu vertreten und ja Impact getrieben zu sein.

00:15:22: was verbindest du damit?

00:15:25: Du hast es in der Beratung gemacht im Mittelstand selbstständig?

00:15:30: Was bedeutet das für dich?

00:15:33: Also, für mich war eigentlich schon immer wichtig einmal was habe ich gelernt.

00:15:40: Was bringe ich mit?

00:15:42: Was kann ich einbringen?

00:15:44: und in dem Akkord zwischen Unternehmensberatung Mittelstand Selbstständigkeit – das sind ja sehr unterschiedliche Welten.

00:15:54: also Ich hab Konzernwelt gesehen, Verwaltungswelt gesehen.

00:16:00: von innen gesehen geführt, gelebt und jetzt eben in der eigenen Beratungsgesellschaft auch.

00:16:07: Das sind alles spannende Welten und mich macht es immer neugierig Dinge zu entdecken gleichzeitig aber auch zu überlegen was kann ich einbringen?

00:16:15: Von dem was ich im Rucksack habe und wo kann ich im Kleinen ein bisschen dazu beitragen einen hoffentlich positiven Unterschied zu machen war für mich auch schon in der Beratung ganz wichtig, also in den Beratungsmandaten die ich hatte bei Accenture.

00:16:32: Immer zu überlegen wo können wir mit dem was wir ja doch als Berater mit einem gesättelten Tagessatz an Mehrwert bringen und bei dem Mehrwert eben Unterschied zu machen, Impact zu machen Wirkung zu erzielen für die Menschen auf der Kundenseite in den Unternehmen aber eben auch in meinen eigenen Teams Spannend.

00:16:57: Du hast in einem Buch geschrieben, dass du ein hoch innovatives Projekt erlebt hast das aus politischen Gründen nicht umgesetzt wurde?

00:17:08: Du hast im Buch Innovation Frauen schaffen Zukunft darüber geschrieben.

00:17:12: da bist du auch Herausgeberin und Co-Autorin.

00:17:15: Und was wenn man sowas erlebt.

00:17:19: Was macht das dann mit einem in Bezug auf Den Mehrwert den man geben kann, den Glauben an den Fortschritt.

00:17:28: Ja also ich habe das in dem Buch Innovationen auch beschrieben weil es ging tatsächlich um eine Bildungsinnovation und das war für mich einerseits wirklich das Highlight gleichzeitig auch das Lowlight Weil eben ein hoch innovatives Vorhaben dass einen Unterschied hätte machen können nicht umgesetzt wurde, sondern tatsächlich aus politischen Gründen dann in die Schubelhade gelegt wurde und damit seine volle Wirkung nie entfalten konnte.

00:18:01: Und das ist ja auch wenn man an Schumpeter denkt, Innovationen sind erst dann Innovationen, wenn sie auf die Straße gebracht werden und wirksam werden können.

00:18:10: davor sind es im Grunde genommen gute Ideen und das war ein sehr ausgefeiltes analytisches System für Bildungsinnovation.

00:18:18: Das tat mir einfach am Herzen weh weil es eine große Wirkung hätte haben können.

00:18:23: Gleichzeitig, ich auch stolz darauf war daran mitarbeiten zu können oder das mitentwickelt zu haben und zu sehen da gibt es die Potenziale.

00:18:33: wie erschließen wir sie uns.

00:18:37: Und was ist aus

00:18:38: deiner

00:18:39: Sicht wichtig?

00:18:42: Wenn so Führungswechsel anstehen?

00:18:45: also wenn ja wenn sich wirklich so ein Schiff auftut du hast es öfter erlebt

00:18:52: in

00:18:54: Im Mittelstand, in der Beratung.

00:18:57: Was ist dann was ist wichtig wenn sich Dinge so grundlegend verändern?

00:19:04: Also Führung ist ja immer eine Chance Verantwortung zu übernehmen.

00:19:10: und die Verantwortung Die geht mit der Rolle einher aber ich finde die geht eben auch mit dem dem eigenen Werte Gerüst einher.

00:19:18: Ja und für mich es ist Führungen immer auch was dienen das?

00:19:22: also den Menschen im Unternehmen Kundenumfällen, aber auch der Sache eben zu dienen letztendlich auch der Gesellschaft ein Stück weit zu dien mit dem was man tut.

00:19:33: Deswegen glaube ich auch Führungswechsel umsichtig zu gestalten.

00:19:37: also die Frage ist nicht in einem Führungwechsel als erstes nehme ich das Eckbüro und wo es mein Parkplatz sondern wie gehe ich sensibel?

00:19:47: oder wie gehen Führungen Kräfte sensibel in die neue Rolle rein?

00:19:50: In eine neue Organisation rein lernen die Menschen im Unternehmen wirklich kennen und verstehen, also Augen aufzumachen, Ohren aufzummachen.

00:19:58: Ein Rundumblick zu entwickeln und das auch ebenenübergreifend.

00:20:02: und ich glaube es ist wichtig in Organisation den Maschinenraum mal kennenzulernen nicht abgekoppelt vom Rest der Organisation zu sein sondern sich ein solides Bild zu machen und dann sehr bewusst zu entscheiden.

00:20:18: manchmal sind harte Entscheidungen zu treffen Aber die eben auch bewusst zu treffen, verantwortungsvoll dabei zu handeln und ehrlich gesagt auch ein bisschen das kleine einmal eines der Umgangsformen zu beherrschen.

00:20:29: Und finde das ja teils schon bemerkenswert.

00:20:32: Manchmal vermissen wir das und das sehen wir ja auch dieser Tage allen halben Mal.

00:20:38: Das fängt bei mir tatsächlich an.

00:20:39: Bei guten Tag auf Wiedersehen bitte und danke.

00:20:41: und wer das nicht beherrscht ist schon schwierig.

00:20:45: Auch dass er der Stil.

00:20:46: wie wird kommuniziert?

00:20:48: Wie wird Verantwortung übernommen?

00:20:49: Wie verbindet man sich mit Menschen gehört für mich ganz klar zur Führungsverantwortung dazu.

00:20:58: Jetzt

00:20:58: hast du deine sehr menschliche, sehr impactorientierte, wertorientierte Sicht auf Arbeit und auch die Welt?

00:21:10: Wie siehst du das, dass viele Menschen, viele Organisationen Wirtschaftlichkeit Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung als Konflikt sehen sich ausschließend sehen.

00:21:25: Wie schafft man es dein oder was sagst du solchen Menschen?

00:21:30: Wie schafft man es gleichzeitig, leistungsorientiert und menschenzentriert zu sein?

00:21:35: Für mich gar kein Widerspruch geht für mich tatsächlich Hand in Hand.

00:21:39: also Wirtschaftlichkeit Nachhaltigkeit ja Vielfalt zur Schätzen Gleichberechtigung zu fördern ist Ende finde ich auch im Bestandteil so eine Nachhaltigkeit.

00:21:53: Was meine ich damit?

00:21:55: Also ich bin von Hause aus der Plumkauf-Frau, das heißt Wirtschaft, Performance sind mir durchaus wichtig und auch in die Wiege gelegt.

00:22:05: Die Frage ist wie sich das gut verbinden lässt?

00:22:06: Und was ist die Grundlage für gute Performance?

00:22:10: Das sind Menschen, die zusammenarbeiten und dazu gehört für mich Vielfalt.

00:22:18: Dazu gehört für Nachhaltiges verantwortungsbewusstes handeln.

00:22:23: die planetaren grenzen sind da ob wir sie ignorieren oder nicht.

00:22:28: Und das zu verbinden glaube ich hat ganz ganz viele dame zu tun wie wir auch zukunftsfähig bleiben und trotzdem unternehmerisch agieren können.

00:22:40: Du hast eine ganz spannende ein ganz spannenden

00:22:43: verein gegründet

00:22:44: social business women.

00:22:47: Und hast in diesem vereinen

00:22:51: über

00:22:52: tausend Gründerinnen begleitet und mitgefördert, nur in den letzten drei Jahren waren das Tausend-Gründerin.

00:22:58: Wie kamst du dazu?

00:22:59: Erzähl mal ein

00:23:00: bisschen mehr über

00:23:01: dieses wirklich spannende Modell, über diesen Verein Social Business Women.

00:23:07: Also den habe ich nicht alleine gegründet, den haben wir tatsächlich zu sieben.

00:23:11: Ein Verein braucht dann immer sieben Gründungsmitglieder gegrüntet.

00:23:15: Das war noch zu meiner Zeit.

00:23:16: bei Accenturen ist tatsächlich auch Ausnahmen Beratungsmandat entstanden, das ich übernommen habe bei dem wir experimentiert haben sage ich mal zwischen Geschäftsmodellen aus dem Vorprofit also privatwirtschaftlichen Bereich und Non-Profitbereich.

00:23:35: Und haben uns den Modell von Prof.

00:23:37: Mohammed Junus Friedens Nobelpreisträger der für Mikrokredite sagt vielleicht dem der ein oder anderen was ausgezeichnet wurde und er das im Jahr in den eigentlich mal entwickelt hat und das Konzept Social Business in die Welt getragen hat.

00:23:56: Und das haben wir uns zu eigen gemacht und geschaut, wie können wir mit dem Ansatz in dem Fall soziale Probleme lösen?

00:24:03: Also mehr Frauen in Gründung bringen, mehr Wirtschaftlichkeit Unternehmertum auf weiblicher Seite vielmehr Entrepreneurship zu fördern und haben das Aufgesetz konzipiert pilotiert also ganz klassisch Braterlike unter eine eigene Organisation gegründet, die in dem Fall ein Verein war.

00:24:25: Und der bis heute besteht jetzt mittlerweile unter einem gemörgten Namen, weil wir die Ursprungsorganisation auch noch mit reingenommen haben – also ganz spannende Prozesse, die es eben auch im Unternehmerischen gibt und das habe ich lange Jahre im Ehrenamt begleitet, in unterschiedlichen Rollen im Vorstand, im Beirat, im Vorsitz.

00:24:48: Und wir haben auch bedingt durch die Corona-Zeit uns wieder neu erfunden.

00:24:55: Das, was vorher primär stationär war nämlich, Female Entrepreneurship lokal an verschiedenen Standorten zu unterstützen stärker zu digitalisieren.

00:25:05: Corona war da definitiv einmal ein Trigger aber auch eine wahnsinnige Hürde und haben dann einen Programm aufgesetzt das heißt Koko Frauen gründen um digital zu skalieren und bundesweit Frauen unterstützen zu können.

00:25:20: Und darüber sind in den letzten drei Jahren eben rund tausend Frauen im Programm, die gegründet haben im Gründungsprozess sind ja und was ich eben auch in meiner Arbeit mit Coast Drive in der Zeit danach begleite.

00:25:35: Da liegt der Fokus allerdings mehr auf der Nachgründungsphase das heißt Unternehmertum Jahr zwei drei fortfolgende mit Programmen zu begleiten.

00:25:44: aber Ja, da schlägt mein Herz schon auch für.

00:25:48: Sehr spannend!

00:25:50: Die Modelle der Frauen sind dann meistens wirtschaftliche Gründungen?

00:25:55: Also das sind ja nicht NGOs, ne?

00:25:57: Nein also das sind wirtschaftlichere Gründung, das sind teils Vollzeitgründung und Teils Nebenerwerbsgründungen.

00:26:03: Du hast die ganze Palette.

00:26:06: Kommen wir doch mal

00:26:08: auf Frauen zu sprechen als Unternehmerin oder als Gründerin.

00:26:15: Mit Social Business Women habt ihr gesehen, dass Frauen ganz anders gründen

00:26:19: als Männer.

00:26:20: Und so erstmal was hält sie überhaupt davon ab zu gründen und wie gründen Sie anders als Männer?

00:26:28: Wie läuft das dann hinterher ab wenn sie gegründet haben?

00:26:31: Was sind da die großen Unterschiede?

00:26:33: Viele Fragen... Ich finde sehr spannend das Thema.

00:26:38: Also ich fange mal an vielleicht bei den Rahmenbedingungen.

00:26:42: Die Rahmenbedingungen sind anders, also Zugang zu Kapital.

00:26:45: fangen wir damit schon mal an.

00:26:47: Das sind so die externen Rahmenbedingerung.

00:26:50: Wem werden Kredite gegeben?

00:26:53: Wie sieht Zugang zur Finanzierung aus?

00:26:57: Aber auch ist das Thema Selbstvertrauen, Selbstwahrnehmung.

00:27:02: Frauen gehen zögerlicher Angründungsthemen ran und sie gründen später.

00:27:07: Sie haben in der Regel unter den Gründern gute Bildungsabschlüsse, meist auch bessere Bildungsabschlüsse als Männer trauen sich aber weniger zu.

00:27:19: Und ich glaube ein Teil ist schon eben gesellschaftliche Zuschreibungen.

00:27:22: auch die Frage Gründen stellen sich viele mit kann nicht das darf ich dass traue ich mich ja.

00:27:31: also da gibt es vielleicht stärkeres Zögern und ist einfach mal machen einfach mal ausprobieren wird vielleicht zaghafter beantwortet.

00:27:45: Wir sehen das zum Beispiel auch bei Ausgründung oder Gründungen nach dem Studium aus der Hochschule heraus, da gründen junge Männer deutlich häufiger als junge Frauen und das wirft natürlich auch die Frage auf gesamtgesellschaftlich sehen wie Gründung überhaupt als Karriereoption?

00:28:01: Das gilt für Männer wie für Frauen.

00:28:02: es ist für mich auch vielleicht noch mal wichtig zu sagen prinzipiell überhaupt kein Gegeneinander sondern Die Frage, wie verbinden wir das?

00:28:09: Was lernen wir auch aus beiden Welten.

00:28:10: Wie kriegen wir einen guten Perspektivwechsel hin, damit man sich da wechseln seitig auch versteht und die Rahmenbedingungen gemeinsam auch ändern kann.

00:28:18: Ja,

00:28:19: spannend!

00:28:20: Ist das ein Spannende oder ist es eine Karriereweg

00:28:23: so ... ja, tatsächlich, wenn der das bei uns wirtschaftlich-gesellschaftlich noch ein Stück weit unterbelichtet sieht den USA anders aus.

00:28:33: und Wenn man in die Schulbücher schaut oder auch in die Kinderbüchern schaut Es ist schon eine Frage auch, wie sind die Narrative?

00:28:40: Wie sind die Zuschreibungen zu Männern und Frauen.

00:28:44: Was bedeutet Beruf oder ist Gründung Beruf?

00:28:48: Ja klar ist es das.

00:28:48: also der Mittelstand ist daraus mal irgendwann entstanden.

00:28:51: Ja ganz genau

00:28:53: Du hast eben gesagt Frauen haben gleich talentiert wenn nicht noch besser ausgerüstet als Männer

00:29:04: haben

00:29:05: sehr gute Abschlüsse Und doch gründen Männer größer, selbstverständlich ja früher.

00:29:14: Was muss sich da ändern?

00:29:15: Dass Frauen da gleich ziehen?

00:29:18: Denn sie haben ja das Talent!

00:29:19: Sie haben die Abschlüsse und alle Vorteile in der

00:29:22: Tasche.

00:29:23: Also für mich ist es tatsächlich zweierlei einmal an den Rahmenbedingungen wirklich zu arbeiten.

00:29:31: Es sind Gesellschaft gefordertes, Wirtschaft geforderte, Unternehmen geforderten... Also es ist nicht nur ein Thema der Frauen nach dem Motto, Mensch traut euch doch mal.

00:29:42: Und das sehen wir im Programm... Wir haben wahnsinnig viele Potenziale!

00:29:47: Wir haben Wahnsinnig viel Interessentinnen auch und müssen es beispielsweise im Programm, es ist natürlich Kapazität auch irgendwo gedeckelt.

00:29:55: da geht also noch grundsätzlich viel mehr.

00:29:59: aber darauf einzugehen was brauchen denn Frauen um zu gründen?

00:30:03: Wie machen wir den Mut wie vermitteln wir die Kompetenzen, die es in der Gründung braucht.

00:30:08: Die braucht's bei Männern wie bei Frauen aber eben auch ja das einfach mal machen.

00:30:14: Selbstbewusstseinsthema, Netzwerkthema Sichtbarkeitsthema Das sind glaube ich die großen Themen bei denen Frauen sich untereinander Schützenhilfe geben können Aber eben auch ganz wichtig auf Mehl-Eleische zurückgreifen können sollten und das ist mir ein weiteres Herzensanlegen.

00:30:36: also wirklich die beiden Perspektiven zu verbinden und wie männlichen Kollegen als Allies auch zu gewinnen, damit man gemeinsam weiter kommt.

00:30:51: Du arbeitest an Themen wie Transformation, Leadership, soziale Nachhaltigkeit, Female Entrepreneurship.

00:30:59: Hast du da für dich so einen roten Faden erkannt über die Jahre?

00:31:03: In denen du damit

00:31:04: verlegst in meiner Wied.

00:31:08: Ich glaube, der liegt so ein bisschen vielleicht in meinem Selbstverständnis auch in meinem Werten.

00:31:14: Meinem Gefühl von Gerechtigkeit.

00:31:18: Ja, sehr schön!

00:31:19: Kommen wir doch mal zu deiner Tätigkeit als Herausgeberin und Autorin.

00:31:25: Du bist Herausgebarin der Reihe oder Buchreihe inzwischen mit fünf Büchern.

00:31:30: Frauen schaffen Zukunft?

00:31:32: Was war für dich der Auslöser?

00:31:34: herausgeberin zu werden und zu diesem Projekt zu studen.

00:31:37: Also ich bin Co-HerausgeberInitiatorin, das Ganze ist meine liebe Kollegin Claudia Rankers.

00:31:44: Die Claudia hat das vor rund sechs Jahren initiiert Und das ist entstanden gemeinsam mit Professor Nadine Kammerlander von der WHO.

00:31:54: aus dem Gedanken heraus Wir arbeiten viel mit Frauen wir arbeiten viel Mit Frauen sichtbar machen da gibt's wahnsinnig kraftvolle spannende Geschichten zu erzählen.

00:32:06: Darum erzählen wir die nicht einfach mal in einem

00:32:08: Buch.".

00:32:09: Und daraus ist der erste Band Nachhaltigkeit entstanden, Frauen schaffen Zukunft und ich durfte als Autorin mitschreiben eben über das Thema soziale Nachhaltigkeits-Einerzeit und dem sind fünf weitere Folgen oder Wände dann gefolgt.

00:32:24: und vor gut... Ja was ist es jetzt?

00:32:28: Vor zwei Jahren bin ich anderthalb zwei Jahren genau, bin ich als Coherausgeberin Gemeinsam mit Claudia mit eingestiegen bei den Band Innovationen und aktuell sind wir dabei, Leadership zu verfassen.

00:32:41: Du kennst die Bände ja auch, bist auch Co-Autorin dessen Und für mich war wie vielleicht ähnlich für dich auch Die Frage mitzuwirken ganz schnell mit Ja beantwortet weil Wir dadurch einmal Frauen sichtbar machen, die in einem Fokus Thema wirklich was zu sagen haben Was interessant ist für Männer wie Frauen, gleichzeitig aber auch in der Gemeinschaft der Autorinnen natürlich noch mal kraftvoll sichtbar werden können.

00:33:14: Und das ist unser Einflussbereich und unser Beitrag auch vielleicht zu mehr Diskursfähigkeit zur wechselseitigem Perspektiven-Austausch, Dialogfähigkeit – und das war für mich der Grund damit einzusteigen.

00:33:31: Wichtig, gleich an dieser Stelle noch Das sind immer so an die vierzig Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

00:33:39: Also wir versuchen eben auch Perspektiven Vielfalt abzubilden über unterschiedliche Organisationsformen und Ebenen.

00:33:50: Geht es da hauptsächlich um Sichtbarkeit oder auch ein bisschen um Systemveränderung?

00:33:55: Ich würde sagen beides.

00:33:57: Die Sichtbarheit ist wichtig!

00:33:59: Wir wollen dass die Frauen sichtbar werden individuell, gemeinschaftlich.

00:34:04: Wir wollen aber auch, dass es innerhalb von Wirtschaft und Gesellschaft wahrgenommen und gesehen wird.

00:34:12: Also du kennst das auch.

00:34:14: die Labidare-Aussage – und das ist egal ob wir über Panelbesetzungen oder aufsichtsräte reden – Es gibt die Frauen nicht!

00:34:22: Die kann ich schlichtweg nicht gelten lassen.

00:34:24: Die gibt's sehr wohl und meine Erfahrung

00:34:26: zeigt

00:34:28: über die Jahre wie sind viele und das is gut so.

00:34:31: Manchmal muss man sich ein bisschen mehr Mühe geben die Frauen zu finden und auch adäquat anzusprechen.

00:34:37: Auch das hat mit Perspektivwechsel zu tun, und wir versuchen eben hier Sichtbarkeit zu schaffen damit die Hürden auch ein Stück weit abgebaut werden können.

00:34:47: Ist es auch dann Zukunft schaffen?

00:34:49: Was bedeutet das Zukunft zu schaffen über diese Bücher?

00:34:56: Also ja, das ist eine vielschichtige Frage zumindest in meinem Kopf wenn ich darüber nachdenke.

00:35:07: Für mich ein ganz zentrales Thema.

00:35:09: Ich glaube, wir sehen das dieser Tage ja auch wie sich geopolitisch Dinge entwickeln und meine steile These wäre dass uns weibliche Perspektiven und weiblichen Führungsattribute sowohl in Organisationen, in Unternehmen, in der Gesellschaft aber auch in der Politik sehr gut zu Gesicht stünden.

00:35:33: davon braucht es einfach mehr.

00:35:35: Das stimmt absolut.

00:35:38: Hat sich dein Blick auf Frauen oder auf den Beitrag von Frauen noch mal verändert durch diese Buchreihe und durch die Arbeit, deine Arbeiter mit?

00:35:49: Ja.

00:35:50: Also sicher!

00:35:52: Die hat sich auf jeden Fall verändert in dem dass das Miteinander eine ganz große Rolle spielt.

00:35:59: also wie stützen wir uns wechselseitig?

00:36:02: Wir sind viele ich bin einer von vielen Und das fühlt sich richtig gut an.

00:36:07: Das ist gut zu wissen Und wir müssen halt die PS auf die Straße bringen.

00:36:12: Also reden hilft, aber machen ist einfach noch viel besser.

00:36:18: Wie hast du dir... Du hast über Netzwerke gesprochen?

00:36:21: Wie haste du dir dein Netzwerk aufgebaut?

00:36:23: Auf was hast du da geachtet?

00:36:24: Was sind da so deine Kriterien?

00:36:27: Also über die Jahre ich glaube ein Stück weit auch intuitiv.

00:36:34: Ich bin schon immer gerne mit Menschen im Kontakt Tausche mich gerne mit Menschen aus, lerne von ihnen.

00:36:42: Gebe aber auch gerne weiter was ich irgendwo mal an Erfahrungen gesammelt habe und da ist eine gewisse Proaktivität in der Vernetzung glaube ich schon immer drin.

00:36:58: Kriterien Ich lerne Menschen auch gerne persönlich kennen also tatsächlich auch wenn ich überlege gerade wenn ich jetzt über Netzwerke wie LinkedIn zum Beispiel spreche Das geht natürlich nicht mit allen Personen, weil das einfach viel zu viele sind.

00:37:13: Aber an der einen oder anderen Stelle eben auch bei Anfragen dann mal zu sagen hey lass uns doch mal persönlich kennenlernen auf eine Viertelstunde und ein virtuellen Austausch damit die Vernetzung auch wirklich einer ist, weil ansonsten ist sie in Kontakt sammlung.

00:37:31: ja dass verpufft das hat keine Tiefe Und ich bin in Netzwerken schon auch an tiefe und next level interessiert Und glaube auch, dass die Frage wie wir Frauen mit anderen Business machen eine ganz zentrale ist.

00:37:50: Ja und da gehören Netzwerke dazu aber eben auch die Art und Weise wie wir dann Netzwerken.

00:37:55: Was möchtest du in den nächsten Jahren noch erreicht oder erlebt haben?

00:38:00: Also tatsächlich mit meinem Business gemeinsam mit meinen Kunden, mit Menschen einen kleinen Beitrag dazu leisten, vielleicht zukunftsfähiger zu werden, zukunftspfähig zu bleiben.

00:38:18: Das Gemeinsam ist wichtig deswegen auch in der Name Coast Drive.

00:38:22: Das ist im beruflichen ja aber auch Erfahrungen weiter sammeln also die Neugier nicht stoppen zu lassen und vielleicht irgendwann auch mal wieder ins Ausland zu gehen.

00:38:34: Ja das ist das persönliche Wachstum.

00:38:36: vielleicht spielt für mich schon eine große Rolle.

00:38:39: was treibt dich aktuell am meisten an?

00:38:43: Tatsächlich das Thema oder die Frage, wie können wir aktiv positiv Zukunft gestalten?

00:38:49: Ist für mich ein Thema.

00:38:50: Beschäftigt mich, beschäftigt mich wenn ich den Nachrichten höre, beschäftig mich weil ich zwei Töchter habe und dass für mich schon immer eine große Rolle gespielt hat.

00:38:59: Wie können die ihren Weg gehen?

00:39:01: Wie können sie in einem freiheitlich demokratischen System sich auch verwirklichen?

00:39:07: Das hat viel mit Zukunftsgestaltung zu tun, viel auch für mich mit Einflussbereich und ich bin der festen Überzeugung, jeder Mensch hat ein Einfluchsbereich egal wie klein oder groß.

00:39:17: Und den kann man nutzen und den sollten wir auch nutzen.

00:39:21: Das ist ganz nah am Thema Führung.

00:39:25: Gibt es etwas?

00:39:26: du blickst jetzt schon auf eine lange Karriere zurück?

00:39:29: Gibt das etwas was du deinem jüngeren Ich-Raten würdest?

00:39:33: Mit all deinem Wissen was du heute hast über Karrieren macht Einflußwirkungen.

00:39:41: Also, ich würde sagen mach dein Ding.

00:39:44: Sei informiert, entscheide bewusst.

00:39:49: also das Getrieben sein, Zuschreibungen manchmal zu erhalten, manchmal auch aushalten zu müssen sich davon vielleicht ein Stück weit frei zu machen die zu hinterfragen fünf Mal Grad sein zu lassen und Vorsorge zu betreiben.

00:40:07: Ich glaube es ist auch ein ganz wichtiger Punkt.

00:40:11: Es hat mal in einem Panel einer Kollegin gesagt, wir brauchen bei den Frauen mehr Größenwaren.

00:40:19: Das fand ich ganz spannend!

00:40:22: Ich würde das übersetzen seit Mutig, traute euch und macht einfach mal.

00:40:27: Ja?

00:40:27: Das würde ich meinem Jüngeren auch noch einmal mit auf den Weg geben.

00:40:32: Und letzte Frage was ist so eine Message oder eine Botschaft die du gerne weitergeben möchtest.

00:40:41: Was ist so in deinem Herzen, was du sagst?

00:40:43: Also das muss auf jeden Fall in die Welt... Das möchte ich gern weitertragen!

00:40:48: Ich glaube, dass es fast das, was ich eben schon gesagt habe.

00:40:52: Mutex sein machen Grenzen sehen hinterfragen In Fragestellen vielleicht auch mal brechen Aber immer mit einem Wertekompass und einem Verantwortungsgefühl für andere Nicht nur für sich selbst, ich glaube

00:41:12: auch

00:41:12: Führung ist nicht nur Selbstoptimierung.

00:41:16: Sondern es eine große Verantwortung auch für andere und das lebt man auch in der Selbstführung.

00:41:24: Toll!

00:41:24: Dankeschön!

00:41:25: Danke dir, Astin!

00:41:26: Vielen Dank, dass du mich eingeladen hast, Simone.

00:41:28: Große Freude!

00:41:29: Das ist gespassend!

00:41:30: Ja danke, Kerstin!

00:41:31: Danke, dass die hier war.

00:41:32: Es ist sehr inspirierend, sehr schön.

00:41:34: also Führungen durch- und durchgelebt mit Verantwortung.

00:41:37: Danke schön an Werden, starken Werden.

00:41:48: Ich bin Simona Deckers und das ist der The Paths of Purpose Podcast.

00:41:53: Connecte mit mir auf LinkedIn und Instagram, auch dort findest du das neueste zu Leadership & Power pur!

00:42:01: Buche dir ein Beratungsgespräch mit mir wenn Du mehr über gute Führung und Leadership wissen möchtest.

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