People-Pleasing: Wenn das Helfen zur Last wird - Interview mit Dr. Verena Stahl

Shownotes

"Lass dir die Butter nicht vom Brot nehmen" – Warum People-Pleasing uns im Job schadet

Wer ständig allen gefällt, gefällt sich selbst am wenigsten. Dr. Verena Stahl, promovierte Volkswirtin und systemische Coach, stieß vor zwei Jahren durch eine Klientin auf das Thema People-Pleasing – und erkannte schnell, wie tief dieses Muster in unserem Arbeitsalltag verwurzelt ist.

Obwohl der Begriff im deutschsprachigen Raum weniger verbreitet ist als im Englischen, betrifft das Phänomen viele Menschen unbewusst. Besonders in hierarchischen Organisationsstrukturen, die in schwierigen Zeiten zu autoritäreren Führungsstilen zurückkehren, reagieren Mitarbeitende aus Unsicherheit mit Anpassung statt Eigenverantwortung.

Verena zeigt anhand fiktiver Personas wie Katja, Oskar und Sabine, wie sich diese Muster konkret äußern. (Sabine praktiziert dabei das, was als destruktive Empathie bezeichnet wird.) Inspiriert von Kim Scotts Radical Candor wird deutlich: Direkte, klare Kommunikation ist kein Angriff, sondern ein Akt echter Fürsorge. Kann man Empathie mit Selbstbehauptung verbinden, ohne sich selbst zu verlieren?

Die Antwort ist ja – und Verena zeigt, dass dieser Weg befreiend ist, nicht belastend. Veränderung bedeutet nicht, die eigene Persönlichkeit aufzugeben, sondern das Beste aus beiden Welten zu verbinden.

Hör jetzt rein und lass dir die Butter nicht vom Brot nehmen.

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Transkript anzeigen

00:00:13: Herzlich willkommen zum The Path of Purpose Podcast.

00:00:17: Dein Podcast für Leadership, große Visionen und Persönlichkeitsentwicklung!

00:00:22: Ich bin Simona Deckers, Leadership-Advisor und Gründerin von Shanti Company.

00:00:27: Meine Mission ist es Menschen mit zeitlosen Lebens- und Erfolgsprinzipien zu empowern ihre Visionen libendig werden zu lassen und ihre Leadershippotenziale zu entfalten.

00:00:39: Leadership und persönliche Weiterentwicklung sind die Fähigkeiten, die uns Sinn erschließen, uns privat- und beruflich weiterbringen – und erfüllen.

00:00:49: Das bringt dir dieser Podcast näher!

00:00:52: Du hörst

00:00:53: faszinierende

00:00:54: Interviews mit Fortledern, inspirierenden Menschen, die über ihre Visionen aber auch über ihre Erfahrungen und Herausforderung in ihrem Leben sprechen.

00:01:05: Du bekommst transformierende Impulse Hörst Diskussion, die den Nerv der Zeit treffen und bekommst Antworten auf die großen Themen und Fragen von Wirtschaft und Gesellschaft.

00:01:16: Es gibt auch Solo-Folgen mit mir zu aktuellen Leadershipthemen!

00:01:20: Mit diesem Podcast möchte ich dich inspirieren, mitreißen und motivieren für ein Leadership, Innovation und Entwicklung.

00:01:28: Mach dir Notizen und stell dich auf Aha-Momente ein.

00:01:32: Teile diesen Podcast mit deinen Freunden und Kollegen – Die Welt braucht mehr gutes Leadership Den Fokus auf Lösungen und Positivität.

00:01:40: Los geht's!

00:02:16: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge in the Paths of Purpose Podcast heute mit Dr.

00:02:21: Verena Stahl, promovierte Volkswirtin und selbstständige systemische Personal- und Business Coach.

00:02:26: Herzlich Willkommen, Verena.

00:02:29: Herzlichen Dank.

00:02:31: Wir haben ein ganz spannendes Thema heute.

00:02:35: Es geht um People Pleasing und meine erste Frage ist wie bist du zu diesem Thema gekommen?

00:02:42: Wie hat das Thema dich gefunden?

00:02:45: Also, das Thema mit diesem Begriff hat mich tatsächlich vor zwei Jahren gut zwei Jahre gefunden.

00:02:50: Ich kannte diesen Begriff nicht und es kam eine Klientin zu mir.

00:02:54: Ich hatte sie schon mal da gehabt und sie kam jetzt mit einem neuen Anliegen und sagte ich bin so konfliktscheu!

00:02:59: Ich habe Schwierigkeiten in Gesprächen, in denen es um kontroverse Themen geht, zu positionieren bei meiner Meinung zu bleiben.

00:03:08: ich habe ein People-Pleasing-Problem.

00:03:13: Und hab' ich das zum ersten Mal gehört, das erschließt sich natürlich von selbst weil die Übersetzung ist einfach.

00:03:19: da geht's also um das Gefallenwollen anderen Menschen gefallen wollen.

00:03:23: Das konnte ich mir selbst noch so zusammenreimen.

00:03:25: Ich hab' dann daraufhin ein bisschen recherchiert festgestellt dass es im englischsprachigen Bereich schon relativ weit vertreten ist Aber in Deutsch sprachigen noch weniger.

00:03:36: Da gibt es einen Buch aus aus dem Jahr zwanzig, dreinzwanzig mehr so aus dem privaten Bereich auch ein bisschen aus den Business-Bereich von der Urike Busmann.

00:03:44: Was ich auch sehr gut finde zum Thema People Pleasing danach dann aber weniger und vor allem auch weniger über Business-Themen.

00:03:52: Und da ich doch beschwerpunktmäßig auch Menschen Coaches die eben anspruchsvolle Fachaufgaben haben oder eben auch in der Führung sind hat mich das sehr gereizt dass etwas besser zu verstehen.

00:04:04: Und so ist das Thema zu mir gekommen, sodass ich dann ja auch ein Podcast begründet habe im Oktober zwanzig vierundzwanzig und eben beschlossen habe dieses Jahr einen Buch darüber zu schreiben.

00:04:17: Du hast den Podcast zu diesem Thema gemacht?

00:04:21: Ist dir da bewusst geworden dass das sehr viele Menschen betrifft oder dass es da eine Zuhörerschaft gibt Ja, die vielleicht breiter ist oder größer ist als man denkt.

00:04:38: Ich kann mir gut vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die da doch eher still mitlesen und sich da vielleicht gar nicht so trauen zu outen, sich zu oute irgendwie das Gefühl haben, da wäre man dann vielleicht verkehrt oder falsch.

00:04:50: Es ist ja auch ein Thema, dass das Menschen sind, die oft so doch in gewissen Fragilen zerbrechtlichen Selbstwert haben oder so einen Selbstwert erleben

00:04:58: haben

00:04:59: Und für die Menschen ist es dann vielleicht auch schwieriger, sich das selbst einzugestehen.

00:05:03: Es gibt da grundsätzlich Menschen, die sich dessen schon bewusst sind aber es gibt auch viele, die sie sich das noch gar nicht so bewusst gemacht haben und da ist dann auch ein bisschen Aufklärungsarbeit von Nöten.

00:05:13: und insofern kann ich mir vorstellen dass da die Dunkelziffer größer ist weil seien wir ehrlich?

00:05:19: Ist auch nicht eine Frage von ja oder nein sondern es ist ein graduelles Thema.

00:05:24: Irgendwo werden wir das auch alle haben.

00:05:26: Die Frage, ob das jetzt problematisch ist und sich einem auf die Füße fällt, ist dann mehr die Frage der Häufigkeit aber auch der Motivation dabei?

00:05:35: Was ist meine Motivatonen?

00:05:36: Warum tue ich das eigentlich wenn wir sicherlich ja noch darüber sprechen?

00:05:40: Und es ist auch die Frage des Ballons weil es geht darum herauszufinden wann fängt es an eine Überanpassung zu sein wo es auch keine Alternative gibt.

00:05:51: Aber oftmals ist es auch das Gegenteil der Überabgrenzung, die dann darauf hindeutet, dass sie jemanden Thema hat und eigentlich aus dem Peeble-Pleasing heraus auf einmal anfängt sich überstenmäßig abzugrenzen.

00:06:02: Also auch das kann sein!

00:06:04: Ich hatte zum Beispiel mal eine Klientin, die kam zu mir und sagte ich habe ein Aggressivitätsproblem und wir haben nachher rausgefunden im Grunde genommen hat's den Peebepleasing Problem.

00:06:14: Die ist eben in die Überabgrenzung gegangen und das brauchte dann ein bisschen von.

00:06:18: daher Ein Sowohl als auch.

00:06:21: Mir war schon bewusst, dass es viele Menschen gibt, die das Thema haben.

00:06:25: Ich glaube aber im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, dass das Thema viel größer ist und in viele andere Themen hineinspielt.

00:06:32: Deshalb hab' ich überhaupt keine Schwierigkeiten!

00:06:33: Ich bin jetzt mittlerweile bei Folge zweihundneinzig also ich mach ja jede Woche eine Folge.

00:06:38: Mir geht der Stoff nicht aus.

00:06:40: Ja toll, ja toll... Also ist ein Riesenthema ne?

00:06:44: Und warum ist das so ein großes Thema?

00:06:47: Hatte's auch was mit Mit dem Weisungsrecht zu tun, also dass wir ja doch machen müssen.

00:06:54: Was von uns verlangt wird auch per Arbeitsvertrag?

00:06:57: Woher kommt das?

00:06:59: Ja, das ist ein sehr guter Gedanke!

00:07:01: Also das kommen natürlich aus der Organisation von früher her mal sehr stark diese sehr hierarchischen Gebilde.

00:07:07: ich meine da sind wir hier im Grunde genommen schon drüber hin weggekommen.

00:07:10: mein Friedrich Lalu hat ja schon zwanzig fünfzehn sechzehn seinen Bu-Reinventing-Organizationsverfaß und hat ja aufgezeigt, wie sich im Zeitablauf Organisationsformen verändert haben oder Führungssicht verändert hat.

00:07:24: Und wir sind ja vielfachter auch viel demokratischer aufgestellt, partizipative aufgestellt und geben dann auch per Enabling & Empowerment Macht- und Gewalt-, oder ja Weisungsbefugnis ab – oder teilen dann ja auch Leadership.

00:07:40: aber du selbst weißt es hier auch finden ja jetzt gerade in diesen schwierigeren Zeiten seit einigen Jahren auch schon wieder so eine Rollback-Tendenz vor, in den Organisationen.

00:07:51: Und vieles bleibt dann doch mehr so Lippenbekenntnisse und wie es dann nachher gelebt wird ist wieder steht wieder auf dem anderen Blattpapier und es wird ja jetzt vermehrt auch wieder gefordert wir müssen doch hier mal wieder mehr so ne Soldaten Ja Horsam, wir müssen den folgen.

00:08:08: Da muss jetzt der starke The Strong Man hast du ja selbst auch im meinem Podcast wo du bei mir zu Besuch warst.

00:08:13: davon gesprochen fand ich auch damals sehr eindrücklich und einleuchtend auch so dass es da auch so einen Flashback gibt das die Leute das Gefühl bekommen naja das ist ja das was jetzt gerade gefordert wird.

00:08:25: Dann passe ich mich an und tue das, was man mir sagt.

00:08:28: Also ich denke schon dass es in jedem Fall auch damit zusammenhängt.

00:08:32: Also durch die Struktur, durch die Organisation oder durch die Komplexität der Zeit also dass es auch geschuldet ist.

00:08:38: Und vielleicht auch durch die Unsicherheit dass Leute sagen Ich mache lieber etwas von mir gewollt wird weil ich habe keinem ist aber Straße zu stehen.

00:08:46: Unbedingt!

00:08:46: Das sind jetzt keine Zeiten wo man mal so zum Revolutzer wird und gehen den Strom schwimmt sondern lieber mit dem Strom schwimmen.

00:08:53: Weil solche Zeiten, wo es wirtschaftlich eng wird sind dann keine Zeiten, in denen man sich auflehnt.

00:08:58: Gebe ich die absolut recht!

00:09:00: Ja und was genau bedeutet das jetzt?

00:09:04: Du beschreibst es in deinem Buch, Peoplepleaser im Arbeitskontext zu sein und besprichst es auch in deinen Podcastfolgen.

00:09:11: Was bedeutet das so im ArbeitsKontext?

00:09:14: Gibt's da eine ganze Range oder sagst du das genau das ist es?

00:09:19: ne?

00:09:19: So dass is jetzt hier der Bibelpleaser Oder gibt´s ja viele Unterarten, wie ... Was ist das ganz genau im Arbeitskontext?

00:09:30: Ja.

00:09:30: Ich glaube ganz wichtig dass wir auch ich sage dann öfters Pippe-Pliesere aber so wie bei Nazisten es immer besser vom Verhalten zu sprechen.

00:09:38: Verhalten kann man natürlich auch verändern und es ist nicht die Identität an der Stelle also Verhalten welches sich im ArbeitsKontext zeigt wo wir sagen würden Das ist ein Pippepleasingverhalten oder ein Muster.

00:09:49: was sich hier zeigt ist natürlich ganz unterschiedlicher Art.

00:09:53: Ich habe jetzt in meinem Buch mich entschieden, um das auch so ein bisschen von der Leserin und dem Leser wegzunehmen.

00:09:59: Und aber auch für meinen KlientInnen weg zu nehmen, hab ich mir einfach vier fiktive Personas ausgedacht die jetzt so ein bissel die Dinge repräsentieren und an denen wir dann diese Muster auch ablesen können.

00:10:11: Das beginnt mal mit Katja.

00:10:13: Katja ist so Mittevierzig und sie hat eben auch eine Führungsrolle und verschiedenen Abteilungsleitungskollegen sitzt.

00:10:22: Und das ist eben doch sehr symptomatisch, kommt also der Chef und ruft aus hier ist ein wichtiges Thema.

00:10:27: Das muss jetzt hier verteilt werden.

00:10:29: alle gucken erst mal beflissentlich auf die Tischplatte oder irgendwo hin und Katja ist die einzige die sich da angesprochen fühlt und dann eben sagt ich mach dass wer soll es denn sonst machen?

00:10:40: Also sie ist so die Art von Piepelpleaser die immer funktioniert Und das kennt sie letztlich auch aus ihrer Familie, aus ihrer Herkunfts-Familie.

00:10:49: Wir sehen dann in einer nächsten Szene wie sie eben auf Sonntags bei ihren Eltern ist.

00:10:54: Sie ist ja nun wirklich erwachsen und dennoch funktioniert sie sehr schnell auch bei ihren Eltern wieder so wie ein kleines Kind und geht so zurück in diese Rolle des überangepassten Kindes.

00:11:04: Und wir erfahren im weiteren Verlauf auch noch etwas zu Ihrer Herkünftsfamilien und erlernten dann dass es so ein Parent pleasing ist was sie gelernt hat wo sie Eltern versucht hat, zu gefallen.

00:11:16: Und das tut sich jetzt eben auch erwachsene Alter im Berufskontext in dem sie eben dann Schwierigkeiten dabei hat, Nein zu sagen also sich abzugrenzen und so sagen ich habe schon genügend Themen auf den Tisch und nicht nur ich sondern auch mein Team weil ihr Team ist da ja mitgehangen mitgefahren wenn man so will.

00:11:35: und da kommt sie dann ins nächste Problem dass die quasi im team dann auch schauen muss wie funktioniert es denn dort?

00:11:42: Und da habe ich jetzt aber auch nicht alles dann nur an ihr zum Beispiel festgemacht, sondern dann eine andere Person genommen.

00:11:48: Nämlich den Oscar und das ist insofern auch nicht geschlechter spezifisch – das finden wir bei Männern genauso -, der eben dann im Team teilweise zerrieben wird zwischen den verschiebenen Fronten wo er da zwei enge Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin hat dem für unterschiedliche Dinge plädieren und er dann aber nicht die Entscheidung am Ende trifft, sondern immer nur auseinanderhalten der Positionen verbleibt.

00:12:14: Also das ist das, was eben auch passiert bei People Pleasing.

00:12:17: Dass hier rumdiskutiert wird ohne Ende und vertagt wird und man sich ständig wieder dem Mund fusselig redet und unheimlich verständnisvoll für alle Positionen ist aber es versäumt dann mal zu sagen so jetzt ist mal ein Cut und jetzt sag ich wo's lang geht Und das spiegeln ihm dann auch seine Mitarbeitende.

00:12:38: Dann einfach auch mal klare Kante zu zeigen, so hier geht es jetzt lang weil wir müssen die Pässe auf die Straße bringen.

00:12:45: Wir müssen auch weitergehen.

00:12:47: Absolut!

00:12:48: Genau, Performance ist irgendwann auch angeselbt.

00:12:50: und dann gibt es noch eine dritte Person dieser Biene, die eben dann auch zum Beispiel immer alles auf ihre Kappe nimmt und ihr Mitarbeiter da irgendwie missbaut und sie das Feedback nicht richtig rüber bringt Und er dann sogar, als sie dann erkennt.

00:13:03: Na ja das reicht so einfach nicht!

00:13:06: Ich habe das auch aus einem Modell entlehnt von Kim Scott.

00:13:10: Radical Candor vielleicht kennst du das?

00:13:12: Die radikale Aufrichtigkeit wo sie eben dann von einer ruhig nösen Empathie spricht.

00:13:17: Ruhig nös insofern weil es sowohl für die Person die Pipi-Pleaser ist ruhig NÖS als auch dann lächelt sich für das gesamte Team klares direktes Feedback, bräuchte bekommt es unter Umständ nicht.

00:13:31: Weiß einfach beim nächsten Mal gar nicht was kann sie anders machen?

00:13:35: und diese Sabine lernt das im Laufe der Zeit und ich zeige die dann auch an unterschiedlichen Stadien ihrer Entwicklung weil es ist nicht so dass Sie nun alle immer nur alle Fehler dieser Welt machen sondern im Verlauf des Jahres, weil ich habe das nach so einer Jahreszeit ein Logik aufgebaut werden sie auch schlauer und sie lernen, und sie können dann auch adaptieren.

00:13:56: Und das ist eben auch so wie ich mir das erhoffe für die Entwicklung von meinen Lesenden oder auch Zuhörenden – dass Sie erkennen da ist ja nur nicht Hopfen-und Malz verloren, sondern es ist etwas ganz Natürliches, dass ich da vielleicht ungünstige Muster mir mal irgendwann drauf geschafft habe, die ja irgendwann auch eine Bedeutung hatten!

00:14:15: Ich jetzt aber auch schaffe mich davon frei zu machen und es anders zu lösen, als ich das bislang getan habe.

00:14:23: Ja... Und woran erkennt man?

00:14:29: Dass sich

00:14:30: so um People-Pleasing handelt wo man in alte Kindheitsverhaltensmuster zurück sich katapultiert oder einfach nicht die Courage hat Klartext zu sprechen?

00:14:46: So was ist der Unterschied zwischen diesem People-Pleasing und einfach nur hilfsbereit sein oder einfach nur helfen wollen.

00:14:54: Oder vielleicht auch verantwortungsbewusstsein zu sagen, ja okay wenn es niemand macht die ist muss gemacht werden dann mache ich's halt.

00:15:01: Absolut!

00:15:02: Ja das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:15:03: Ich habe ja vorhin schon von der graduellen Geschichte gesprochen und man sagt ja auch so schön die Dosis macht das Gift also einmal oder zwei oder dreimal situativ Hilfsbereit zu sein, da ist überhaupt nichts gegen einzuwenden.

00:15:18: Und das soll man sich ja auch unbedingt beibehalten und das spricht ja auch Kim Scott davon.

00:15:22: Wenn man nun diese Empathie gar nicht mehr hat dann fehlt ja auch etwas.

00:15:26: Dann ist man ja auch ein kalter Hund sage ich jetzt mal so ne?

00:15:30: Das ist nicht das was wir wollen.

00:15:32: aber es ist eigentlich so etwas wenn es die dauernden Rückfall eben ist vor allem wenn ich unter Stress gerate dass ich dann keine andere Coping-Strategie habe und um mich zu regulieren, zwangsläufig in dieses People-Pleasing verfalle.

00:15:47: Also es ist eben oft etwas was ganz impulsiv passiert.

00:15:51: Ich hab also im Außen begegnet mir eine Anfrage Und ich habe gar keine andere Chance.

00:15:56: Es ist strukturell und systematisch.

00:15:58: das hängt dann auch mit der Häufigkeit zusammen.

00:16:01: Wie oft passiert das?

00:16:02: Das frage ich dann auch.

00:16:03: wie oft passiert dir das?

00:16:05: Manche sagen tatsächlich mehrmals am Tag oder mehrmals in der Woche und das deutet schon darauf hin dass es etwas von Zwangsläufigkeit hat.

00:16:13: Dann aber auch die Motivation dahinter, warum tust du das?

00:16:16: Wenn jetzt kommt ja ich sehe da ist jemand in Not und die anderen diskutieren hier schon rum.

00:16:22: Und jetzt habe ich mich in meine Führungskraft hineingefühlt.

00:16:25: Jetzt kann ich ja nicht auch noch... dann ist das okay.

00:16:27: wenn es aber darum geht zu sagen Ich fühle mich einfach nicht sicher!

00:16:30: Ich fühl meinen Platz in dieser Gruppe nicht.

00:16:33: Ich muss mich jetzt anpassen damit Berechtigung habe, dass sie überhaupt dabei sein kann.

00:16:41: Weil das ist die einzige Rolle, die ich gelernt habe auch als Kind.

00:16:44: Wenn ich die Bündi immer funktioniert, die anspruchslos ist, die bescheiden ist, der sich im Hintergrund hält dann hab' ich Bezugehörigkeit zu der Familie.

00:16:54: also dass ich das irgendwann mal so mitgenommen habe.

00:16:56: und wenn das hier Motivation dafür ist... Im Grunde genommen is es ja noch nicht mal uneignützig sondern wenn die Motivaton ist die Anerkennung zu bekommen mache ich es doch für mich selber.

00:17:06: Also dieser Gedanke, wenn ich nicht Pebble-Pleaser bin, bin ich vermutlich egoistisch.

00:17:12: Stimmt ja noch nicht mal!

00:17:14: Unter Umständen bin ich dann weniger egoistischer als wenn ich immer systematisch impulsiv mitmache weil ich denke sonst bekomme die Anerkennung nicht.

00:17:24: Es geht gar nicht um den anderen unter Umstellen sondern es geht mir um mich selbst.

00:17:28: und deshalb die Frage nach der Motivation ist sehr hilfreich Die Frage nach Häufigkeit Und aber auch die Frage Denn was sind das für Momente?

00:17:36: Sind es eben stressige Momente und seit wann kennst du das.

00:17:41: Und dann kommt oft, ja ich kenne das aus meiner Herkunftsfamilie hier und man hat dort so und so gestritten.

00:17:46: und deshalb frage ich dann auch mit Fragebögen und habe also auch einen dezidierten Fragebogen entwickelt für Pepe Plesing Verhalten weil es geht darum wie jemand auch gelernt hat Konflikte zu leben bin ich dort immer in der Anpassung bin ich da in der Konsensfindungen Vermeide ich es womöglich, gehe ich in den Rückzug.

00:18:04: Also da gibt es verschiedene Varianten.

00:18:06: Spannend.

00:18:08: Und wenn jemand so people-pleasing als eingefleischtes Muster hat sind die dann besonders teamfähig?

00:18:18: Würdest du sagen das sind Teams, die funktionieren aber gut weil... Da wird nicht so gestritten oder jemand bügelt ab.

00:18:28: Sind das Teams,

00:18:31: braucht

00:18:32: ein gutes Team, ein Peoplepleaser?

00:18:34: Ich

00:18:36: glaube, ein gutes team braucht Menschen die nicht nur an sich denken und die sich auch in andere hineinversetzen können.

00:18:42: Die aufs Situativ entscheiden.

00:18:43: was braucht es in diesem Moment?

00:18:45: Und das braucht sicherlich Teamplayer.

00:18:47: Also wenn wir jetzt hier nur Egoisten am Start haben ist das schlecht.

00:18:51: Wenn wir aber nur Menschen am start haben die sich nicht trauen kein Vertrauen in sich selbst haben und in ihre Rolle hier im Team.

00:18:59: Und nicht so genau wissen, wo stehe ich überhaupt?

00:19:03: Wie sehen die anderen mich und bin ich überhaupt akzeptiert?

00:19:06: Und wie muss ich sein, damit ich hier akzeptieren werde?

00:19:09: Das Gefühl, da muss ich immer anpassen, gibt's ja überhaupt keine Bewegung!

00:19:13: Also das ist ja Stillstand.

00:19:14: Stellen wir uns wirklich vor, dass tun jetzt alle, dann ist es ein einziges Rumgeeire, Rumgemauere... Also ich stelle mir das ganz grässlich vor.

00:19:22: Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Führungskraft damit glücklich ist.

00:19:25: Das ist dann einfach vermeintlich haben wir hier ein Konsens aber das sagt überhaupt nichts aus.

00:19:31: es kann unter der Oberfläche wahnsinnig köcheln und das tut's ja auch oft.

00:19:36: Das sind ja auch Menschen, die dann schnell mal in so'n passiv aggressives Verhalten kippen wenns ihnen doch zu viel wird wie meine eine Kochi sie ja eben sich immer von ihrer Führungskraftgeträger hat gefühlt und dort dann so aggressiv wurde, natürlich das Wahnsinnig bereut hat hinterher.

00:19:53: Man sich gefragt hat wie könnte das passieren?

00:19:54: Und es war eine ganz verträgliche Person!

00:19:57: Das war überhaupt gar keine aggressive Person.

00:20:00: aber weisen sich dass sie überhaupt nicht selber zugestanden hat.

00:20:03: und wenn ich das jetzt in einem Team habe kommt ja noch die ganze Beziehungsdynamik dazu.

00:20:08: Du weißt das selber du arbeitest selber viel mit Teams und bist ja viel dieser Themenwelt unterwegs.

00:20:14: Ich würde sagen Du würdest mir höchstwahrscheinlich zustimmen.

00:20:16: oder was denkst du Simone?

00:20:20: Also ich arbeite ja sehr viel mit C-Level, also mit Vorständen für Topführungskräften und dann auch mehr im eins zu eins.

00:20:28: Gar nicht so sehr mit den Teams.

00:20:32: Und ich muss gestehen... Es gibt bei Pop Executives bestimmte Themen weniger.

00:20:44: Das sind Selbstwertthemen oder das sind Mutthemen, sich klein fühlen und nicht mutig sein.

00:20:51: Was denken die anderen?

00:20:52: Das kommt sehr selten vor.

00:20:54: Und da ist dann sehr viel möglich, weil das häufig die Themen sind, die die meisten Menschen zurückhalten.

00:21:02: Wenn man das nicht hat, muss man auf einem ganz anderen Level starten als wenn man, ich sag mal Coaching- oder Beratung macht für Menschen Mit diesen ganz normalen Themen, die mit denen fast alle rumlaufen.

00:21:22: Ja

00:21:22: das leuchtet ein.

00:21:23: ja absolut.

00:21:25: Also wir haben also ich sehe da sehr wenig people pleaser.

00:21:29: Ich seh dass was Vollbracht werden muss das ist sehr geschickt Allianzen zu schmieden man bestimmte Stakeholder an Bord zu holen Engagiert zu halten Da würde man mit People Pleasing nicht weit kommen.

00:21:50: Ja, das leuchtet mir ein.

00:21:52: Interessant ja!

00:21:55: Danke.

00:21:58: Aber kommen wir zu deinen People Pleasants zurück?

00:22:03: Wann wird People Pleaseing selbst Aufgabe?

00:22:08: oder ist es schon irgendwo Selbstaufgabe dass man... Das sagst du ja Mensch wenn du dich so zurückhältst und so.

00:22:17: Kleinen Ball.

00:22:18: Ja, die Frage ist natürlich Selbstaufgabe.

00:22:20: wäre jetzt für mich schon so ein fortgeschrittenes Peep-A-Pleasing.

00:22:23: Weil das ja dann bedeutet auch mit sich selbst nicht mehr verbunden zu sein, mit seinen eigenen Bedürfnissen.

00:22:28: Man nennt es auch die Empathie also die Empathy mit sichselbst und dann auch die entsprechenden Konsequenzen daraus nicht mehr zu ziehen.

00:22:36: Also eine Selbstfürsorge.

00:22:38: Also achtsam zu sein und zu erkennen wann wird etwas zu viel?

00:22:41: Ich meine Peep A-Pleezer haben wir auch in einem erhöhtes Burnout Risiko.

00:22:45: Das ist auf keine Frage!

00:22:48: Und selbst Aufgabe hört sich schon auch so an wie so ein Offenbarungseid, also wirklich die Kapitulation.

00:22:54: Also ich habe überhaupt keinen Vertrauen dass ich mir diesen Raum nehmen darf und wenn es mir mal nicht gut geht das ich damit auch über anderen vorstellig werden darf und für mich hört sich das schon sehr sehr massiv an ja diesen Kipppunkt nicht zu verpassen das ist natürlich die ganz große Kunst.

00:23:11: also einmal ist kein Mal und wenn Es eben zum Muster wird ist es sehr schwierig.

00:23:17: Das ist auch so ein Ansatzpunkt, wo ich versuche anzusetzen und zu sagen, pass auf.

00:23:21: Es ist ja eine Frage der Logik wenn man zum Beispiel fliegt.

00:23:24: es ist ja auch etwas was wir ganz schnell hören Du setzt dir erstmal selbst die Sauerstoffmaske auf bevor du dann den Menschen helfst die leben das selbst nicht lösen können.

00:23:33: Und das überzeugt viele Wenn man eben sagt schau dass es dir selbst gut geht und dann bist du wieder am Start um jetzt dafür zu sorgen dass es anderen gut geht.

00:23:42: Man spricht auch von der dunklen Seite der Empathie und das ist auch wieder diese Ruinöse-Empathie, wenn man sich selbst ausbeutet.

00:23:48: Also Selbstaufgabe kann noch eine Selbstausbeutung sein, sich selbst überfordern.

00:23:53: Hier gibt es natürlich bestimmte Berufe die da besonders prädestiniert sind also bestimmte Branchen im Gesundheitswesen in der Pädagogik, im sozialen Bereich vielleicht aber auch wo man abhängig davon ist dass man Kunden bekommt im Vertrieb zum Beispiel dass die Geschäfte gut laufen und das man da sehr systematisch in so einen Fahrwasser dann gerät.

00:24:13: Und da haben wir wieder dieses.

00:24:15: der Kontext fördert ist, also erfordert es und erfördert es und es schaukelt sich gegenseitig hoch.

00:24:20: Dann realisieren vielleicht Menschen, die das besonders können weil sie es eben früher mal gelernt haben.

00:24:25: Und dann irgendwann wird es wieder zu so einer Zwangsläufigkeit.

00:24:28: und ich sage auch immer pass auf Es geht nicht darum, dass du dich komplett änderst.

00:24:32: Es geht darum Alternativen zu schaffen.

00:24:34: Ich finde es problematisch, wenn es alternativ los wird.

00:24:37: Also wenn ich wirklich das Gefühl habe, ich kann es nicht anders lösen als jetzt zum Beispiel in dem Fall zu beschwichtigen.

00:24:46: Wir haben ja auch die Vier Fs oder die Drei F sind ja bekannt.

00:24:49: Das ist ja Fight Flight Freeze.

00:24:51: Die sind bekannt und Fourning ist eben diese Fourning Response, ist eben dieses Beschwichtige den anderen praktisch so ein bisschen abholen, wenn der jetzt ärgerlich wird ihn runter zu kochen sag ich mal und das ist ja leuchtet allen ein dass es nie gut wäre immer nur dem anderen einen auf die nase zu geben also immer in die aggressivität zu gehen und in das feit zu gehen.

00:25:14: genauso ist es auch nicht hilfreich immer nur dieses beschwichtigern zum machen und schönzureden.

00:25:19: Und deshalb denke ich kann mich manchmal auch bei Erwachsen das ja der Vorteil wenn wir mit Erwachsern reden auch so ein bissel mit der Logik kommen zu sagen wie fändst du's denn jetzt Bei einer Freundin, wie würdest du denn da drauf reagieren?

00:25:31: Wenn die sich komplett selbst aufgibt, würde es doch bestimmt mal einschreiten.

00:25:34: Und das leuchtet dann auch oft

00:25:36: ein.".

00:25:38: Ja, das ist ein guter Punkt den Du eben gesagt hast wenn es irgendwie gar scheinbar keine andere Wahl gibt also wenn man das machen muss.

00:25:49: Also wenn man dass Gefühl hat ich oder nur das auf dem Schirm hatte als seinen Verhaltenshorizont.

00:25:58: und vielleicht noch hinzufügen kann.

00:26:00: Das Interessante ist ja auch, damit jetzt nicht wieder der Eindruck entsteht man wollte da jetzt eine Schuld zuweisen.

00:26:05: um das geht es nicht.

00:26:07: erstens ich sag immer denke immer in Verantwortung statt Entschuld und übernimm die Verantwortung.

00:26:12: das macht dich handlungsfähig.

00:26:13: du musst nicht reflexhaft reagieren.

00:26:16: Und dann ist es natürlich auch so wenn jetzt jemand diesen Schutzreflex hat also wenn es diese Angst ist die das motiviert Oder auch der Schamgedanke.

00:26:25: Ich muss das jetzt machen, sonst denken die anderen ich erfülle meine Rolle nicht.

00:26:28: Da ist es natürlich viel verlangt zu sagen legt das von jetzt auf gleich ab.

00:26:33: Deshalb ist es auch nicht so einfach zu sagen so und jetzt entscheide dich dazu dass du's anders machst.

00:26:39: da muss man auch ein bisschen aufpassen und kann jetzt nicht von einem auf einen anderen Tag denken Die Person kann jetzt den Schalter umlegen.

00:26:45: Das hat ja mal in der Vergangenheit etwas erfüllt nämlich dieses Schutzbedürfnis.

00:26:50: Das Sicherheitsstreben ist eine der wichtigen Grundbedürfnisse psychologischer Art.

00:26:57: Und das war ja dann diese Strategie dafür, dass wir aber auch noch andere Strategien kennenlernen und ein größeres Handlungsspektrum bekommen.

00:27:06: Darum geht es mir, weil dann ist es nicht so sehr die Vermeidungsstrategie weg von sondern hinzu was kann ich denn alternativ tun?

00:27:14: Dann verblasst vielleicht auch dieses People-Pleasing ein bisschen als einzige Möglichkeit mit diesem Stress umzugehen.

00:27:21: Und das finde ich immer viel sinnvoller, ein Hinzuziel zu krivieren gemeinsam.

00:27:27: Was willst du stattdessen?

00:27:28: Ja, ich möchte Sicherheit!

00:27:30: Wie kannst du die Sicherheit bekommen?

00:27:32: Nicht nur dadurch dass du immer Pies pieß machst sondern indem du eben vielleicht mal aufklärst und verbündete suchst und dafür wirkst was du brauchst.

00:27:42: Warum soll die andere Person das nicht auch verstehen können und dann bereit sein mitzumachen?

00:27:49: Wichtiger Punkt.

00:27:50: People Pleasing kommt aus dem einem Schutzbedürfnis heraus und hat dann sehr wahrscheinlich gar nicht so viel mit Selbstwert zu tun, ne?

00:28:01: Es ist ja beides!

00:28:02: Das sind die beiden Grundbedürfeneste.

00:28:04: du kennst sie sicherlich von Klaus Grawe.

00:28:06: es ist ja so eine Einteilung wo wir ja einerseits die Nähe oder Beziehungen haben.

00:28:10: auch das ist ein Riesenthema für die People Pleaser.

00:28:13: das ist ihnen sehr wichtig.

00:28:14: Sie sind ja oftmals sehr empathisch sensitiv auch und von daher sehr daran interessiert, gute Beziehungen zu haben.

00:28:22: Dann haben wir ja das Sicherheit- und Orientierungkontrolle als Zweites.

00:28:26: die beiden sind ja so ein bisschen kontrovers teilweise und dann hat man natürlich den Selbstwertschutz und Selbstwert ist auch ein Riesenthema.

00:28:33: es habe ich bereits gesagt dass das eben oftmals angeschlagen ist fragil ist und das kommt oft aus der Vergangenheit dass sich da zu wenig Sicherheit empfunden habe nach dem Motto Ich bin okay wie ich bin Und vielleicht ist mal mein Verhalten in einzelnen Momenten nicht in Ordnung, in einzelne Situation.

00:28:51: Aber strukturell systematisch bin ich völlig okay und muss mich nicht erst verstellen und an vermeintliche Erwartungen anderer anpassen um als okay wahrgenommen zu werden von den anderen.

00:29:03: So fühle ich mich ständig bewertet und gehe dann so in diese Defensive.

00:29:07: also insofern doch Selbstwertschutz ist ein wichtiges Motiv und Sicherheit und auch Beziehung.

00:29:14: Also da sind einige grundsätzliche, psychologische Grundbedürfnisse gleichermaßen betroffen oder eben gleichzeitig betroffen.

00:29:23: Das macht es auch wieder so herausfordern und deshalb wähle ich immer für Verständnis generell für alle Themen die Menschen auf die Füße fallen.

00:29:31: Da braucht's nur nicht Außenstehende sagen wie kann die Person nur?

00:29:35: Sondern wie kann ihr sie jetzt unterstützen?

00:29:38: das ist ja insofern auch interessant für Führungskräfte, die in ihrem Team Menschen haben, die sich so verhalten.

00:29:43: Deshalb sage Es kann auch aus der passiven Position interessant sein.

00:29:49: Das muss ja gar nicht aktiv gelebt sein, aber man hat in seinem Umfeld und da wird man in jedem Fall Menschen haben die Pilbeplieser sind, Menschen, die man aber gerne ermächtigen möchte und entwickeln möchte.

00:30:00: Und das halte ich für eine gute Motivation sich mit diesem Thema mehr zu beschäftigen.

00:30:07: Gibt es zwischen Männern und Frauen Unterschiede?

00:30:12: Oder ist vielleicht mehr bei Frauen angesiedelt?

00:30:15: Könnte man jetzt so ganz fauschal vermuten.

00:30:23: Der Gedanke ist natürlich naheliegend, es gibt grundsätzlich dazu noch gar keine empirischen Studien.

00:30:29: Es gibt dann Studien zu anderen Themen die vielleicht Überschneidungen haben.

00:30:33: Introversionen da gibt's ja auch immer wieder Mutmaßung.

00:30:38: tatsächlich ist das gleich verteilt Dazu eben noch weniger.

00:30:43: Von dem her, was ich beobachte sind es mehr Frauen vielleicht auch die Sicht dazu outen.

00:30:47: Es ist ja eine Frage des Outings.

00:30:49: also was erwartet eine Gesellschaft von einem Mann typisch konnotiert gelesen oder von einer Frau?

00:30:55: Die Geschlechterthematik wird hier auch kontrovers diskutiert und es gibt natürlich auch ein typisch weibliches Verhalten bei Männern oder andersherum.

00:31:04: will da jetzt nicht aus glatt alles begeben Ich erlebe es schon als ein Thema, wo es nochmal mehrere Frauen betrifft.

00:31:10: Weil wir anders sozialisiert sind und natürlich ändert sich das im Verlauf der Zeit.

00:31:16: die Erziehung wird da etwas ja demokratischer oder ausgleichender.

00:31:22: aber es gibt ja nur noch viele Menschen im Arbeitsleben, die so aus der Generation X oder auch noch Boomer gibt, die eben anders aufgewachsen sind und da hat man große Unterschiede gemacht.

00:31:34: Mädchen eher mal bescheiden und leise zu sein, sollte sich zurücknehmen.

00:31:39: Ein Junge weint nicht, ein Junge boxt sich durch.

00:31:42: also das ist ja für beide Seiten auch belastend dass da solche du musst so sein damit du okay bist Zuschreibung passieren.

00:31:49: genau um das geht es da ja wieder und das bringt dann auch den Selbstwert ins Wanken.

00:31:54: und ein stabiler Selbstwert ist ja sowas wie ein Immunsystem was eben mich davor abhält in kritischen Situationen reflexartig wieder irgendetwas zu betreiben, was mir selber gar nicht gut tut.

00:32:06: Und deshalb ist es so wichtig einen intaktes Selbstwert erleben zu haben, dass das vielleicht mal situativ aus den Fugen geraten kann – überhaupt kein Thema!

00:32:14: Es geht hier wieder um dieses strukturelle Thema.

00:32:16: Ich würde schon am Ende sagen, es sind eher die Frauen aber auch Männer feinfüllige Männer, Männer, die eben ein hohes empathisches Vermögen haben, was ja auch ein Vorteil ist.

00:32:27: Ich habe mich jetzt in meinem Buch entschieden Ich habe vier Personen, ich hab drei Frauen.

00:32:31: Einen Mann soll nicht der Alibi-Mann sein so meine ich es nicht aber es würde... Es kommt dem schon etwas näher.

00:32:37: wie ich es wahrnehme ohne dass es heiß ist sind jetzt seventy fünf Prozent.

00:32:45: Gibt es deiner Meinung nach auch Führungskräfte die People Pleaser sind?

00:32:51: Also weil um Topfführungskraft zu werden muss man ja doch bestimmte Durchsetzungs Fähigkeiten haben.

00:33:02: Kommen People Pleasers soweit, sag ich jetzt mal so ganz provokativ?

00:33:08: Da hast du jetzt quasi zwei Fragen in ein.

00:33:10: Wenn ich jetzt vielleicht auf den zweiten Teil eingehe ist das natürlich einen ganz neuralgischer Punkt.

00:33:15: dann kommt oftmals bis zu einer bestimmten Ebene als People Pleaser aber darüber hinaus oftmals nicht weil man dann als die Person gilt die immer nett und die dann team dienlich ist und es sind eben auch so diese Teamplayer Und dann aber sich schnell doch wieder zurücknimmt zu bescheiden, es denkt die Taten sprechen schon für sich.

00:33:34: Sich vielleicht auch zu wenig strategisch ausrichtet sondern immer so das macht was halt anliegt und kann ich ja machen wenn man das natürlich permanent macht.

00:33:42: Dann steht man für alles aber für nichts richtig also um.

00:33:45: die strategische Positionierung bleibt hier auf der Strecke.

00:33:49: Natürlich ist man von Haus aus oftmals sehr leistungsfähig.

00:33:52: deshalb wird das natürlich auch wieder honoriert und auch gewünscht bis zu einem bestimmten Punkt.

00:33:57: Das Harmonie-Lebende ist ja nun auch etwas, was durchaus Zuspruch findet.

00:34:03: Das ist aber dann nicht unbedingt die Person, die richtig durchstartet und dafür braucht man vielleicht noch mehr Ellenbogen.

00:34:09: Man muss vielleicht auch mal strategisch kommunizieren.

00:34:13: Merke ich zum Beispiel auch, weil ich mache ja auch so ein Personality Profiler – Ich habe das auch im Buch beschrieben – dass es ganz hilfreich um bisschen zu zeigen wie sind so Verhaltensweisen in typischen Situationen?

00:34:23: Und ich merke immer wieder Das sind dann oft Menschen, die sehr freimütig kommunizieren.

00:34:27: Was ich ja auch grundsätzlich mag und ich selbst bin auch sehr freiemütig.

00:34:31: Nur es gibt Momente wo man doch strategisch kommuniziert muss ohne dass er jetzt gleich opportunistisch sein muss.

00:34:37: aber man muss sich natürlich fragen was ist jetzt hier angemessen in dieser Situation?

00:34:41: Was braucht der Stakeholder?

00:34:43: Und dann sind es Dinge Fähigkeiten die man auf höherer Ebene braucht und die da nicht erfüllt werden.

00:34:49: das ist mal so.

00:34:50: das zweite und das erste Ja!

00:34:52: Was war nochmal der erste Teil deiner Frage

00:34:54: Gibt es Führungskräfte überhaupt als People-Peters?

00:34:59: Ja, absolut.

00:35:00: Also wenn ich jetzt zum Beispiel sehr viel führungsskräftige Coach aus dem Gesundheitsbereich und wenn ich da z.B.

00:35:05: im Ärztebereich weniger oder Ärztinnenbereich weniger bei den Frauen dort eher, bei den ärzt-, bei den männlichen Ärzten habe ich keinen erlebt, die sind für ihre eigene Position eingetreten auch im Sinne... Und bei den Pflegenden habe ich das häufig erlebt.

00:35:20: Also, das sind wirklich Menschen die ja oftmals auch aus dem Team heraus befördert wurden und dann sehr stark natürlich noch diese Befindlichkeiten aus dieser anderen Rolle herauskennen und dann eben in diese Führungsposition gekommen sind.

00:35:34: Die haben dann Schwierigkeiten, die machen es oft im Kohlied und wenn der Kohlied im Urlaub ist, dann kann man – und darf man natürlich nicht krank sein zum Beispiel oder eben auch merkt vielleicht, dass jemanden nicht so gut performt und dann wird das aber alles ausgebügelt.

00:35:50: Und damit es eben nicht aufs Team zurückfällt.

00:35:53: Aber da gibt es wirklich schon viele Führungskräften die so sind, die dann aber vielleicht auch das Helfer-Syndrom haben.

00:35:59: Das ist dann eben so ein bisschen diese Rettorrolle aus dem Dramadreig mit dem ich auch gerne arbeite von Stephen Carmen der ja aus der Transaktions Psychologie kommt und der eben dann auch sagt, ja das sind da Menschen die schnell in diese Rolle verfallen alles retten zu wollen.

00:36:18: Und dass als Führungskraft aber auch diese Führungskraft hat natürlich Schwierigkeiten ist schnell im Sandwich aus dem Druck von oben und von der Seite von anderen Kollegen auf dieser Ebene und von unten.

00:36:30: Das wird sehr schwierig mit diesen Bällen zu jonglieren, dass da nicht irgendwas runterfällt.

00:36:37: Ja gibt es so bestimmte Gedanken oder Sätze, die People Pleaser haben?

00:36:45: Ich muss... ich darf nicht auffallen.

00:36:47: Oder ich muss allen recht machen!

00:36:48: Also gibt es da auch sowas was du immer wieder gehört hast?

00:36:52: Ja also natürlich je nach Typ weil das gibt ja unterschiedliche Typen.

00:36:56: Ich habe versucht sie auch an den Virollen so ein bisschen zu vertreten.

00:37:01: Gibt es sicherlich erstmal so etwas.

00:37:03: ich muss so und so sein damit ich okay bin und dass kann alles mögliche sein.

00:37:06: Ich muss immer funktionieren Ja, ich muss meine Meinung zurückhalten.

00:37:11: Ich darf nicht zu viel Raum einnehmen.

00:37:14: Nicht dafür keinen Streit provozieren.

00:37:17: Solche Dinge... Also wie muss ich es sein damit ich okay bin?

00:37:20: Dieses Bedingungslos-okay sein ist nicht gegeben haben aber im Übrigen viele Menschen also nicht nur Kriegerkriegser und dann aber auch so bloß nicht das und dass sein.

00:37:30: Bloß hier nicht irgendwie noch Salz in die Wunde streuen oder diese Angst vor Scham, die sich durch bestimmte Glaubenssätze zeigen kann.

00:37:39: Das sind immer so typische Sachen.

00:37:40: oder ich darf eben auch nicht nein sagen.

00:37:42: Oder wenn ich nein sage, dann bin ich auf einmal nicht kooperativ.

00:37:48: Also solche Dinge sind dann so Sachen.

00:37:51: Oder vielleicht auch Menschen die nie so Streiten gelernt haben... also ja es nie mitbekommen haben das auch zu Hause gestritten wird.

00:37:59: Das ist auch etwas was sich immer mal höre auch gerne in der Schweiz, dass ist ja auch sehr konsensorientiert.

00:38:05: Es ist teilweise auch kulturell konnotiert dass man dann eben so erlebt, wenn jetzt hier gestritten wird ist das ein ganz schlechtes Zeichen.

00:38:13: Grundengenommen stimmt es nicht weil es ist ein schlechter Zeitzeichen, wenn nicht gestriten wird.

00:38:18: Weil dort traut man sich nicht und da sind wir beim Thema psychologische Sicherheit was ja auch ein Thema ist, was in deinem In deiner Kompetenz so liegt und wo du ja auch einen Input in meinem Buch zu machst ne?

00:38:29: Weil das ist eher ein Zeichen.

00:38:30: also die Abwesenheit von Streiten ist noch kein Beweis dafür psychologische Sicherheit haben.

00:38:37: Im Gegenteil, das sollte uns hellhörig machen!

00:38:40: Ja ganz genau.

00:38:42: Kommen wir doch mal auf und ich freue mich sehr darüber.

00:38:46: vielen Dank dass sich beitragen darf in deinem Buch und Ich habe mich auch sehr gefreut dass du mich genau zu diesem Thema angefragt hattest.

00:38:55: Psychologische Sicherheit.

00:38:57: definitiv kommen wir zurück zur Teamkonstellation.

00:39:03: Wer profitiert denn von so den People Pleasants?

00:39:06: Gibt es auch vielleicht Führungskräfte oder Teamkonstellationen, wo das

00:39:11: gefördert

00:39:12: wird.

00:39:13: Das hilft uns sehr!

00:39:15: Also das hilft mir also wenn da irgendwie ein bisschen rabiate Leute sind oder vielleicht auch sehr ich bezogene Menschen die sagen ja also dass ist ja eine feine Sache und das muss sich ja da kann ich ja schön auf die Tube drücken das hilft mich.

00:39:29: da kann nicht richtig schön Frühfeierabend machen Und zum Beispiel,

00:39:32: ja natürlich absolut.

00:39:33: Wer da sehr egoistisch aufgestellt ist kann das ausnutzen und beantwortest seine Frage im Prinzip gleich selbst.

00:39:39: also das sind sicherlich mal diese Menschen die davon profitieren und die auch wissen welche Knöpfe sie drücken müssen bei der anderen Person nämlich.

00:39:46: die sind meistens haben ein gutes Gespür dafür können gut manipulieren und können dem anderen dieses Gefühl geben.

00:39:52: Also wenn du das jetzt nicht machst Dann werde ich hier böse mit dir und wenn das jemand ist, der sehr harmonieliebend ist.

00:39:58: Der wird dann darauf anspringen zum Beispiel, warum man nur die Stimme zu erheben macht dann eben einfach ein bisschen Stress.

00:40:04: Da profitiert die Person davon aber auch die Führungskraft, die vielleicht froh ist dass sie wenigstens einen zwei Leute hat, die so ein bisschen ruhiger sind und sich da jetzt nicht voll ins Zeug legen und die Streitenen dann noch zusätzlich aufmischen.

00:40:17: also auch Die Führungskraft hat etwas davon Vielleicht ja auch sogar Wenn es darum geht, bei irgendwelchen Befragungen wie zufrieden sind die Mitarbeitenden ja.

00:40:27: Das ist dann auch noch so etwas wo dann mehrere Pippe-Plieser im Team das Ganze ein bisschen friedlicher erscheinen lassen beispielsweise.

00:40:34: Der Pippeplyser selber aber vielleicht auch weil er dann eine Bestätigung für seine Rolle hat und dann weiß also ich mein Platz ist mir hier sicher bin immer die Person dir am Ende nochmal dafür sorgt dass alle sich wohlfühlen oder vielleicht bereits wenn da rein kommt in den Raum.

00:40:49: Also das kann ja auch so ein gemeinsames Commitment sein.

00:40:52: Ist aber natürlich auch gefährlich, weil dann kann man sich da in so einer Sicherheit wählen die aber eben überhaupt nicht produktiv ist und auch keine Innovation hervorbringt.

00:41:02: Das kann dann auch zu sehr unausgewogenen Teams kommen oder auch zur Teamkultur, die irgendwann schwierig wird?

00:41:12: Ja auf jeden Fall!

00:41:14: Immer dem nachzugeben dass der Einige so platzhörig sind oder immer ihren Willen durchbekommen, ist ja immer eine sehr einseitige Perspektive die dann auch immer wieder stattfindet und da haben wir überhaupt keine Pluralität mehr in den Ansichten.

00:41:31: Halt ich auch immer für einen Thema wenn wir es zwar nicht total überlappend aber extravertierte haben diese Dominanz sind und sich dadurch setzen und introvertierte Stimmen zu wenig gehört werden.

00:41:41: deshalb muss man unbedingt bei solchen Meetings auch schauen dass Genügend Momente hat, wo auch Infovertierte mal einen Moment Zeit bekommen nachzudenken und Dinge vielleicht für sich zu sortieren.

00:41:53: Und dann erst in die Runde zu gehen weil wir uns diese Perspektiven einfach verlieren.

00:41:59: Auch da der Appell an die Führungskräfte nicht so nachzugeben.

00:42:04: Man sagt ja oft gerade auch so Nazismus versus Echoismus, das findet sich auch stark im People-Bleasing wieder.

00:42:11: So dieses Echo geben eigentlich nur Loch nachplappern was die andere Person sagt keine eigene Stimme mehr zu haben Das ist wie Schloss und Schlüssel, das ergänzt sich perfekt aber es ist keine produktive Allianz die da entsteht.

00:42:24: also ich kann nicht nachher hingehen und sagen ja also eins plus minus eins gibt null.

00:42:29: schön wir haben hier eine neutrale Stimmung sondern besser ist es wenn wir im Grunde bei mehreren Menschen diese Fähigkeit sowohl als auch angelegt haben.

00:42:38: Also, dass jede Person mal in dieses selbstbewusste vertreten der eigenen Position gehen kann und gleichermaßen sich auch mal zurücknehmen können.

00:42:49: Dieses Sich-Zurück-Nehmen zu können in der Situation – auch vielleicht wenn man erkennt da hat jetzt ja die andere Person die Expertise dann muss ich ja nicht wieder ins volle gehen ist unheimlich wertvoll!

00:42:59: Deshalb im Grunde genommen wäre es schön die beiden könnten voneinander lernen würde sich irgendwie in der Mitte treffen.

00:43:07: Es muss auch nicht jeder gleich sein, so meine ich das jetzt nicht.

00:43:10: aber dass diese Flexibilität da ist die innere Flexibilität weil das auch oft darüber entscheidet wie konsensfähig ein Team ist.

00:43:19: und Konsens heißt ja nicht, dass wir allen es recht machen wollen sondern es ist ja diese Erkenntnis Der W kann ja ein Dritter sein, wir kommen vielleicht mit einer Position A rein und der andere mit B. Und wir merken am Ende beide C wäre jetzt eigentlich am besten.

00:43:34: das ist das Gegenteil von einem faulen Kompromiss weil so einen halbes a und so ein halbes b es ist nicht sondern es ist das c und deshalb verwechseln ja auch viele Kompromisse im Konsens.

00:43:44: aber für den Konsens braucht's erstmal ein Distance.

00:43:46: also wir müssen erst mal ein Diskurs haben in die Diskussion gehen untergleichen Debatte ja

00:43:50: genau die Auseinandersetzung damit.

00:43:52: ganz ähm Gibt es auch, hast du sowas auch schon mal beobachten können?

00:43:57: Dass es vielleicht Unternehmen gibt oder vielleicht auch HR-Abteilungen oder Teams gibt.

00:44:03: Die sagen ach so ein widerspruchslose Menschen würden uns gut tun und eigentlich suchen wir solche Leute.

00:44:12: Hast du sowahs auch schon gemerkt dass Leute danach gefiltert hat oder richtig richtig gehend gesucht haben.

00:44:19: Naja, ich kann mir schon vorstellen dass man ja immer ein bisschen auch schaut wie ist die Teamkonstellation.

00:44:24: Wie ist mein Team jetzt gerade?

00:44:26: Auch in welchem Entwicklungsstand ist das

00:44:29: Team?

00:44:30: und wenn ich natürlich grade in so einer Stock da so steht was so diese Entwicklungsphase anbelangt bin ich dann noch im sich finden, im sich formieren?

00:44:43: bin ich schon im Streit, bin ich denn in dem Ausgleichen und dann eine Norm finden oder bin ich Je nachdem, wo ich da mit meinem Team stehe kann es natürlich schon sein dass ich dann zur H-Teil und gehe und sage pass mal auf.

00:44:55: Ich habe hier einige Querulanten.

00:44:57: Ich brauche jetzt nicht noch so einen Kriegstreiber sondern ich brauche eher ein Friedensstifterinnen.

00:45:02: das kann ich mir schon vorstellen.

00:45:04: Ich hab das so noch nie gehört!

00:45:05: Ich halte es schon für sinnvoll sich einmal dessen bewusst zu werden wie ist mein Team zusammengesetzt?

00:45:11: Was habe ich denn hier für Konstellation?

00:45:13: Ich finde zum Beispiel auch immer das Thomas Riemann Modell gar nicht schlecht.

00:45:17: oder wie man Thomas nicht verwechselt.

00:45:18: Das ist immer mir rum, das heißt aber da geht es ja um dieses Nähe, Distanz versus und Wechsel und Dauer was da angelegt ist und wo wir im Prinzip diese psychologischen Grundbedürfnisse wiederfinden.

00:45:30: und wenn ich jetzt nur Menschen habe die jetzt sehr, sehr distanziert und wenig empathiefähig sind, sehr auf die Zahlen gehen dann suche ich mich natürlich jemanden der mehr Empathiefähigkeit hat und dass haben viele Beblieser in der Regel auch.

00:45:45: Also ich würde immer so ein bisschen danach schauen, auch wie so'n Team besetzt ist.

00:45:49: Aber dass jetzt Abteilung oder ganze Branche oder ganze Unternehmen jetzt sagen... Ich suche mir jetzt auf jeden Fall.

00:45:55: im People Pleaser habe ich es so noch nicht unbedingt gehört.

00:45:58: Okay.

00:46:02: Was passiert wenn ein People Pleaser plötzlich beginnt Grenzen zu setzen?

00:46:07: Wie ändert sich dann die Team-Dynamik?

00:46:10: Ja das ist auch interessant!

00:46:12: Ich kann mir gut vorstellen, dass der Person so nicht zugesteht.

00:46:16: Die sind ja erstmal sehr überrascht und das ist ja auch diskomfort, also jetzt macht er jeney das jetzt plötzlich ganz anders.

00:46:24: und das is' ja auch der Gedanke eines Systems Dass so ein Team hier nicht einfach nur die Addition von mehreren Einzelpersonen ist sondern immer auch die Wechselwirkung unter diesen einzelnen Personen.

00:46:37: Sobald einen person geht oder in dem Fall Eine Eigenschaft geht und eine neue dazu kommt, ist das erst mal wie eine neue Wechselbeziehung die passiert.

00:46:48: Und es gibt ja auch dieses Modell von Schindler der ja so dieses Alphabetter Gamma-und Omega-Modell aufgezeigt hat.

00:46:57: Das Alpha kennen ja die meisten mit dem Dominanten und dass der Omega eben so ein bisschen der widerspenstige Geist.

00:47:04: und wenn jetzt so einen Mitläufer so ne Gamma oder Beta Figur die bislang vielleicht nur unterstützend war für Alpha, auf einmal anfängt Omega zu werden.

00:47:13: Also so in diese Kontroverse zu gehen hat das natürlich Konsequenzen für das Team und das ist natürlich auch alles total gut wenn man es dann nutzt für die Teamentwicklung.

00:47:22: also wenn man dann so etwas zum Beispiel einfach mal transparent macht und sagt so Leute wir haben hier irgendwie eine neue Situation Hier ist gerade ne neue Strömung dran.

00:47:30: da muss das ja nicht an Personen binden.

00:47:32: Man kann ja sagen Wir erleben hier grade so eine neue Phase im Themen.

00:47:37: Was machen wir jetzt damit?

00:47:38: Also ich denke oft so, wir müssten bei Team Entwicklungsworkshops viel mehr an den Realitäten der Teams arbeiten und weniger so diese schablonenhaften Vorgehensweisen.

00:47:49: Ah ja!

00:47:49: Wir machen erstmal erst mal wie kommen hier alle an Und dann haben wir schon die Hefte der Zeit verloren.

00:47:55: und am Ende sagen die Leute Ja aber wir sind gar nicht da abgeholt worden wo wir als team gerade stehen.

00:48:01: Da müsste man viel genauer hinschauen und da bräuchten natürlich ein gutes Informationsgespräch mit der Führungskraft vorher damit ich nicht da einfach so ein Standardreportor abschule.

00:48:11: Sondern schau, was ist mit diesem Team hier gerade los?

00:48:15: Ja, das... Das

00:48:16: is'n super Punkt!

00:48:21: Ganz genau auch als Führungskraft zu beobachten wie verändert sich mein Team oder wer hat welche Rolle inne?

00:48:27: Oder wer schiebt vielleicht auf wem welche Rolle zu oder von wem wird welche Rolle erwartet oder von wen wird welches Verhalten erwartet?

00:48:35: ne

00:48:38: Ja, das beschreibe ich auch in dem Buch.

00:48:41: Weil ich jetzt von diesem Oscar das Team so ein bisschen aufdröseln und da auch Zweige mit dem Bild des Mobilis zum Beispiel auch wie dann die einzelnen Personen in so Mobilis zusammenwirken können.

00:48:51: Und dann bewegt sich an der einen Stelle was?

00:48:54: Da ist eine Person, die sehr zögerlich ist und dann sich mal wagt, was zu sagen wird gleich von den anderen aber auch schon zurückgebunden.

00:49:01: Das ist dann auch in die Schranken verwiesen reagiert aber am Anfang niemand darauf, aber mit der Zeit reagiert jemand und sagt pass mal auf das wollen wir hier nicht.

00:49:13: Und dass auch diese Verantwortung die brauchen wir alle.

00:49:17: Das ist ja auch das zum Beispiel wo die Emma Isadora Hagen das in ihrem Buch so schön sagt Wir haben hier alle eine Verantwortung.

00:49:23: es geht nicht darum dass nur eine Führungskraft Einfluss nehmen kann und gestalten können sondern als Mitarbeiter können sie genauso tun und wie sollten es auch tun?

00:49:32: Das ist auch mein Verständnis von Partizipationen.

00:49:35: Also, Führung kann oder Gestaltung kann auch ohne dass ich eine Führungsrolle habe bei mir liegen.

00:49:41: Und das kann auch meine Arbeit aufwerten und mein Einflussbereich stärken.

00:49:46: Ja!

00:49:48: Wenn jetzt jemand der unter People Pleasing gelitten hat in einer Person die sich sagt ach ich möchte da irgendwie stärker sein Ich möchte da nicht irgendwie klein beigeben oder den kürzeren ziehen Was hilft da?

00:50:06: Welche Überzeugungen dürfen sich verändern oder gibt es da Übungen, was ist da angesagt.

00:50:12: Was ist der Weg raus?

00:50:15: Ja, da gibts natürlich einerseits man kann das ja so ein bisschen in drei Teile teilen sowas wie man sagt Man hat hier mal so das Mindset wo man ansetzt Das heißt die Haltung.

00:50:24: das halte ich immer für sehr sehr wichtig Da auch viel Zeit drauf zu setzen ebenso diese Frage Wie denke ich über mich selber nach?

00:50:32: also was denke ich wie es sein müsste, damit ich gut bin.

00:50:36: Und da geht's dann schon viel in diese Arbeit mit Laubens setzen und dergleichen mehr – und da hilft es auch oft eine andere Perspektive zu hören.

00:50:43: Also nicht nur immer im eigenen Saft zu köcheln sondern da ein Gegenüber zu haben und das dann Challenges zu lassen.

00:50:51: Das ist also ein Punkt.

00:50:53: aber was eben vielleicht weniger akut dann unbedingt hilft Dann gibt es das Skillset, also bestimmte Fähigkeiten die ich mit draufschaffen muss und dann aber auch das Toolset.

00:51:01: Und an allen drei kann man ansetzen.

00:51:03: und es gibt natürlich so Dinge wie wenn ich jetzt akut in einer Situation bin und ich weiß... Ich bin da womöglich diejenige die dann im Effekt sagt ja ich mache das!

00:51:12: Dass man dann so eine Stoppübung hat und mit dieser stoppübung dann kennst du wahrscheinlich ne?

00:51:17: Hier sind vier Schritten erstmal Moment abzuwarten, dann eben mal durch zu atmen, dann einmal genauer zu beobachten was ist denn hier überhaupt los zu überlegen, was will ich denn jetzt?

00:51:26: Damit dich nicht im Effekt handelt.

00:51:28: Also Effekt kommt ja von außen, dass ich das nicht tue.

00:51:31: Das ist zum Beispiel so ein ganz einfaches Tool.

00:51:34: Was sich auch im Buch beschreibe, es ist so ein Thema Self-Breathing.

00:51:38: Dass ich nämlich die Selbstführungsarbeit, die ich da gemacht habe in meinem Buch – auch in einer Jahreszeit, nämlich in der Jahreszeit des Frühlings -, dass ich dann eben nicht vergesse in dem Moment, in dem mich jetzt in die Führung umschalte nach dem Motto und das war mal Welt für sich, hier ist die Selbstführung und jetzt bin ich aber immer in der Führung hab alles vergessen.

00:51:56: Sondern als ich so ein Self-Breathing mache vor so einer Situation zum Beispiel die Katja, die weiß aha!

00:52:02: In diesen Abteilungsleiter Meetings weiß ich dass ich da womöglich Reflexer wieder designen möchte lieb Kind spielen möchte, die eben auch schon früher immer gesagt hat ja Mama Papa das mache ich.

00:52:12: Und dann mal einen Self Briefing was will ich eigentlich in diesem Meeting erreichen?

00:52:16: Was sind meine Ziele?

00:52:18: Was liegt in meinem Verantwortungsbereich?

00:52:20: Wofür sollte ich mich committen?

00:52:23: und wo solltest du sagen, das gehört gar nicht hier zu mir.

00:52:25: Das gehört in das Feld von jemand anderem.

00:52:28: Dass wir also auf jeden Fall mal sowas weit ist was sich mitgeben würde.

00:52:32: aber Ich würde auf jeden fall auch sagen man muss da auch an die tieferen Muster ran Und das sollte man nicht vernachlässigen über diese kurzfristig wirkenden Tools Die hier von Bedeutung sein können.

00:52:43: Also wenn jemand anfängt sich mit diesen Muster auseinanderzusetzen, dann kann das also ziemlich starkes Radromo drehen.

00:52:54: Also da kann sich das Leben von links auf rechts drehen so hört es sich schon an.

00:52:58: Das kann es!

00:52:59: Da liegt ganz viel Chance drin.

00:53:00: man darf aber auch man selbst bleiben.

00:53:02: Also keine Sorge ich meine ich habe selbst eine gewisse Herkunft und ursprüngliche Muster aus diesem Pipi-Pleasing Bereich was ganz unterschiedliche Gründe hat Und gleichzeitig bin ich immer noch ich Ich hab natürlich viel darüber nachgedacht Ertappe mich auch schneller, das ist ja auch dieses bekannte Etappen und Umschalten.

00:53:20: Und ich darf dann aber auch mal entscheiden, ich schalte jetzt nicht um.

00:53:23: also nein niemand muss sich hier komplett verändern.

00:53:26: Ich glaube es ist gut Beides das Beste aus beiden Welten herausgreifen Aus der Welt desjenigen oder derjenigen die sehr empathisch ist Aber auch aus der welt der jenigen Person die sehr klar sagen kann was Sache ist und zwar gegenüber einer anderen person aber auch für sich selber eintretend, damit man nicht immer die Person ist, die sagt ach sag du mal.

00:53:47: Vor allem macht das sicher oft ein bisschen leicht.

00:53:50: also es ist ja auch eine Frage der Bequemlichkeit und deshalb sage ich das auch an manchen Stellen so ein bisschen provokativ dass ich sage ja mach dich doch mal ehrlich.

00:53:59: also wen willst du hier was vormachen?

00:54:01: so ungefähr?

00:54:03: Ja man verändert sich aber man bleibt immer noch.

00:54:05: man selbst

00:54:08: wenn jemand So, these people pleasing reflexartig dann so ablegt.

00:54:16: Geht es dann in echte Selbstfürsorge oder selbst Behauptung?

00:54:25: Was passiert denn mit den Menschen?

00:54:26: Was hast du gesehen wenn ... Wenn du mit ihnen gearbeitet hast was passiert dann?

00:54:32: Oder was entwickelt dich?

00:54:34: Meistens bin ich ja nicht dabei und sie berichten mir das nur.

00:54:37: Und sie sagen eben Ja, das sind wiederkehrende Situationen wo man vielleicht nicht ganz eins zu eins dass selber erlebt wie vielleicht vor zwei Wochen aber so vom Prinzip her und sie werden dann ja aufgeschult worauf muss ich denn jetzt achten?

00:54:50: und so und Sie sind dann super stolz und weisen das auch als Erfolg aus, dann zu sagen so ein kleines Stück Selbstbehauptung ist mir gelungen.

00:54:58: Ich meine selbst Behauptung ist ja im Grunde genommen so'n bisschen etwas altmodischere Begriff für dieses was man heute als Grenzensetzen bezeichnet.

00:55:05: oder dieses Nein sagen und man sagt hier auch Nein ist schon ein ganzer Satz.

00:55:10: Dann muss man sagen, na ja, stell mal sich das mal vor ne?

00:55:14: Chef kommt und sagt hier macht er es und du sagst einfach nur nein.

00:55:17: also der guckt dann schon bisschen an.

00:55:18: da geht's ja auch darum zu erkennen dass es.

00:55:20: die Haltung also im Innen musst du jetzt dir bewusst machen.

00:55:23: Du brauchst gar keine große Erklärung Das Nein für sich wirkt.

00:55:27: Wie man das nach außen verkauft, dass es wieder strategische Kommunikation ist steht dann auf dem anderen Bleipapier.

00:55:32: Also deshalb muss man das dann auch für sich mal interpretieren.

00:55:35: Aber ich habe mich gerade ein bisschen in Faden verloren.

00:55:39: Was war noch mal die Frage?

00:55:41: Was dann passiert, wenn die People Pleaser das als limitierendes oder als schädliches Muster ablegen.

00:55:52: Welche Stärke tritt an zu Tage und welche Situation?

00:55:57: Ja es ist ja wie eine Change Kurve.

00:55:59: auch da kann man ja auseinigen gibt's auf verschiedene Phasen da wirds auch mal Momente geben wo man wieder ein Rückfall hat wo man Zweifel hat Vielleicht wenn es einem auch gerade nicht so gut geht, da kommen vielleicht noch überlagere Faktoren dazu.

00:56:10: Man ist vielleicht grad ein bisschen angeschlagen und man kriegt grade vielleicht in verschiedenen Rollen gegen Wind hinterfragt das wieder.

00:56:16: Ich dachte immer Rückfall gibt's immer!

00:56:18: Es muss man sich bewusst machen.

00:56:19: Und dann ist es umso wichtiger sich immer zu fragen ja warum tue ich das?

00:56:23: Also die Werte mit denen man sich verbindet.

00:56:26: Du arbeitest ja auch viel mit Werten also was ist dir wichtig?

00:56:29: Ja klar Herr Transparenz, Integrität solche Dinge, Fairness usw.. das immer hochzuhalten.

00:56:36: Also diese stärkenden Faktoren mit im Gepäck zu haben auf diesem Weg und ansonsten, ja es wird ganz viel... Es ist oft so des Menschen sozusagen ich wünsche mir eine Sicherheit, ich wünschte mir eine Souveränität und dann denken sie, Sie bekommen von mir jetzt irgendetwas ein Panzer, mit dem Sie sich rüsten können.

00:56:56: Ja zieh mal einen Blaser an mit guten Schulterpolstern, dann bist du sicherer!

00:57:01: Und das ist aber falsch weil genau das wird wachsen.

00:57:04: Wenn ich in mir ruhe, wenn ich mich mit mir verbinde, wenn Ich weiß worum es mir geht warum ich was tue das ist nicht nur für mich sondern auch für andere.

00:57:14: Es wird vor allem so ein ruhiges klares Gefühl einstellen und man wird sich sicherer fühlen Und man fühlt sie auch zugehöriger.

00:57:21: und es ist nicht mehr so an so Bedingungen die Andere formulieren geknüpft.

00:57:25: Sondern Das ist etwas wozu ich mich freiwillig kommitte Was ich zugeben bereit bin und wo ich echt Bin.

00:57:32: und dieses Gefühl echt zu sein, das ist sehr erfüllend.

00:57:35: Und es gibt eine große Sicherheit!

00:57:38: Weil ich weiß ja dass ich nicht unfreundlich bin wenn ich gegenwind halt also dagegen halte oder will ihn nicht kritisieren.

00:57:44: Ich tue es nicht weil ich die andere Person abwerten will sondern ich tu es weil ich davon überzeugt bin dass es besser ist wenn sie das so und so tut.

00:57:51: und wenn das so ist kann ich das auch sehr freundlich sagen und ich sage es auch nicht passiv aggressiv ist.

00:57:56: ich tue nur so als wenn ich freundlicher wäre sondern ich kann das ganz echt und authentisch rüberbringen.

00:58:02: Das ist ein sehr schönes Gefühl, habe ich auch selbst so erlebt.

00:58:06: Letzte Frage, Verena!

00:58:08: Was ist so die eine Botschaft, die dir wichtig ist?

00:58:12: Die du gerne allen mitgeben möchtest – auch über das Buch hinaus also muss ich jetzt sich noch nicht mal aufs Buch beziehen.

00:58:18: Was ist etwas was dir sehr wichtig ist als Message, die raus musst?

00:58:24: Mir ist wichtig, dass das Thema nicht zu schwer genommen wird.

00:58:27: Und deshalb habe ich schon – jetzt muss ich doch aufs Buch zu sprechen gekommen – diesen Unterslogen lasse die Butter nicht vom Brot nehmen genommen weil es hört sich vielleicht so schwer und so trist und so defensiv an.

00:58:41: Jetzt hab' ich da so ein Muster!

00:58:42: Jetzt muss ich das irgendwie weglegen.

00:58:44: Nein Es geht um was anderes.

00:58:46: Es geht darum die Frage Was bekommt dadurch Raum?

00:58:49: Dass ich in eine andere Richtung unterwegs bin Und dieses lasse die Butter nicht vom Brot nehmen.

00:58:56: Das ist so ein bisschen bewusst, weil es eben so'n Spruch is'.

00:58:59: Es hat so'nn bisschen Trotz', es ist so'nd bisschen Häck, es ist vor allem auch stark und das ist ja auch was, dass oftmals Pipi-Pleser dann Stärke mit Härte verwechseln.

00:59:09: Da sehe ich eben auch kein Widerspruch drin, deshalb habe ich ja auch mein Slogan mit Samfmut und Stärke.

00:59:15: Es ist beides!

00:59:16: Und es hat so eine Glassenheit und so ne Nordschalors als was für Business angesehen werden.

00:59:23: Es ist nicht irgendwie ein schwerer Weg, sondern es ist ein befreiender Weg.

00:59:26: davon bin ich überzeugt auch wenn sich das jetzt ein bisschen schwülzig anhört.

00:59:29: aber das ist glaube ich mir wichtig da auch eine Zuversicht mitzugeben.

00:59:33: also es ist dann nicht immer ganz einfach man muss da auch mal die Zähne zusammenbeißen und das wird eben nicht auf dem Silbertablett präsentiert.

00:59:41: Das muss man vor allem sich selber auch erkämpfen.

00:59:44: Da muss man auch mal durch ja eben, raus aus der Passivität rein in die Aktivität.

00:59:50: Es lohnt sich und das würde ich glaube ich gerne mitgeben den Leuten auf diesem Weg.

00:59:56: Super schön!

00:59:57: Verena danke für deine Zeit und für deine Expertise und für das Gespräch zu diesem sehr interessanten, sehr spannenden Thema.

01:00:06: vielen dir Dank.

01:00:08: Simona Ich danke dir, du hast ganz tolle Fragen gestellt und ihr habt mich auch noch mal zum Nachdenken gebracht und auch noch mal auf neue Erkenntnisse gebracht.

01:00:16: Insofern merkt man immer, was so ein Podcast kann.

01:00:18: Herzlichen Dank, Daphne!

01:00:20: Danke, dass du hier warst.

01:00:21: Danke schön.

01:00:29: Ich bin Simona Deckers und das ist der The Paths of Purpose

01:00:33: Podcast.

01:00:35: Connecte mit mir auf LinkedIn und Instagram.

01:00:38: Auch dort findest Du das neueste zu Leadership & Power pur.

01:00:42: Buche Dir einen Beratungsgespräch mit mir wenn Du mehr über gute Führung und Leadership wissen möchtest.

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