Social Media als Wirtschaftsfaktor: Strategie statt Likes - Interview mit Hans Neubert
Shownotes
Viele Unternehmen behandeln Social Media noch immer wie ein Schwarzes Brett für Ankündigungen und haben Social Media als Wirtschaftsfaktor nicht verstanden.
Für Hans Neubert, Vorstandsvorsitzender der Bundesgesellschaft für Digitale Medien, und Consulting Director bei charles & charlotte, ist dieses Denken wirtschaftlich gefährlich und zu kurzsichtig.
Social Media ist längst nicht nur ein Kommunikationskanal. Es ist zum Leitmedium unserer Gesellschaft geworden, das Kauf- und Lebensstilentscheidungen massiv beeinflusst. Große Konzerne wie Procter & Gamble und L'Oreal haben das verstanden. Sie haben ihre Budgets konsequent auf Social Media Plattformen verlagert und ihre gesamten Marketing- und Verkaufsstrukturen daran angepasst. Dass sie dort ihr Kerngeschäft und Marktanteile sehen, sollte ein Weckruf für andere Unternehmen sein.
Viele Firmen messen Social-Media-Erfolg an Vanity Metrics wie Likes und Impressionen. Dabei sollte jede Strategie mit konkreten Geschäftszielen verbunden sein und über Likes hinausgehen.
Im B2C können Marken schnell Kunden durch direkte Strategien gewinnen. Bei den Verkaufszielen könnte der ROI zum Beispiel durch Link-Klicks und Umsätze gemessen werden. Bei B2B kommt es auf das Top-of-Mind-Prinzip an: die richtige Person muss sich an die Firma erinnern, wenn der Bedarf entsteht. Das braucht eine kontinuierliche, strategische Präsenz und Geduld über Jahre.
Unternehmen verschwenden Chancen, wenn sie nicht strategisch, sondern nur gelegentlich posten. Konsistenz schlägt Intensität. Ein regelmäßiger wöchentlicher Rhythmus über lange Zeit funktioniert besser als intensive, unregelmäßige Aktivitäten mit großem Budget. Kleinere Firmen können mit einer authentischen, kontinuierlichen Präsenz gegen große Konzerne konkurrieren, ohne deren Budgets zu haben.
Social Media sollte integraler Bestandteil der Markenstrategie sein. Beim Markenaufbau kann eine fokussierte Social Media Strategie zum Beispiel 34 Prozent mehr Markensympathie erzeugen. Auch die Fachkräftegewinnung geschieht heute über Social Media Plattformen und sollte nicht ignoriert werden. Erfolgreiche Marken wachsen am besten mit einem 70-30-Split, wobei 70 Prozent in Brand Building und nur 30 Prozent in Sales-Aktivierung fließen sollten.
Unternehmen haben mit Social Media eine einzigartige Chance, weltweite Kommunikation mit ihrer Zielgruppe in Echtzeit zu betreiben und statt teurer Marktforschung direktes Kundenfeedback in Produktverbesserungen umzuwandeln. Doch zu lange Abstimmungsprozesse blockieren authentische Social-Media-Inhalte. Dazu kommt Silo-Denken in einem Bereich, das multidisziplinäres Wissen braucht. Oft arbeiten PR, Social Media, Events und Influencer-Marketing separat statt an einer einheitlichen Strategie.
Doch auf Social Media gilt: wer schneller und integrierter denkt, gewinnt. Hans empfiehlt, operative Aufgaben wie Videobearbeitung und Captions durch KI-Tools zu automatisieren, während kreative Konzepte und strategische Überlegungen menschliche Aufmerksamkeit erfordern.
Die alte Werbelogik ist tot. Top-Down-Botschaften, die in die Köpfe der Zielgruppe gepresst werden, funktionieren nicht mehr. Menschen nutzen Social Media heute primär für Unterhaltung. Unternehmen müssen Bottom-Up denken: Was interessiert und unterhält meine Audience wirklich und was biete ich ihnen? Was sind ihre Lebensrealitäten und ihre wirklichen Interessen?
Auch die Plattformauswahl ist strategisch entscheidend. Wobei gilt: die Zielgruppe bestimmt die Plattform. Automatisch alle großen Kanäle zu bespielen ist Ressourcenverschwendung, die Wahl hängt von Zielgruppe und Ziel ab.
Hans' Bestseller "Der Social Media Faktor" gibt konkrete Handlungsempfehlungen und positioniert Social Media nicht als reines Kommunikationsinstrument, sondern als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor: Social Media ist eine Geschäftsnotwendigkeit!
In unserem Gespräch hörst Du:
Wie Unternehmen Social Media heute nutzen sollten,
Wie die Zukunft der Plattformen aussieht wird,
Weshalb Strategie wichtiger als Budget ist,
Weshalb Unternehmen heute unterhaltsam und konsumentenzentriert denken müssen, statt primär vom eigenen Produkt auszugehen,
Wie Social Media strategisch und nicht operativ isoliert funktioniert.
Viel Spaß und viel Inspiration!
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Transkript anzeigen
00:00:13: Herzlich willkommen zum The Path of Purpose Podcast.
00:00:17: Dein Podcast für Leadership, große Visionen und Persönlichkeitsentwicklung!
00:00:22: Ich bin Simona Deckers, Leadership-Advisor und Gründerin von Shanti Company.
00:00:27: Meine Mission ist es Menschen mit zeitlosen Lebens- und Erfolgsprinzipien zu empowern ihre Visionen libendig werden zu lassen und ihre Leadershippotenziale zu entfalten.
00:00:39: Leadership und persönliche Weiterentwicklung sind die Fähigkeiten, die uns Sinn erschließen, uns privat- und beruflich weiterbringen – und erfüllen.
00:00:49: Das bringt dir dieser Podcast näher!
00:00:52: Du hörst faszinierende Interviews mit Fortledern, inspirierenden Menschen, die über ihre Visionen aber auch über ihre Erfahrungen und Herausforderung in ihrem Leben sprechen.
00:01:05: Du bekommst transformierende Impulse Hörst Diskussion, die den Nerv der Zeit treffen und bekommst Antworten auf die großen Themen und Fragen von Wirtschaft und Gesellschaft.
00:01:16: Es gibt auch Solo-Folgen mit mir zu aktuellen Leadershipthemen!
00:01:20: Mit diesem Podcast möchte ich dich inspirieren, mitreißen und motivieren für ein Leadership, Innovation und Entwicklung.
00:01:28: Mach dir Notizen und stell dich auf Aha-Momente ein.
00:01:32: Teile diesen Podcast mit deinen Freunden und Kollegen –.
00:01:35: Die Welt braucht mehr gutes Leadership Den Fokus auf Lösungen und Positivität.
00:01:40: Los geht's!
00:02:14: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge im The Paths of Purpose Podcast heute mit Hans Neubert, Vorstandsvorsitzender der Bundesgesellschaft für Digitale Medien.
00:02:23: Er ist Herausgeber des Digital Media Award Germany, Consulting Director bei Charles & Charlotte und Buchautor von Der Social Media Faktor.
00:02:32: Herzlich Willkommen Hans ich freue mich auf dich.
00:02:35: Schön dass ich hier sein darf.
00:02:35: vielen Dank für die Einladung.
00:02:39: Du bist in Sachen Social Media der Experte und als Autor, als Bundesvorstand unterwegs.
00:02:46: Und du sprichst davon, Social Media als Wachstumsmotor zu nutzen?
00:02:52: Und siehst du das Unternehmen und Führungskräfte diesen Hebel immer noch nicht nutzen?
00:03:01: Was sind die Entscheidungen dahinter wenn man das heute nicht mehr macht also nicht so nutzt?
00:03:08: Genau was man vor allem Was man vor allem sieht ist, dass CEO aus Vorausstände und Co.
00:03:14: Und vor allem im C-Level wenn wir davon sprechen bei den Führungskräften, Social Media oftmals noch als Kommunikationskanal verstanden wird.
00:03:21: Als etwas was wir herausposaunen, als etwas mit dem wir ja einfach nur ein paar schöne punde Bildchen und paar schöne Videos und das wird dann reichen so nach dem Motor.
00:03:35: Das ist aber nicht mehr so.
00:03:36: Wir sehen, dass Social Media zum Light Medium geworden ist.
00:03:39: Nicht nur einer jüngeren Zielgruppe sondern eben auch immer stärker zum Leitmedium wird für die gesamte Gesellschaft, das sehen wir an politischen Entscheidungen und Wahlentscheidungen, die getroffen werden.
00:03:51: Ein gesellschaftlichen Bewegung in die zuerst deutsche Medien beginnen und cohen.
00:03:55: Und deshalb muss Social Media als das wahrgenommen werden was es ist und dass es das Leit-Medium für eben auch Kaufentscheidenungen und ähnliches.
00:04:03: und so wird es oftmals noch nicht behandelt wenn von Social Media einen Vorstand zwischengesprochen wird höhere ich oft stimmen sagen ja das ist, ja auch eines der medien die wir bespielen und wird zuneben bei erwähnt.
00:04:18: Und finance hat meinetwegen einen dreißigminuten slot für ein update und social media fünf minuten.
00:04:23: und ich glaube da müssen wir mehr in die priorisierung rein dass wir social media noch viel viel stärker in die verantwortung nehmen und viel viel stärke auf die geschäftsziele beziehen.
00:04:33: was sie wenigsten machen ist zu sagen, wir haben wirklich es geschafft Social Media mit unseren Geschäftszielen in Einklang zu bringen.
00:04:41: Das heißt nicht nur acht Jahr, wir gewinnt da tausende Impressionen und Millionen von Likes.
00:04:46: alles schön und gut.
00:04:47: aber wie zeigt denn euer Social Media darauf ein, dass ihr bekannter werdet?
00:04:51: Damit ihr mehr Umsatz macht?
00:04:52: was auch immer das Geschäftsziel ist an diese Stelle müssen wir kommen und da müssen CEO's, CMOs und Co noch stärker forcieren.
00:05:01: Und wie ist das gekommen, dass sich Social Media über ein marketing tool jetzt so ein business faktor entwickelt hat.
00:05:11: Ja das liegt vor allem daran, dass es sich eben wie ich sagte diese fortschreitende Bewegung hin zu einem massen medium beziehungsweise zu dem massenmedium sich entwickelt hat.
00:05:20: früher war das radio dann wars tv und co.
00:05:24: Und heute ist es eben social media.
00:05:26: wir sehen dass dort die Entscheidungen und die meinungsbildung getroffen werden bei den menschen im kopf durch den Ja hohen Konsum dieses Mediums und so ist auch die Entwicklung eben fortschreiten, dass wir es da nutzen können.
00:05:44: Und auch für uns eben nutzen können.
00:05:45: das Schöne und das Spannende ist ja, dass dieses Medium sehr demokratisch ist im Sinne von Es kann jeder nutzen und es kann jeder darauf spielen.
00:05:53: Früher beim MassMedium TV war es nur wenigen zugänglich weil sie eben hohe Beträge zahlen müssen um dort stattzufinden.
00:06:01: bei Social Media kann rein theoretisch wenn man's gut macht Jeder mitmachen und wenn es ankommt.
00:06:06: Und das ist eben eine große, große Chance die oftmals noch nicht genug gesehen wird um diesen Hebel umlegen zu können von Social Media als einfach nur Kommunikationskanal zu einem tatsächlichen Wirtschaftsfaktor fürs Unternehmen.
00:06:20: Ja und Mit Social Media kann man weltweit gleichzeitig kommunizieren oder seine Business Ziele durchsetzen.
00:06:31: Man kann mit ganz vielen Zielgruppen mit vielen Ländern und Kontinente übergreifen, kommunizieren.
00:06:38: In Echtzeit kommunizierend.
00:06:40: Das hatten wir ja vorher auch nicht.
00:06:41: Da hatten wir die Aufzeichnung oder auch die ganzen Abstimmungsschleifungen durch NPR usw.
00:06:49: Was macht das mit der Unternehmenswelt?
00:06:53: Mit der Wirtschaft wenn so nah dran am Geschäft oder wenn so öffentlich in Echt-Zeit kommuniziert und auch interagiert wird?
00:07:04: Erstmals werden diese Chancen noch viel zu wenig gesehen.
00:07:07: Ich sehe sehr, sehr viele die es ist auch zum ersten mal die Möglichkeit dass wir direkt das Feedback bekommen und direkte Kritik bekommen, direkte Vorschläge bekommen.
00:07:15: Und ich sehe viel zu wenige Firmen wie das was in Social Media in den Kommentaren stattfindet beispielsweise als Produktfeedback in ihre Produkte einbauen oder verbessern und ähnliches.
00:07:24: Das ist der erste Mal dass wir für Marktforschung und Co in der Geschichte nicht unbedingt immer bezahlen müssen sondern diese bekommen direkt von den Kundinnen und Kunden live.
00:07:34: Und das ist etwas, was noch viel zu wenig auch tatsächlich von den Firmen wahrgenommen wird.
00:07:39: Das sehe ich ganz häufig, dass da vier stattfindet aber daraus wenig gemacht wird.
00:07:45: Was das verändert ist ein Stück weit auch, dass man sich wünschen würde es würde Abstimmungen verkleinern, verringern.
00:07:53: Trotzdem sind oftmals die Prozesse nicht da und der Mut nicht da dem Social Media Team das Vertrauen zu schenken.
00:08:01: und so passiert es oft, dass gute Beiträge oder gute Themen solange verfeedbackt werden bis sie zu einem PR-ähnlichen Standpunkt wie früher formuliert sind.
00:08:13: Und somit eben in Social Media nicht mehr ankommen und nicht mehr den Zeitgeist treffen bzw auch der Zeitgeister schon wieder fortgeschritten ist.
00:08:22: Da müssen wir eine andere Mechanik rein.
00:08:27: Hast du denn auch schon Unternehmen erlebt oder kleinere, größere mittlere Unternehmen die ihr Marketing komplett umgestellt haben?
00:08:34: Wie gesagt haben so das ist wichtig für uns.
00:08:36: Wir brauchen jetzt ein Editor wir brauchen Videografen wir brauchen Community Manager.
00:08:41: und gibt es da gute Beispiele so Best Practices.
00:08:46: und ja was macht das mit den Unternehmen?
00:08:50: Ja natürlich.
00:08:50: also wenn man das also da gibts in jedem Bereich von B to B über btc da gab's unzählige Bereiche die ihre Unternehmen komplett umgestellt haben.
00:09:00: Also wenn man das schaut bei den großen Spendern der Plattform, also wenn man sich mal die Top ten der anschaut ja meisten Geld in die Werbung auf den Social Media Plattform stecken dann sind es genau die Unternehmen mit einem Procter & Gamble, L'Oréal und
00:09:14: Co.,
00:09:14: die früher auch die Hauptspender im Fernsehen waren.
00:09:17: Die Budgets verlagern sich da einfach.
00:09:19: und wenn es plötzlich von deinen Werbeausnahmen einen substanziellen Anteil ausmacht natürlich haben sie ihre Unternehmen umgestellt.
00:09:26: Ob das verinhaust ist, also zu sagen man holt sich da wie du das beschrieben hast die eigenen Leute rein oder.
00:09:32: Man sucht sich eine Agentur.
00:09:34: das kommt natürlich immer auf die Größe des Unternehmens an.
00:09:36: dass kann spannend sein.
00:09:37: es gibt auch spannende andere Beispiele aus Bereichen wo das einen substanziellen Anteil macht.
00:09:43: also ein schönes Beispiel.
00:09:45: immer was nicht immer unbedingt aus einem Verbandsbereich zum Beispiel kommt ist kommunal kann.
00:09:51: das kann man sich mal anschauen.
00:09:53: Die haben den YouTube Channel aufgebaut wo sie über.
00:09:57: Kommunale Berufe aufklären der sehr gut organisch funktioniert, also dann gibt's die Gerber Unternehmensgruppe.
00:10:04: das ist ein Bauunternehmen und die haben TikTok für sich aufgebaut und es funktioniert wahnsinnig gut.
00:10:10: von DTC beziehungsweise BTC Beispielen da haben wir genug um uns ob das ein Penny ist ob dass.
00:10:18: Da fallen uns alle Unternehmen ein die Social Media schon in der Weise betreiben, wo sie genau wissen dass das der Hauptweg ist wie sie vielleicht neue Kundinnen und Kunden gewinnen können bzw.
00:10:30: Loyalität aufrecht erhalten können.
00:10:32: also da gibt es in den verschiedensten Bereichen sehr viele Möglichkeiten wie das geht.
00:10:37: Sehr cool!
00:10:39: Und hast siehst du dass sich Social Selling oder ich sag mal Umsatz generieren?
00:10:46: anders läuft im B to B Bereich im Vergleich zum B auf Social Media?
00:10:53: gibt's da große Unterschiede, die man berücksichtigen sollte.
00:10:58: Ja absolut!
00:10:59: Also gerade im BtoB Bereich kommt es ja auch super drauf an was man verkauft.
00:11:03: also ist das jetzt eine Software beispielsweise mit der ich keine Ahnung ich gehe mal aus meinem Bereich eine Social Media Software mit der Ich Post planen kann und Co.
00:11:12: dann ist das natürlich vielleicht ein kleinerer Zyklus Den ich da bestreite.
00:11:18: wenn ich aber im btb Bereich eine Maschine für mehrere Millionen verkaufe.
00:11:23: Dann ist es ein größer ja Saleszyklus dem man einfach durchläuft und somit funktioniert das auch anders.
00:11:30: die Kanäle sind jeweils anders.
00:11:32: also, wenn ich mir überlege ich bin große Maschinen Bauer und verkauft große Maschin für Millionen von Euro dann ist vielleicht mein Ansatz zu sagen Ich baue Jahr über Jahre hinweg Ingenieure aus meiner Firma als Experten und Personal Brands auf so dass man Maschinenbau denkt zuerst an diese Person denkt und die dann auch entsprechend allen bucht, wenn es mal soweit sein sollte.
00:11:54: Und wenn ich an so Software Lösungen denke was ja auch ein BtoB Bereich ist Dann kann ich vielleicht über Instagram TikTok ganz andere Themen gehen um eben in dem Bereich Vorreiten zu sein.
00:12:08: also ich glaube ist sehr sehr ziel- und produktabhängig am Ende des Tages
00:12:14: Stimmt Und vielleicht auch erklärbedürftig, wie erklär bedürftig ist es?
00:12:18: Wie hoch muss das Vertrauen sein der Zielgruppe um das dann auch kaufen zu können oder zu wollen.
00:12:24: Das Wichtigste was man sich immer vor Augen halten muss ist ich sage mal dass dieses Top of Mind Prinzip in seiner Kategorie also egal ob ich jetzt mir überlege Ich fahre über die Autobahn und möchte was essen.
00:12:36: Dann was sind die ersten Sachen die mir in den Sinkern Burger King McDonald's Nordsee diese Themen?
00:12:42: Das gleiche ist im Litubierbereich, aber auch wenn wir alle unsere Arbeit machen und daran denken.
00:12:46: Was ist denn vielleicht das Textprogramm oder die KI, die ich nutzen will für meine Arbeit?
00:12:52: Dann kommen uns Namen in den Kopf!
00:12:53: Und wenn man es schaffen möchte präsent zu sein bei den Menschen dann muss immer das Ziel sein und das gilt für Litubie ganz genau so.
00:13:00: also wenn ich irgendwie ein Hersteller bin für... Nehmen wir mal einen Frischkäse jetzt nochmal als fiktives Beispiel dann brauche ich ab irgendeinem Zeitpunkt Apfelmaschinen für mein produkt.
00:13:13: und dann muss ich eben wenn die leute darüber nachdenken hey wir müssen uns eine achte maschine anschaffen dann habe ich vielleicht jemanden im kopf, den ich mal auf linkedin gesehen hab der über maschinenbausprecht und koen spreche die person vielleicht eher an als Die leute die ich auch google.
00:13:28: also das ist Das ist ein großer großer wichtiger punkt dieses immer dieses top of mind prinzip Im ja im blickfeld zu haben beziehungsweise auf dem schwamm zu haben und dann zur das kontinuierlich aufzubauen.
00:13:42: denn ein was was man sagen kann egal ob man von social media btc oder btb sprecht kontinuität ist das aller aller wichtigste.
00:13:51: es hilft nicht wenn ich jetzt auch bei linken werde ich das super aufgefragt.
00:13:54: es hilft mich wenn ich sechs mal einen linked in post mache und dann wieder drei wochen nicht.
00:14:02: Das immer so weiter Aufrechterheit und dass auch keine kontinuale sprache sondern Vielleicht dann ist es vielleicht nur einmal die Woche, aber du machst das seit fünf Jahren.
00:14:09: Dann werden ganz andere Sachen passieren und ganz anderen Leute auf dich aufmerksam als wenn das das Thema ist in BtoC-Kosmos noch viel mehr.
00:14:19: also da ist es wichtig oft präsent zu sein in den Viz zu sein bei den Leuten anzukommen.
00:14:24: Also eine Kontinuität schlägt wie in so vielen Sachen im Leben alles.
00:14:31: Hast du bestimmt auch schon gehört, dass einige Leute sagen ich bin so müde von Social Media.
00:14:36: Dann gibt es ja so diese Jammerer und die Klagen wie viel Arbeit das ist und so.
00:14:42: Wie siehst Du das als professional?
00:14:44: Als social media professionell darf man sich Müdigkeit erlaubt oder ist das sehr kontropt produktiv?
00:14:51: Also die Müdigkeiten generell.
00:14:52: also man muss dazu sagen Social Media ist ja nicht alles was man an Kommunikation beziehungsweise in Marketing und Co.
00:14:58: machen kann.
00:14:59: und man sieht auch tatsächlich ein Ich will nicht sagen gegen Bewegung, aber auf einer Aktion gibt es immer eine Reaktion und man sieht ja auch das Menschen wieder stärker gerade in den bei den jungen Menschen.
00:15:09: Sieht man dass wir hatten jetzt dieses Jahr zum ersten Mal, dass die Social Media Nutzungsdauer in Stunden wieder leicht zurückgeht bei jungen menschen dafür aber sowas wie Run Clubs, Pedalvereine, Cycling, Running generell wieder stärkere Trenden.
00:15:26: Das sind alles Sachen, die aus Social media heraus entstanden sind ist auch spannend.
00:15:29: Aber zu offline Aktivitäten quasi gehören und wieder mehr an das Thema.
00:15:34: wir sprechen auch ständig vom Thema Einsamkeit und Co.
00:15:36: Da wirkt es natürlich entgegen solche gemeinsamen.
00:15:39: Aktiviten und dass sieht man schon, dass es diese Reaktionen gibt.
00:15:44: aber das kann ja auch das wird ja auch mittlerweile schon von Marken genutzt um da präsent zu sein.
00:15:49: was man sich aber vor allem in dieser Müdigkeit oder so viel man muss machen dann hat man noch nicht verstanden was ist für das Unternehmen bewirken kann.
00:15:57: ich glaube wenn die Unternehmen das so ernst nehmen würden wie ihre Steuererklärung.
00:16:03: Hier immer ganz blöd gesagt, dann würden sie auch die Ergebnisse sehen und daraus dann auch die Schwüsse ziehen können ist natürlich nicht bei jedem Unternehmen exorbitant und eins zu eins übertragbar.
00:16:15: aber wenn Sie es ernst nehmen und eine Kontinuität kann auch heißen einmal die Woche nicht jeden Tag kommt ganz auf Produkt an und aufs Unternehmen Dann kann man da wahnsinnige Effekte mit erzielen.
00:16:29: und das sehen wir Wie gesagt beim Produkt was ihr da kennt aber auch bei einem.
00:16:33: Lüftungshersteller wie ziel abek das man gutes Beispiel ist geschafft haben, auch da als ein btb mit berufe so möchte ich es mal nennen total erfolgreich auf tiktok zu sein und dadurch wahnsinnige einsparungen zu haben beispielsweise was rekruting angeht oder erstellen anzeigen und sich klar vorzurechnen wo wollen wir dahin?
00:16:56: was sind unsere ziele?
00:16:58: kommt man so ein Stück weit aus dem Jammern heraus und sieht es als Business Notwendigkeit das zu tun.
00:17:04: Und da müssen wir, und dann müssen wir ein Stück weiter rein weil die Opportunitätskosten einfach jetzt schon und vor allem in der Zukunft zu hoch sind um es nicht zu tun?
00:17:15: Und dass sollte man sich vor Augen halten wenn man vor allem auch jammert oh wir haben den Fachkräftemangel und wir hören ja viel auch negative so willkommen mit der AI Revolution hinterher.
00:17:27: Das sind alles Themen, die durch Social Media aufgegriffen werden können.
00:17:32: Die durch Social media behoben werden können.
00:17:35: wenn alle für dein Unternehmen arbeiten wollen anstatt für die anderen neunundneinzig dann hast du kein Fachkräftepangentproblem mehr.
00:17:42: also das ist ein alles Themen wo viel wo ich sehr viele Klagen höre und wenig rationales denken an der einen oder anderen Stelle.
00:17:50: Ja das stimmt ganz genau weil die Vorteile einfach überwiegen
00:17:55: ja absolut.
00:17:57: Jetzt hast du eben die ganz große globale Konzerne genannt, die Riesensum in Social Media stecken.
00:18:06: Wie können kleinere Unternehmen dagegen halten?
00:18:10: Was ist deren Währung, die sie einbringen können?
00:18:14: Relevanz und Authentizität vor allem – das sieht man ja immer wieder aus wenn wir uns einen wie gesagt auch kleineren Unternehmen mit geringsten Budgets wie den Ziel Arbegg dieses Beispiel von Kommunen erkennen.
00:18:26: Da sind auch keine großen, wahnsinnigen Budgets dahinter.
00:18:29: Aber sie funktionieren.
00:18:32: und sie funktioniern vor allem weil sie authentisch sind und die Menschen aktiv mitgenommen werden in kein künstlichen konstruierten Alltag oder in keine künstlich konstruierte Videos sondern etwas was die Menschen relevant finden, spannend finden.
00:18:45: Und daran muss man sich immer orientieren und Gedanken machen nicht.
00:18:50: Was will ich denn zeigen?
00:18:51: Also die Zeit von wo Werbung war.
00:18:53: Wir überlegen uns eine Botschaft und versuchen das in die Leute reinzupressen, so hat TV funktioniert.
00:18:58: Alle mussten sich was zu einer Sendezeit kam, dreißig Sekunden im Spot anschauen.
00:19:03: wir haben unsere Botschaft überlegt und dann haben wir die gesendet und wussten dass sie ankommt.
00:19:08: heute liegt die maximale Macht bei den Konsumentinnen beziehungsweise bei den Rezipientinnen.
00:19:13: es bedeutet du hast die Entscheidung ob etwas spannend findest und weg scrollst oder dranbleibs.
00:19:18: das heißt die logik wie wir Werbung machen.
00:19:20: also dieses top down ich überlege mir ne Botschaft und Presse in die, ja versucht diese Botschaft in die Menschen zu bekommen.
00:19:29: Das funktioniert nicht mehr!
00:19:30: Wir müssen uns überlegen was interessiert denn die Menschen?
00:19:32: Und wie kommen wir da rein?
00:19:33: Wie können wir da teilhaben?
00:19:35: Wie kann man aktiv etwas triggern wo Menschen sagen ah das finde ich interessant, dass finde ich spannend.
00:19:41: Das finde ich lustig, das finde lehrreichs, finde ich unterhaltsam.
00:19:44: Da auch immer noch mal guter Verweis ist da immer auch die ARDZF Medienstudie Der wird auch immer, also generell zu Social Media Use ist das in Deutschland immer so.
00:19:54: Und zwar source of truth würde ich sagen, weil es wirklich gesamtgesellschaftlich gut abfragt wie die Nutzung von Social Media in Deutschland ist.
00:20:02: und was man da sieht ist der gibt's eine Frage zum Thema warum Social media genutzt wird?
00:20:10: Also warum sind die Leute auf Social Media oder gibt seit fünf sechs sieben Jahren immer die gleichen Antwortmöglichkeiten?
00:20:16: und früher war die top eins Antwort, die gegeben wurde um mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben.
00:20:22: Seit ein paar Jahren also seit neuestem ist die Top-Antwort immer, um unterhalten zu werden.
00:20:28: Das ist genau dieser Change den wir sehen.
00:20:31: Also wir müssen in die Interessensfelder der Menschen natürlich mit dem was wir machen reinkommen.
00:20:36: Und da hilft es nicht wenn wir einen schönen Claim haben und Produkte auf Zählen unten Logo haben.
00:20:41: Es interessiert am Ende des Tages keinen.
00:20:42: Wir müssen über deren Lehren das Realitäten sprechen und Interessensgebiete ansprechen, die die Leute tatsächlich interessieren.
00:20:49: Und da an der Stelle scheitert's bei den meisten weil sie von diesen Top-Down Gedanken ausgehen wie Werbung früher funktioniert hat.
00:20:57: wir müssen aber von dem Bottom abgedanken gehen.
00:20:59: Das ist irgendwie eine Führung wenn du über viele Beführungen sprichst.
00:21:02: das genau so dass was ich auch in der Führungen in meinen Augen mit am meisten verändert habe dass wir nicht mehr in Top Down hier raschieren denken müssen sondern wenn die Leute unten sagen Ich hab darauf keine Lust dann sitzt ihr raus.
00:21:13: Genauso ist es mit Werbung heutzutage.
00:21:16: Ja, sehr cool!
00:21:20: Du hast eben auch von Social Media Tools gesprochen die ja deine Arbeit erleichtern oder generell in eurer Branche genutzt werden.
00:21:30: was sind das?
00:21:31: Was sind das so für Tools die man auf jeden Fall mal gehört haben sollte oder auf dem Schirm haben sollte?
00:21:36: und was machen sie?
00:21:38: Also ich glaube Tools gibt es in den verschiedensten Bereichen, also ob das jetzt im Community Management ist um da den Überblick nicht zu verlieren bei tausenden Nachrichten auf fünf Plattform.
00:21:47: Ob das im Scheduling ist?
00:21:49: Man hat einen Beitrag und dem möchte man vielleicht veröffentlichen auf drei Plattformen.
00:21:53: Dafür gibt es Tools.
00:21:54: dann SKI eine große Sache.
00:21:57: Ich bin fest davon überzeugt dass in wenigen Jahren niemand mehr super super lange Videos schneiden wird Weil man das einfach irgendwo hoch lädt.
00:22:05: und die entsprechende Software, dass schon so zurechtschneidet.
00:22:09: Wie es gewünscht ist bzw.
00:22:11: wie sich durch ein Skript vorgegeben ist... Also ich würde mich sehr stark darauf konzentrieren, dass Operationale durch Tools zu vereinfachen bedeutet als was mit Cutting zu tun hat alles was mit Posting zu tun haben alles das mit Captions Schreiben zu tun und also alles was Operationale Themen sind, da würde ich versuchen KI und Tools stark einzusetzen um schneller und effizienter zu werden.
00:22:39: Und für alles was tiefmännlich ist also die Idee hinter dem Video das Thema dass die Idee wie was man schneiden will?
00:22:48: Die Idee zum Video zum Produkt wie man das inszenieren will Das sind die Sachen die wo der Gehirn schmalz rein gehen sollte und die Zeit reingehen sollte und nicht in die operativen Themen.
00:23:01: und da gibt es ganz viele verschiedene Bereiche die man sich anschauen kann.
00:23:06: Wenn Kunden zu euch in die Agentur kommen was was wünschen sie sich oder was erwarten den also von Social Media bei euch?
00:23:15: Spannend, spannende Frage.
00:23:19: ich glaube oftmals erwarten Sie oder ist die falsche Erwartung dass wir jetzt ganz viele virale Hits zusammen bauen die dann so einmal Dinge sind wo wir hinkommen wollen?
00:23:31: ist das wir Ökosysteme bauen die es erlauben, dass kontinuierlich Content der zur Marke passt und aber auch gleichzeitig die Zielgruppe eben interessiert.
00:23:42: Also die verschiedenen Communities anspricht, die für eine Marke relevant sind, das wir es da kontinuerlich schaffen nicht nur präsent zu sein also nicht nur reich weiter aufzubauen sondern eben relevant zu sein.
00:23:55: Das ist der große Unterschied zwischen reichweiter und relevant.
00:23:59: Und diese Kontinuität Muss man schaffen.
00:24:02: ich kann euch ein Beispiel geben da haben wir bei penny zum beispiel.
00:24:06: Da kann man auch vielen weh und fauern kotor überlesen da fahren wir in der reality.
00:24:11: Strategie also arbeiten wir viel mit menschen aus realit tv zu produzieren eigene reality formate gehen auf echt zeit gegeben halten einen.
00:24:21: also wenn jetzt ein dunkelkämpf ist dann wird dazu irgendetwas passieren weil wir eben festgestellt haben dass die zielgruppe von penny, jeder dritte davon ist bei dem ist das nummer eins genre.
00:24:34: was sie sich anschauen ist die realität und dann müssen wir natürlich wenn sie wenn die sich natürlich für diese sache interessieren, müssen wir.
00:24:42: Und dass unsere zielgruppe müssen wir da dort auch präsent sein.
00:24:46: und so es sind die gedankengänge was ich wieder an diesen beispielen will erklären wie man denken sollte beziehungsweise was unser gedanke dabei ist.
00:24:54: wir versuchen eben zu schauen wie können wir Dauerhaften Relevanz schaffen in unserer Zielgruppe was interessiert die wirklich und wie können wir da ein Teil von sein.
00:25:03: Und das ist oft, dass man erreichen will.
00:25:07: oftmals wird ja wir machen jetzt tolle neue Videos und tausende Likes kriegen mehr Reichweite kriegen mir.
00:25:16: Tolle Ideen und so ist die Erwartungshaltung auch mal.
00:25:19: wo wir aber hin wollen ist es für den Ökosystem schaffen aus dem quasi kontinuierlich guter Content Portsitz der relevantschaft Und mit dem wir nicht nur sagen können, wir haben am Ende des Jahres fünf Millionen Likes erzielt.
00:25:30: Sondern wir haben im Falle von Penny vierunddreißig Prozent mehr Markensympathie geschaffen innerhalb von einem Jahr und das in Marktforschungsstudien.
00:25:39: also dass wir wirklich einen Impact haben auf die Marke, auf die Wahrnehmung, auf... ...die tatsächlichen Geschäftsziele.
00:25:45: Das ist etwas was wir anstreben.
00:25:48: Ja sehr cool!
00:25:50: Das geht ja tief ne?
00:25:54: Positionierung, das ist was
00:25:56: absolut.
00:25:57: Was absolut strategisch ist?
00:25:59: Ja genau und das ist eben das Thema Social Media gehört an den selben Gesprächspunkt wie Markenstrategie.
00:26:06: Das ist ein Teil der Marken-Strategie, das sind einen Teil der markenführung wie markenhäute aufgebaut werden.
00:26:12: Sei es im kleinen Rahmen oder sei es im großen Rahmen aber oftmals ist es im Moment ein nachgelagerter Faktor.
00:26:17: also es wird sich eine Markenstratik überlegt Positionierung überlegt und dann wird es übel.
00:26:23: Ach, was machen wir eigentlich auf Social Media damit?
00:26:25: Nee das am Tisch schon zusammen zu bringen dass ist der entscheidende Faktor der heute oftmals erfolgreicher Unternehmen in Social media mit ja denen unterscheidet die vielleicht dort einfach nur Geld ausgeben.
00:26:39: Ja richtig gut jetzt sprechen wir immer über die gleichen Plattform.
00:26:44: also wenn wir Social Media so als Wort benutzen Dann denken wir an vier fünf große Plattformen müssen.
00:26:53: diese Plattformen stehen unter Kritik, die sind enorm monopolistisch.
00:27:02: Gibt es da am Horizont auch andere Plattforms, die das vielleicht ablösen können?
00:27:08: Also müssen die großen Plattform irgendwie zittern oder sich also für die Zukunft Fragen stellen?
00:27:19: Oder sind sie jetzt gegeben und gesetzt so nach dem Motto?
00:27:22: Die kennen wir jetzt nicht!
00:27:24: Die bespielen wir jetzt, da gibt's nichts anderes nebenher hochkommen.
00:27:29: Ich glaube die großen Plattformen sind ein Stück weit gesetzt.
00:27:31: ich glaube sie müssen gar nicht zittern um ehrlich zu sein.
00:27:34: Ich glaub' da kommt in der Nutzung hier und da immer mal wieder was dazu.
00:27:38: Da kommen neue Funktionen dazu.
00:27:41: TikTok kam dazu dann hat sich alles auf vertically Video getreten Dann hat Instagram Reels eingeführt YouTube hat Shorts eingefürt.
00:27:47: Solche Bewegungen wird es immer geben.
00:27:48: Früher war das schon mit Snapchat.
00:27:51: Snapchat hat Stories auch gefunden Und jetzt haben wir Stories überall gefühlt.
00:27:55: Also solche Bewegungen wird es immer geben, dass große neue Plattformen dazukommen, das passiert relativ selten.
00:28:02: Es ist aber schon der Fall, dass Gewichtung stärker eine Rolle spielen sollte.
00:28:07: Ich finde man sollte sich stärker und zielbewusster oftmals die Plattform anschauen, die man bespielt.
00:28:12: Das wird zu wenig getan.
00:28:14: Sieht man vor allem.
00:28:15: wenn ich oftmals zu beispielsweise über Azubi Kampagnen nachdenken dann wird oftmals direkt über TikTok gesprochen, direkt über Instagram gesprochen.
00:28:26: Der wichtigste Kanal meiner Meinung nach wenn man über Azubi-Kampagnen spricht muss Snapchat sein weil da man die jüngsten incrementelle Reitigweite in der Zielgruppe hat die irgendwie... ...sechzehn, siebzehn Achtzehn sind also ein sehr junger Alter wo eine Ausbildung vor der Tür steht.
00:28:43: Also das muss man sich anschauen.
00:28:45: was dazu noch kommt ist natürlich heutzutage KI Sichtbarkeit.
00:28:49: da spielt link in ne große rolle, da spielt youtube eine große role.
00:28:52: Da spielt reddit eine große role.
00:28:54: Weil das eben die Quellen sind wo sich... Wo.. Die KI-Systeme beziehungsweise LLMs haben da große Zugriffsmöglichkeiten weil bei YouTube gibt's nen Transkript von dem Video der greift die KI auf den Text zu.
00:29:08: Bei Reddit ist alles textbasiert, bei LinkedIn ist auch viel Text basiert.
00:29:12: Deshalb greift es darauf mehr zu als auf einer Instagram Rearquelle und deshalb spielt das natürlich immer mehr eine große Rolle, aber man muss sich schon zielgerichtet anschauen.
00:29:24: Welche Plattformen kommen für mich in Frage und aus welchem Grund?
00:29:27: Und vielleicht auch mit komplett anderen Herangehensweisen und komplett anderen Zielen.
00:29:32: also es gibt sehr viele kleinere Unternehmen und auch Start-ups die natürlich Instagram bespielen.
00:29:41: das machen sie vor allem für die Endkonsumentinnen, aber gleichzeitig bespienen sie irgendwie LinkedIn um beispielsweise Investoren zu finden Ganz andere Herangehensweisen, wie man an die Plattform reingehen muss.
00:29:53: Und oftmals wird nur gedacht, ihr braucht jetzt Instagram, wir brauchen das TikTok gebrauchen irgendwie das ähnliche.
00:29:58: wenn ich eine Marke mit einer älteren Zielgruppe beispielsweise habe dann würde ich ganz stark über Facebook-Gruppen nachdenken weil sie sehr auch heute noch hoch effektiv sind und am Haxen sind.
00:30:09: also du hast recht man denkt immer an die drei bis vier großen Plattformen Ganz präzise auch mal aufweichen für sich und das wirklich hinterfragen brauche ich in YouTube, brauche vielleicht ein Facebook.
00:30:22: Was ist es für mich und meine Marke wirklich sinnvoll?
00:30:26: Ja, wirklich super!
00:30:29: Jetzt hattest du eben gesagt ihr habt so toll für einen Kunden die Markenbindung oder Bildung oder wie die Marke wahrgenommen wird nachgemessen durch Marktforschungsstudien.
00:30:44: Wie messt ihr generell Social Media Arbeit.
00:30:48: Also geht es hauptsächlich über Marktstudien?
00:30:51: Was gibt's da so, wie kann man das messen?
00:30:53: Weil das lieben ja viele Unternehmen, dass man da Zahlen vorlegt und irgendwelche Messgrößen KPIs.
00:31:01: Absolut!
00:31:02: Das ist Kriegsentscheidend.
00:31:03: Wie gesagt wir müssen davon wegkommen, Plattform KPI nur zu nutzen und zu sagen, das hat ihr jetzt fünf Millionen Likes und ist super sondern müssen dahin kommen.
00:31:11: was trägt das wirklich bei... Was da ganz entscheidend ist, dass die Ziele ja unterschiedlich sein können.
00:31:17: Also es ist jetzt anders wenn ich bei einer Influencer-Kampagne wo ich Stories schreite als irgendwie eine D to C online Job dann kann ich natürlich auch sofort die Linkklicks sehen Die gefüllten Warenkörper sehen die durchschnittliche Wert im Warengruppe wie viele Leute Checkout gemacht haben Wie viel Umsatz darüber erzielt wurde.
00:31:37: also habe Ich hatte tatsächlich direkt mit Return on Invest.
00:31:40: Wenn mein Ziel der Umsatz ist Langfristig muss man sich aber auch eben vor allen Gedanken darüber machen wie baut man so eine Marke auf, dass sie langfristig relevant bleibt in den Köpfen und nicht nur über kurzfristige Sales Aktivierungen nachzudenken.
00:31:54: Also gibt es eine ganz gute Studie von Biné die kann man sich mal anschauen.
00:31:58: das erfolgreiche Marken wachsen mit einem seventy dreißig Split also wenn Siebzig Prozent der Marketing Efforts so möchte ich mal nennen oder der Marketing Aktivitäten in Brand Building gehen und nur dreißig Prozent in Sales aktiverung.
00:32:13: Also dieses hey hier ist ein Influencer, der macht eine Story und hier ist der neue Lippenstift.
00:32:19: jetzt kaufen das sollte nur treißig prozent sein.
00:32:21: das ganze andere siebzig prozent sollten da hingehen dass man sagt man bringt.
00:32:27: Man kommt im Neue Reichweite man baut mehr Markensympathie aus.
00:32:31: also die Art und Weise wie man misst hängt ganz ganz stark mit dem Ziel zusammen und dass es eben Das eine Ziel kann sein.
00:32:38: Return of Invest, wenn es um so eine Influencer-Corp geht oder eine Social Ad.
00:32:43: Wo man kauft jetzt das Produkt und dann hat das Produkt da und dann will man direkt verkaufen.
00:32:48: Eine andere Messgröße kann eher über externe Studien sein wo man eben sagt man schaut sich an hat sich die Markensympathie verbessert haben sich gewisse Marken Attribute verbessert also wird die Marke moderner wahrgenommen wird die mark als Preis-Leistungsverhältnis fair angenommen und so, das sind ja alles Themen auf die man mit Wärmungen Einfluss haben kann.
00:33:10: Und je nachdem muss man auswählen was man messen möchte.
00:33:15: Das Wichtigste bei Marken oftmals ist Consideration also dass es eine Gap gibt beziehungsweise eine Lücke gibt zwischen Bekanntheit der Marke und dann wenn es zum Kauf kommt das da aber dann der Kauf nicht bei der Markel stattfindet?
00:33:30: Also wir denken beispielsweise Ich brauche eine neue Brille.
00:33:36: Ja, jetzt mal als fiktives Beispiel da habe ich drei vier Marken im Kopf und dann warum kaufen der Großteil bei beim Marke eins und nicht bei Marke Drei so?
00:33:46: Und das sind Themen wo man denken muss wie kommt man daran?
00:33:50: und dass es eben oftmals diese marken Attribute also nehme ich die als besonders preisleistungsfer war nämlich die Als passt zu mir wahr nämlich die als modern war nämlich Die als elegant war als günstig war was auch immer.
00:34:03: Und da muss man über mit Marken Bekanntheit und Marktstudien rangehen.
00:34:08: Und schauen, wie das eben Sinn macht.
00:34:12: also kann es kann der Umsatz der direkte Umsatz sein, der gemessen wird?
00:34:16: Es kann die markungsomatisierende ist ganz abhängig vom Ziel was man verfolgt.
00:34:21: Ja und wenn wir jetzt uns eine Strategie mal angucken... Was für sollen hat die?
00:34:31: Also eine Marketing-Strategiesellstrategie überhaupt strategische Unternehmensziele, was für Säulen braucht man da in der Kommunikation heute?
00:34:41: Oder vielleicht auch welche.
00:34:43: Wir müssten diese Säule vielleicht auch vernetzt werden von Social Media zu, also nicht so Events oder Community Aufbau oder...
00:34:54: Das ist sehr gut dass du das ansprichst dieses Silo-Denken, das ist eben schwierig.
00:35:01: Also wenn wir sagen Abteilung, wir haben eine Social Media Abteilungen.
00:35:05: Wir haben eine Event-Abteilung und wir haben einer Influencer-Abteilung beispielsweise ist in vielen Unternehmen gelebte Realität.
00:35:13: Und die reden relativ wenig miteinander sondern die kriegen vielleicht alle einen Kampagnen Briefing vom Head of Marketing Team ein Produkt Briefing und sagen dann ja auf euren Kanälen bespielt das bitte jeweils macht bitte jeweildes Strategien.
00:35:26: Das muss ganzheitlicher gedacht werden weil wir als Menschen sind heute omnipräsent.
00:35:31: auch unterwegs ist ja nicht mehr so, dass wir nur noch Fernsehen schauen und in den Supermarkt gehen.
00:35:36: Sondern hier sind auf TikTok gleichzeitig folge ich irgendwelchen Influencern.
00:35:41: Gleichzeitig gehe vielleicht in die Stadt und sehe da irgendwas an der Straße.
00:35:48: also wir müssen da ganzheitlich denken wie kann so eine Marke dreihundertsechzig Grad auch präsent sein?
00:35:53: Wie ist das Konkurrent miteinander?
00:35:55: welche Überschnallungen habe ich da auch?
00:35:57: wo bekommt vielleicht Leute mit anderen Dingen Sinn machen für uns, aber die ich über Social Media vielleicht noch nicht.
00:36:05: Oder nochmal verstärkt ansprechen möchte.
00:36:07: also da muss man sich Gedanken machen redet man viel miteinander.
00:36:11: das ist wirklich oftmals das Thema.
00:36:13: Ich hab schon Team saved.
00:36:15: Da wirst du lachen aber da hat sie.
00:36:18: die haben sich zwar die Chefs gekannt beispielsweise also die social media Leitung hat den PR Chef gekannt Aber die Person die die Social Media Post schreibt und die Person der am Ende die Pressemitteilung schreibt Die haben sich vielleicht zwei, drei Mal auf dem Floh gesehen und das war es.
00:36:34: Die haben gar keinen krassen großen Austausch und das ist etwas, wo man wirklich reingehen muss und auch Zeit investieren muss.
00:36:45: Das ist ein gutes Stichwort Silo-Denken in dieser Art von Arbeit die dann aufkommen kann.
00:36:52: Genau, das hatte ich irgendwie gar nicht am Schirm definitiv.
00:37:02: Du hast interkulturelle Wirtschaftspsychologie studiert.
00:37:06: Inwiefern unterstützt dich das?
00:37:10: In deiner Arbeit?
00:37:15: Das unterstützt mich in meiner Arbeit, in dem Sinne dass wir sterben oder ich glaube es ist ja sehr von Vorteil wenn man in diese Ausbildung Psychologie hintergrund kommt in der Werbung.
00:37:32: da bin ich auch relativ Seit Anfang meiner Zeit in Unternehmen verfechter davon, dafür auch mehr einzuräumen.
00:37:41: Weil es um Bedürfnisse geht und menschliche Emotionen und
00:37:45: Co.,
00:37:46: das ist etwas was man mit einem Psychologie Background sehr gut verstehen kann bzw viele Effekte aus der Psychologie auch in der Werbung zum Einsatz kommen.
00:37:58: Und das kann sehr gut helfen mich hier.
00:38:00: ich habe uns ein bisschen geschärzt oder lachhaft gesagt ja okay ne eine Buchhaltung, eine Rechnung.
00:38:06: Das kann ich auch so ein bisschen Learning by Doing lernen aber wie ein Mensch tickt und wie Emotionen gebildet werden, wie da gewisse Tiefen stattfinden das ist glaube ich noch mal ein Stück weit stärker möglich mit dem Hintergrund.
00:38:19: es ist aber glaube ich in aus vielen Bereichen möglich... ...in der Werbung Relevanz zu schaffen weil es eben viel auch um Kulturbildung geht und Entertainment geht und Kodeship.
00:38:34: Und glaube ich kann man nicht sagen, gibt es die eine Ausbildung um für Social Media gewappnet zu sein.
00:38:40: Du sprichst über kulturelle Unterschiede?
00:38:42: Gibt's da auch natürlich Kriterien nach denen man irgendwie die Kampagnen aufsetzen sollte oder die Social Media oder Marketing oder Sales oder was da immer Arbeit aufsetzten sollte und dann ja gucken sollte?
00:38:59: passt das jetzt für die unterschiedlichen Länder?
00:39:03: also dass man dann nochmal dekliniert Können wir mit dem, was wir da konzipiert haben überhaupt überall Flächendecken zu rausgehen?
00:39:14: Siehst du diese Arbeit das da geguckt wird.
00:39:18: Hast das jetzt für diese Kultur oder siehst du dass auch so ein Silu denken ist.
00:39:24: so Wir sind jetzt in Deutschland machen es für Deutschland die In asien macht es für Asien Die Nordeuropa machen es wie nordeuropas.
00:39:36: Ich glaube, da muss es einen hybriden Ansatz geben.
00:39:40: Also ich spreche gerne von einem Global Approach, also global und local, dass man schaut was sind vielleicht all vereinnahmende Dinge die eine Marke ausmachen
00:39:52: bzw.,
00:39:53: die ein Produkt auch ausmachen und dann zu schauen was sind aber lokale Gegebenheiten auf die ich mich anpassen muss?
00:40:00: Und so kann man auch glaube ich Kampagnen beziehungsweise Marken sehr gut denken, dass man eben sowohl in globalen als auch lokalen Assets-Kampagnen da muss man auf jeden Fall unterscheiden nur global zu spielen ist glaube ich keine Lösung.
00:40:21: Ja hast du gemerkt.
00:40:26: also wir in Deutschland haben sehr viele Strukturprobleme, Reformprobleme während anscheinend in der Welt Geschwindigkeit Tempo der Hebel ist.
00:40:38: oder das siehst du, weil Social Media ja ein weltweites Phänomen ist.
00:40:44: Das Geschwindigkeit eine unglaubliche große Rolle spielt?
00:40:49: Ja auf jeden Fall.
00:40:50: In Deutschland haben wir zwei Probleme die eben nicht nur in Social Media betrifft aber die auch wesentlichen auch auf Social Media einen Einfluss haben und das ist wie Du sagst Tempo und zweites Risiko-Apersion stärker, also das sieht man in allen Bereichen wenn wir uns die Start-ups Investments in Deutschland anschauen.
00:41:09: Dann sind die Bereiche, in denen investiert wird es immer so ein drei bis fünf Jahre hinter den, die in den USA beispielsweise investieren werden.
00:41:17: Also die Felder an die große Venture Capital Defense beispielsweise heute investieren.
00:41:23: Das waren die Feldern, die vor fünf Jahren die Amerikaner investiert haben.
00:41:26: Wir sind immer so bisschen hinterher zu einem an der Schnelligkeit und einen zweiten eben, an dieser Innovationskraft- und Risikorension.
00:41:34: Dass wir zu wenig bereit sind in dieses Risiko reinzugehen, in mutigen neuen Fortschritts zu denken und oft erst mal auch vielleicht diese Mentalität zu haben.
00:41:48: Wir bauen das Flugzeug während es schon fliegt.
00:41:50: Das haben wir nicht so in Deutschland.
00:41:52: Wir komponieren uns gerne erstmal das perfekte Flugzeug zu bauen und dann an den Start zu gehen.
00:41:57: Und da sieht man eben dass das oftmals Ja, wenig funktioniert beziehungsweise dann man einfach zu spät ist.
00:42:04: das sieht man jetzt finde ich sehr gut bei dem.
00:42:07: Kurzen haben die deutschen banken im zusammenschluss diesen neuen bezahlungsdienst verroh meine ich heißt es rausgebracht was so ein bisschen die deutsche antwort auf paypal sein soll bzw.
00:42:17: Die datenschutzsichere variante wie viele jahre nach paypal kam die jetzt.
00:42:23: also paypal ist für uns schon eine totale commodity.
00:42:27: Jeder benutzt irgendwie PayPal und hat das schon als festen Bestandteil seiner Set-Ups.
00:42:33: Und da sind wir halt viel zu spät dran, also der Kostoff Switching für unserem Kopf ist ja so ein Hoher von dieser Bereitschaft zu switchen.
00:42:42: Das muss man erst mal schaffen bei den Menschen.
00:42:44: Und das ist eine viel größere Aufgabe als vielleicht am Anfang direkt präsent zu sein oftmals.
00:42:49: Also diese zwei Themen sind auf jeden Fall ein Thema die uns... oftmals stark zurückhalten in Deutschland.
00:42:56: Was nicht heißt, dass Risiko-Aversion immer was Schlechtes ist und gut überlegtes Tempo auch nicht immer was schlechtes ist aber... ...in den Bereilen.
00:43:07: Da hintert es uns auf jeden Fall.
00:43:08: Ja ja genau!
00:43:11: Was siehst du generell als Trend auf Social Media?
00:43:15: Ist da wichtiger schnell zu sein viel zu produzieren oder auch tiefer zu gehen also zu reflektieren Einzuordnen.
00:43:28: Also das ist so dieses Entertainment versus Ja, Reflexion sag ich mal.
00:43:37: Oder ist
00:43:49: das Plattform abhängig?
00:43:51: oder oder nischen oder branchenabhängig?
00:43:57: Ich glaube ein Stück weit muss jeder heutzutage in dieser Art und Weise denken wie kann ich eben maximal Wie kann ich unterhaltsam sein?
00:44:07: Wie kann nicht wirklich in den Interessens geblieben stattfinden bei den Menschen, die sie wirklich interessieren und eben weniger über dieses... Also ähnlich das wir zuvor schon gesagt haben.
00:44:16: Über weniger von meinem Produkt ausgehen und für meine Marke ausdehnen und mehr Konsumenten zentriert zu denken.
00:44:23: Das schreiben sich immer viele auf die Fahne.
00:44:25: Wenige machen es tatsächlich eigentlich in meiner Erfahrung.
00:44:31: Ja sehr, sehr spannend!
00:44:35: Wir hatten Eingangs schon mal kurz das angesprochen, diese digitale Einsamkeit und so.
00:44:41: Wir haben ja auch... Wie gehst du damit um?
00:44:48: Also mit den Nachteilen oder mit den Nebenwirkungen sag ich mal von Social Media also über Forderung, Mental Load, Einsamkeiten.
00:44:59: was ist deine Antwort darauf?
00:45:03: Also meine Antwort darauf ist immer erst einmal dieses Nachteile hat es bei jeder neuen Form des Mediums gegeben.
00:45:11: Also wenn wir vor zwei Generationen mal zurück schauen, dann hätten die uns schon gesagt ja wäre also unsere Kinder hängen da nur noch vor der Glotze so nach dem Motto.
00:45:19: Solche Wörter hört man auch und heute ist das mein Kind hängt nur noch am Smartphone so nachdem Motor.
00:45:24: Man muss wirklich langfristig schauen was verändert sich in der Gesellschaft wirklich?
00:45:28: Was sind wirklich Themen die spannend sind?
00:45:31: und man sieht eben jetzt auch schon diese Gegenbewegungen.
00:45:34: Menschen suchen aktiv wieder sozialen Beziehungen in ihrem Umfeld suchen nach diesen off-line Aktivitäten und Co als Ausgleich.
00:45:42: Und ich glaube, dass es etwas was co existieren wird also das Ich glaube wie gesagt auf einer Aktion gibt's immer eine Reaktion und ist auch richtig so.
00:45:53: aber ich glaube nicht dass wir da in Bereiche hin steuern die uns Ja wo man generalistisch sagen kann dass sie Die Gesellschaft abhängig machen oder solche thema.
00:46:06: so da glaube ich Muss man sich schauen, dass es also das findet sich Balance in den Themen.
00:46:14: Manches natürlich muss reguliert werden und klar geregelt sein aber da sind wir glaube ich ja noch guten Ausgeglichenheit.
00:46:28: Wie gehst du für deine Kunden mit Kritik um?
00:46:33: Also mit öffentlicher Kritik mit kritischen Kommentaren?
00:46:37: wie seht ihr das?
00:46:38: ist das für euch auch Ein gutes Feedback?
00:46:40: oder wie geht ihr damit um?
00:46:42: Oder haben die Kunden da unglaublich Angst vor?
00:46:45: Gibt's ja auch.
00:46:47: Zwei Dinge vielleicht, erstens ist es super!
00:46:49: Wann hat man die Möglichkeit dass man gratis quasi live Feedback auf seine Produkte, auf seine Marke was auch super das diese Möglichkeit besteht?
00:47:03: Das zweite ist eher viele haben Angst vor diesem Wortschrittstorm bzw.
00:47:07: vor das was sie denken was ein Schittstorm ist.
00:47:09: ich finde es immer spannend wenn man ein post hat oder sind neunzig positive kommentare und dann drei.
00:47:16: Dabei mit den kritischeren kommentaren und dann wird von einem siehlevel oder von irgendeinem führungspassungen geschrien.
00:47:22: wir haben hier einen schützdomen nicht.
00:47:24: das ist also einfach nur kritik.
00:47:26: wenn es positive anmerkungen gibt wird's auch garantiert irgendwann mal negative rückmeldungen geben.
00:47:31: und da muss man klar unterscheiden und klar zwischen eben kritik feedback und dem was auch nicht gerechtfertigt ist bzw.
00:47:40: nicht angebracht ist, unterscheiden also auch die Filterfunktionen, die man für Kommentare nutzen kann um eben Hate Speech und ähnliches zu vermeiden.
00:47:49: das sollte man eben auch einrichten.
00:47:50: also da die Möglichkeiten der Plattform zu nutzen Auch sehr wichtig weil was viele Konsumentinnen noch nicht verstanden haben Internet ist kein rechtsfreier Raum Und ohne Profilbild oder mit einem anderen Nutzernamen und keinem Klarnamen ist es manchmal vielleicht einfacher was zu schreiben, was man im echten Leben vielleicht nicht jemandem sagen würde.
00:48:10: Und darauf muss man sich ja auch so ein Stück weit... Ich will jetzt nicht sagen gefasst machen aber damit muss man rechnen.
00:48:17: und für ganz normale Kritik da muss man eben kritikfähig bleiben und vor allem das Feedback auch nutzen für die eigenen Kampagnen und so dass ist eher die Stärke dahinter.
00:48:31: Du bist jetzt selber ja auch Podcast-Haus und Outdoor?
00:48:35: Wie wichtig ist Personal Branding für dich?
00:48:40: Für mich selber schon wichtig.
00:48:44: Würde ich sagen generell würde ich sagen, dass Personal Brandings eben eine neue Ebene eingezogen hat in diesem ganzen Faktor der spannend sein kann und auch mit komplett anderen Zielsetzungen für ein Unternehmen verbunden sein kann als vielleicht das eigentliche Ziel.
00:49:00: also das Start-up Beispiel ist da ein gutes.
00:49:02: viele von den Menschen die einen Start up gründen machen mittlerweile Personal branding um eben für Investorinnen relevant zu bleiben, um in eine fahrrelevante Fachpreise zu kommen dadurch Förderungen zu erhalten und ähnliches.
00:49:17: Aber eigentlich ist das Ziel beispielsweise Produkte zu verkaufen was auch immer es ist.
00:49:23: und das sind aber nochmal andere Ziele die man eben mit einer Personal Brand erreichen kann.
00:49:28: Die können auf der Unternehmensziele einzahlen und langfristig sollte das auch.
00:49:33: Die kann aber auch wie gesagt auf zweit und dritt Ziele einzahlen.
00:49:36: Das glaube ich.
00:49:37: da muss man sich genau Gedanken machen, warum man das macht?
00:49:39: Warum man vielleicht auch den CEO positionieren sollte?
00:49:42: Warum das vielleicht auch nicht Sinn macht?
00:49:44: Also dann muss man abwägen und ja in meinem Bereich macht es eben für mich sehr viel Sinn und deshalb tue ich das.
00:49:54: Ja, sehr schön!
00:49:55: Toll.
00:49:56: Letzte Frage Hans.
00:49:58: Dein Buch der Social Media Faktor ist Bestseller.
00:50:03: Was ist die Botschaft dahinter?
00:50:04: Was war dir zu dein großes Anliegen, damit das in die Welt zu tragen.
00:50:11: Mein großes An Liegen ist eigentlich ein Stück weit mit das Erste was wir heute besprochen haben und dass es, dass wir Social Media als tatsächlich einen Wirtschaftsfaktor in Deutschland ansehen.
00:50:21: Ich wollte nie ein Buch über Social Media schreiben weil Social Media an sich in seinen Features ist veraltet sobald das gedruckt wäre.
00:50:28: also Es lohnt nicht Darüber zu schreiben, oftmals so erstellt du das perfekte Real oder so schneidest du.
00:50:36: Das perfekste TikTok kann in einem halben Jahr schon wieder ganz anders aussehen.
00:50:42: Was sich aber nicht geändert hat und dass sich auch nur in meinen Augen zu langsam bewegt ist eben diese grundsätzliche Haltung zur Social Media weg von Kommunikationskanal hinzu Wirtschaftsfaktor.
00:50:54: dahin müssen Unternehmen kommen.
00:50:55: da war es mir wichtig die Felder zu zeigen in den Unternehmen am meisten dieses Stellschrauben stellen können sei das Mut zu etablieren, sei es Prozesse die passend sind zu etablieren.
00:51:07: Sei es Zeitgeistwissen in einem Unternehmen oder andere Themen die da infrage kommen.
00:51:13: Genau das beschreibe ich ganz gut in sechs Feldern in dem Buch und das ist der Faktor den man mitnehmen sollte.
00:51:23: Ich krieg ihr sehr viel Feedback von Menschen die in Konzernen arbeiten, in relativ großen Unternehmen arbeiten.
00:51:31: Dass es ihnen hilft bei der Argumentation gegenüber Sea Level und ihren höheren Hierarchien diesem Unternehmen gibt um eben zu sagen hey wir müssen diese weichen Stellen um eben wirklich wirtschaftlich das Unternehmen nach vorne zu bringen.
00:51:46: und dass ist für mich ein sehr gutes Zeichen weil genau auf das einzahlt was ich erreichen wollte mit dem Buch.
00:51:55: Hans, ich danke dir für deine Zeit und für das tolle Gespräch.
00:52:00: Vielen Dank für die Einsichten.
00:52:01: Also großartig.
00:52:03: Ihnen herzlichen Dank dass du heute bei uns bist!
00:52:07: Ja vielen dank für die Einladung.
00:52:15: Ich bin Simona Deckers und das ist der The Paths of Purpose Podcast.
00:52:21: Connecte mit mir auf LinkedIn und Instagram.
00:52:24: auch dort findest Du das neueste zu Leadership & Power pur.
00:52:28: Buche dir ein Beratungsgespräch mit mir, wenn du mehr über gute Führung und Leadership wissen möchtest.
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